Heft 
(1.1.2019) 04
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ORDNUNG UND SICHERHEIT GEHT ALLE AN Wie schütze ich meinen Computer?

Einbrecher handeln nach der Devise, mög­lichst schnell in den Besitz von wertvollem Diebesgut zu gelangen und unerkannt zu entkommen. Im Gegensatz zu Gelegen­heitsdieben gehen Einbrecher in der Regel gezielt und arbeitsteilig organisiert vor. Sie versuchen häufig, sich vor der eigentlichen Tatausführung über die Lage des Objektes, den Umfang der zu erwartenden Beute, eventuell vorhandene Sicherungsanlagen und Personenbewegungen zu informieren, um den günstigsten Zeitpunkt zu wählen, geeignetes Einbruchswerkzeug mitzufüh­ren und einen raschen Abtransport des Die­besgutes zu gewährleisten.

Präventiv gegen diese Art von Kriminalität einzuschreiten, heißt: Erhöhung der Wider­standszeit gegen den Einstieg in gefährde­te Räumlichkeiten und den Abtransport der Gerätschaften. In Kenntnis der Vorgehens­weise ist es deshalb von wesentlicher Be­deutung, Überlegungen komplexer Art anzu­stellen und Fragen aufzuwerfen, welche Hardware besonders gefährdet erscheint und mit welchen Maßnahmen gegen derar­tige Machenschaften wirksam vorzugehen ist. Selbst modernste Schließanlagen und teuerste Sicherungseinrichtungen nützen bekanntlich nichts, wenn vergessen wurde, jeim Verlassen der Räumlichkeiten Fenster ınd Türen zu verschließen und die Alarman­age einzuschalten. Bei allen Schritten sind die Maßnahmen so zu planen und umzuset­zen, daß sie aufeinander abgestimmt wer­den und sich gegenseitig ergänzen. Begon­nen werden sollte mit der Bewertung des Umfeldes des Hauses und des Zustandes derAußenhaut des Gebäudes. So könnte die Errichtung eines Drahtzaunes, der Bau aner kleinen Steinmauer oder das Anlegen einer Hecke, eines Erdwalls oder Grabens das Heranfahren eines Fahrzeuges bis zur Hauswand zwecks Abtransport des Diebes­gutes spürbar erschweren oder gar unmög­'ich machen. Vergitterte Kellerfenster, Tür­verstärkungen, einbruchshemmende Fen­sterscheiben, Jalousien und anderes sind durchaus geeignet, den Zeitplan der Einbre­>her durcheinander zu bringen. Zu empfeh­‚en ist, sofern räumliche Möglichkeiten dies gestatten, Sprachkabinette, CIP-Pools und Andere mit hochwertigen Geräten bestück­'e Seminarräume nicht ebenerdig einzurich­ten. Längere Transportwege für die Diebe erhöhen die Chance, die Täter auf frischer {at zu überführen bzw. sie daran zu hindern, das gesamte Diebesgut mitzunehmen. Bewährt haben sich in den letzten Jahren auch an den Geräten vorgenommene me­Chanische Sicherungen. Von einfachen Ver­Schraubungen an Schienen, die sich am Gerätetisch befinden, bis hin zu PC-Boxen

gibt es eine breite Palette solcher Entwick­lungen im Handel. Informationen zu derar­tigen Angeboten, Errichterfirmen etc. kön­nen im Dezernat 5/Hausverwaltung, Uni­Komplex Golm, Haus 18, eingeholt werden. Computerhersteller bieten auch PC mit in­stallierter Alarmanlage an. Bei derartigen Kauferwägungen ist allerdings das Preis­Leistungsverhältnis sorgfältig zu prüfen.

