Mit der Grundsteinlegung für den Neubau des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung Anfang April dieses Jahres nähert sich der künftige Wissenschaftspark Golm seiner Vollendung. Bereits im vergangenen September konnte für die Gebäude der drei Institute der Max-PlanckGesellschaft Richtfest gefeiert werden. Forschungsminister Steffen Reiche hob bei der Grundsteinlegung die Bedeutung des Wissenschaftsparks für die wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs hervor:„Die Denkfabrik Golm, das ist für den Wissenschaftsund Forschungsstandort Brandenburg die Chance eines innovativen und arbeitsmarktpolitischen Quantensprungs. Der‘Forschungsort der kurzen Wege’ hat zum Ziel, die Wege von der Forschung in die Umsetzung neuer Produkte und Verfahrensweisen zu verkürzen. Im Umfeld des Wissenschaftsparks mit seinen insgesamt 700 Mitarbeitern können so 3000 neue Arbeitsplätze entstehen.“ Der Standort werde sich sehr bald einen anerkannten Ruf im Kreise der renommierten deutschen wie auch internationalen Wissenschaftszentren erobern. Ein Markenzeichen der brandenburgischen Wissenschaftslandschaft sei die enge Zusammenarbeit und Verzahnung von Hochschulen und außeruniversitärer Forschung.
In den nächsten Jahren werden an der Straße zwischen Golm und Potsdam/Bornim Gebäude für drei Institute der Max-PlanckGesellschaft und für ein Institut der Fraunhofer Gesellschaft errichtet werden. Für Bau und Ausstattung der Gebäude sind insgesamt über 204 Millionen DM veranschlagt. Zusätzlich entsteht in unmittelbarer Nähe ein Neubau für die Mathematisch-Naturwissen
Der Wissenschaftspark Golm nimmt weiter Konturen an... Foto: Tribukeit
schaftliche Fakultät der Universität Potsdam, der im 1. Bauabschnitt 75 Millionen DM kosten wird. Auf dem Campus der MaxPlanck-Gesellschaft entstehen bis 1999 Büro- und Laborflächen, Gewächshäuser, Werkstätten, ein Gästehaus und ein Verwaltungsgebäude mit Hörsaal und Kantine für 500 Mitarbeiter. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung, das sich unter anderem mit der Nutzung nachwachsender Rohstoffe beschäftigt, integriert in seinen bis 1999 zu erstellenden Bau Büroflächen, Labore und eine Technikhalle für 200 Mitarbeiter, Gesamtkosten: DM 62,5 Millionen. Der Neubau wird zu 50 Prozent aus EUMitteln des europäischen Fonds für die Regional- und Strukturentwicklung finanziert, die restlichen 50 Prozent teilen sich Brandenburg und der Bund. Min.
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der Juni-Ausgabe: Montag, 11. Mai 1998 Nachdruck gegen Belegexemplar bei Quellen- und Autorenangabe frei.
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Es gilt Anzeigen-Preisliste Nr. 2(1.7.1997)
Anzeigenschluß der Juni-Ausgabe: Freitag, 5. Juni 1998
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PUTZ 4/98