"ine Gruppe von 14 rumänischen Hochschul‚ektoren und Mitarbeitern des rumänischen Biıldungsministeriums besuchte ım Verlaufe eines Studienaufenthaltes Ende März die Universität Potsdam. Die Prorektoren Prof. Dr. Helene Harth ınd Prof. Dr. Ralf Menzel sowie Prof. Dr. Wilfried Heller aus dem Institut für Geographie und Geokologie standen den rumänischen Gästen Rede
und Antwort zu Fragen der Hochschulplanung und der Hochschulfinanzierung. Der Besuch an der Universität Potsdam bildete für die rumänıschen Gäste das Ende einer mehrtägigen Informationsreise an italienische, französische und deutsche Hochschulen. Ihr Besuch war Teil eines EU-Phare-Projektes zur Begleitung der Hochschulreform in Rumänien. R.N./Foto: Fritze
UNBEKANNTE SCHÄTZE IN DER MEDIATHEK
'ingegliedert in das Audiovisuelle Zentrum der Uni ist eine Mediathek. In den zurück\iegenden Jahren gelang es, den vorhande
en Bestand zu sichten und zu lichten, vor allem aber neue Medien zu erwerben. Jetzt Allen in modernen, leicht einsehbaren
rchiveinrichtungen neben Dias, Filmen und Tonkassetten vor allem Videos, Folienmappen, CD's und CD-Rom'’s die Regale.
}jesonders umfangreiche Angebote existieren für die Fachgebiete Geographie, Geschichte, Sprachen, Chemie und Biologie.
leben aktuellen internationalen Spielfil
en gibt es auch Medien für die Physik,
VERBESSERTE STUDIENB
1°
‘“% Zu den erfreulichen Ereignissen an der Uni in der letzten Zeit zählt die Eröffnung neuer Lehrund Laborräume. Konnten am 17. April doch den Instituten für Sportwissenschaft sowie für SportMedizin und Prävention im sanıerten Haus 12 des Uni-Komplexes Am Neuen Palais eine moderne Kleinsporthalle(l.) und ein kinesiologiSches Labor(r.) zur Nutzung übergeben werden. Wie Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder
Erziehungswissenschaften, Sport, Germanistik. Zur Zeit wird verstärkt am Angebot für die Fächer Politische Bildung und L-E-R gearbeitet. ene Fachvertreter, die die Unterstützung der Medien für ihre Lehre schätzen, sollten sich mit dem aktuellen Bestand vertraut machen und vielleicht mit gezielten Vorschlägen an der Fortentwicklung der Mediathek beteiligen. Studierende der Lehrämter werden übrigens im Rahmen des medienpädagogischen Grundkurses „Medienkunde“ mit der Mediathek vertraut gemacht. Frank Schubert
brachten Prof. Dr. Gernot Badtke, Prof. Dr. Hans Joachim Teichler und Prof. Dr. Frank Bittmann bei der Eröffnungsfeier dann auch ihre Fre ude über die nun erheblich verbesserten Studienund Forschungsbedingungen zum Ausdruck. Optimale Voraussetzungen für den Erwerb von Fertigkeiten und Fähigkeiten erhalten die zukünftigen Diplomsportwissenschaftler für Prävention und Rehabilitation. Das kinesiologische Labor
WENIG INTERESSE AN RECHTSCHREIBREFORM
Das Interesse an der Rechtschreibreform nimmt in.Berlin und Brandenburg offenbar ab. Bei der Sprachberatungsstelle„Grammatisches Telefon“ der Universität Potsdam sind die Anfragen zu den neuen Regeln erheblich zurückgegangen. Während im Juni und Juli vergangenen Jahres noch insgesamt 33 Fragen zur Reform gestellt wurden, waren es von August 1997 bis Januar 1998 durchschnittlich weniger als drei pro Monat.
Die Potsdamer Sprachberater haben in den ersten acht Monaten nach der Gründung des„Grammatischen Telefons“ mehr als 1000 Anrufe registriert. 258 Anfragen bezogen sich auf die Rechtschreibung. So wurde im Bereich der Getrennt- und Zusammenschreibung besonders oft nach der Schreibung von„des weiteren“ gefragt, im Bereich der Groß- und Kleinschreibung häufig nach „im folgenden“ oder„im voraus“, Die ZeiChensetzung rangiert mit 236 Anfragen knapp hinter der Orthographie. Problematisch scheint hier vor allem die Verwendung des Kommas vor„wie“ bei Aufzählungen zu sein. Etwas sicherer sind die Berliner und Brandenburger offenbar bei der Grammatik. Hierzu wurden nur 186 Fragen gestellt. Darüber hinaus wurden auch zu Stilistik und Sprachgeschichte Auskünfte erteilt.
In der Region Berlin-Brandenburg ist'das Potsdamer„CGrammatische Telefon“ bislang einmalig. Auch künftig werden zwei promovierte Sprachwissenschaftlerinnen montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr unter Telefon 0331/977-24 24 für einen besseren Draht zur deutschen Sprache sorgen.|zg.
EDINGUNGEN FÜR SPORTSTUDENTEN
besteht aus einem diagnostischen und einem sporttherapeutischen Bereich, In ersterem ist die Beurteilung der Funktionstüchtigkeit des HerzKreislauf-Systems und des Bewegungsapparates mit modernen Geräten möglich. Das rehabiJitative Segment gestattet den individuell dosierten Einsatz von körperlicher Belastung zur Medererlangung oder Stabilisierung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit. B.E./Foto: Fritze
PUTZ 4/98
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