Ein Abschreckungseffekt läßt sich durch Alarmanlagen erzielen, die auf unbefugtes Betreten einer Räumlichkeit mit akustischen und/oder optischen Signalen reagieren. Er­wägenswert ist auch, auf einen ständigen Einbau solcher Sicherungssysteme zu ver­zichten und dafür Einbruchsmeldeanlagen zu mieten, die bei Bedarf mobil leicht umge­setzt werden können. Heinz Korffmann

GREMIENWAHLEN

Vom 16. bis 18. Juni 1998, jeweils von 9.00 bis 15.00 Uhr, finden an der Univer­sität Potsdam wieder die Wahlen des Konzils, des Senats und der Fakultätsräte sowie der Gleichstellungsbeauftragten statt. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Hochschule. An folgenden Orten kann gewählt werden: Juristische Fakultät und Wirtschafts­und Sozialwissenschaftliche Fakultät: Dienstag, 16. Juni 1998, Universitäts­komplex Park Babelsberg, Foyer der Mensa; Mittwoch, 17, Juni 1998, und Donnerstag, 18. Juni 1998, Universitäts­komplex Griebnitzsee, Hauptgebäude, Raum 207 Juristische Fakultät und Hauptgebäude, Vorraum der Mensa Wirtschafts- und Sozialwissenschaftli­che Fakultät. Philosophische Fakultäten I und Il: Dienstag, 16. Juni 1998, bis Donnerstag, 18. Juni 1998, Universitätskomplex Golm, Haus 14, Vorraum zum kleinen Senats­saal(Erdgeschoß). Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät und alle Bereiche, die keiner Fakultät zuzuordnen sind(Zentrale Be­‚triebseinheiten und Universitätsverwal­tung): Dienstag, 16. Juni 1998, bis Don­nerstag, 18. Juni 1998, Universitätskom­plex Am Neuen Palais, Haus 8, Kleiner Konferenzraum neben der Cafeteria. Die Amtszeit der Gremienmitglieder be­ginnt am 1. Oktober 1998 und endet am 30. September 2000, der studentischen Mitglieder bereits am 30. September 1999. Die Gleichstellungsbeauftragte amtiert vom 1. Oktober 1998 bis zum 20. September 2002. B.E.

FACHHOCHSCHULEN IN DEUTSCHLAND

Fachhochschulen gelten als praxisbezogen, haben kurze Studienzeiten und sollen weiter ausgebaut werden. Einen Überblick über alle deutschen Fachhochschulen und ihr Studienangebot gibt der nun erschienene große BildbandFachhochschulen in Deutschland Fachhochschulen in Ger­many. Das Buch ist durchgehend zweispra­chig in deutsch und englisch, um auch Inter­essenten im Ausland anzusprechen und hat 400 meist farbige Abbildungen. Neben der Charakterisierung der einzelnen Fachhoch­schulen befassen sich auch zwölf Beiträge mit der Rolle der Fachhochschule im deut­schen Bildungssystem und mit ihrer ge­schichtlichen Entwicklung. Zusammen mit dem ersten BandUniversitäten in Deutschland Universities in Germany liegt damit eine umfassende Dokumentation des deutschen Hochschulwesens vor. Als Nachschlagewerk oder zur Orientierung für Studienanfänger sollten die Bildbände in keiner Bibliothek fehlen. ar

Christian Bode, Werner Becker, Claudius Habbich, Rainer Klofat(Hrsg.): Fachhoch­schulen in Deutschland- Fachhochschu­len in Germany, Prestel Verlag, 1997, 320 Seiten, 78 DM.

LIVING REVIEWS IN RELATIVITY KOMMT INS NETZ

Anfang des Jahres erblickte am Albert-Ein­stein-Institut Potsdam, einer Forschungs­einrichtung der Max-Planck-Gesellschaft, eine neue wissenschaftliche Zeitschrift das Licht der Welt. Ihr Titel:Living Re­views in Relativity. Anliegen dabei ist es, die Vorteile des Internet, World Wide Web und modernster Computertechnologie zu nutzen, um ein wichtiges Hilfsmittel für Wissenschaftler in aller Welt zu schaffen. Living Reviews bietet weit mehr als nur die Veröffentlichung von Artikeln. Die Au­toren garantieren, ihre Artikellebendig zu gestalten, das heißt, es erfolgen in Ab­ständen Überarbeitungen, solange das betreffende Thema aktuell erscheint. Für Living Reviews in Relativity werden kei­nerlei Nutzungsgebühren erhoben. Es handelt sich um einen freien Service des Albert-Einstein-Instituts. Die Zeitschrift erscheint ausschließlich im World Wide Web. Die behandelten Themen sollen alle modernen Anwendungen von Einsteins Relativitätstheorie abdecken, so Urknall, Schwarze Löcher, Gravitationswellen und Quantengravitation. Auf diese Weise wird

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