Heft 
(1.1.2019) 07
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NEU ERNANNTER PROFESSOR

Zu den in der letzten Zeit für die Universi­tät Potsdam ernann­ten Professoren ge­hört Prof. Dr. habil. Jürgen Oechsler. Er bekleidet eine Professur für Bür­gerliches Recht, 8 Handels- und Wirt­schaftsrecht in der Juristischen Fakultät. Der Wissenschaftler wurde 1963 in Saarlouis ge­boren. 1983 begann er, an der Universität des Saarlandes Rechtswissenschaft und Orienta­\istik(Islamwissenschaften) zu studieren. An den Universitäten in Kairo und Tunis erlernte ar die arabische Sprache und beendete das Studium der Orientalistik 1985 in Saarbrük­ken. Ebenfalls dort legte er die erste und zwei­e Juristische Staatsprüfung ab. Zum Thema Wettbewerb, Reziprozität und Externe Effekte ım Kreditkartengeschäft promovierte Oechs­ler 1991 an der Universität des Saarlandes. Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät dieser Universität habilitierte ihn 1998 auf der Grundlage seiner ArbeitGerechtig­keit im modernen Austauschvertrag. Wäh­rend seines Habilitationsverfahrens war er als Assistent tätig. Seine Forschungsschwer­punkte liegen im Gesellschafts- und Wirt­schaftsrecht, wobei er künftig vor allem im Bereich des Leistungsschutzes der Medien und des US-amerikanischen Gesellschafts­rechtes arbeiten möchte. B.E:

AUSSERPLANMÄSSIGER PROFESSOR ERNANNT

Uni-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschel­der überreichte An­fang Juli dieses Jah­res Prof. Dr. habil. Bernd Schmidt die Ernennungsurkun­de zum außerplan­mäßigen Professor für Gravitationsphy­sik. Bernd Schmidt wurde 1941 in Stuttgart geboren und studierte von 1960 bis 1966 Physik und Mathematik in Tübingen, Mün­chen und Hamburg. Der Wissenschaftler promovierte 1968 zur Symmetrie Riemann­scher Räume in Hamburg. Ebenfalls dort habilitierte er sich 1971 mit einer Arbeit zu Singularitäten in der Allgemeinen Relativi­tätstheorie. Am Max-Planck-Institut für Phy­sik und Astrophysik München forschte Bernd Schmidt von 1972 bis 1995 in der Ar­beitsgruppe Relativitätstheorie. Eine außer­Planmäßige Professur erhielt er 1985 an der

Foto: privat

Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 1995 ist er am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Albert-Einstein-Institut, einer eng mit der Universität Potsdam ko­operierenden Einrichtung, tätig. Seit seiner Promotion befaßt sich der Professor mit ma­thematischen Fragen der Einsteinschen Gravitationstheorie, insbesondere mit der Definition von Singularitäten, Eigenschaften spezieller exakter Lösungen, Fragen der Asymptotik, dem Newtonschen Grenzwert, Sterschwingungen in der Newtonschen und Einsteinschen Theorie, N. äherungsver­fahren. B.E.

RUFE

Einen Ruf nach Potsdam haben angenommen:

Prof. Dr. Thomas Stehl, Universität Bre­men, auf eine C4-Professur für Romanische Philologie/Sprachwissenschaft im Institut für Romanistik der Philosophischen Fakul­tät I der Universität Potsdam.

PD Dr. Pablo Steinberg, Universität Mainz, auf eine C4-Professur für Ernährungstoxi­kologie im Institut für Ernährungswissen­schaft der Mathematisch-Naturwissenschaft­lichen Fakultät der Universität Potsdam.

Einen Ruf nach Potsdam haben erhalten: Prof. Dr. Wolfgang Gudat, Berliner Elek­tronenspeicherring-Gesellschaft für Syn­Chrotronstrahlung m.b.H.(BESSY), auf eine C4-Professur für Experimentelle Physik im Institut für Physik der Mathematisch-Natur­wissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam als gemeinsame Berufung der Universität Potsdam und der BESSY.

Prof. Dr. Otto Keck, Fachhochschule Darm­stadt, auf eine C3-Professur für Internatio­nale Organisationen und internationale Politikfeldforschung in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni­versität Potsdam.

Einen Ruf hat angenommen:

Prof. Dr. Luise Schorn-Schütte, Histori­sches Institut der Philosophischen Fakultät I der Universität Potsdam, auf eine C4-Pro­fessur für die Geschichte der Frühen Neu­zeit an der Johann-Wolfgang-Goethe-Uni­versität Frankfurt/M.

PROMOTIONEN

Dr. rer. nat.

Michael Burkart mit der Arbeit:Die Grün­landvegetation der unteren Havelaue in syn­ökologischer und syntaxonomischer Sicht (11.06.1998);

Daniela Goldmann mit der Arbeit:Neuar­tige flüssigkristalline Systeme mit 1,3,5­Triazinen als heteroaromatischem Molekül­kern(17.06.1998);

Richard-Johannes Müllenhaupt mit der Ar­

beit:Maßgeschneiderte Komplexbildner und Carrier für Metallionen, insbesondere für kleine Erdalkaliionen(17.06.1998); Rolf Rettinger mit der Arbeit:Thermome­tamorphic characterisation of the transition zone between the Archean Sao Francisco Craton an the Proterozoic mobile belt, Minas Grais, Brazil(29.06.1998);

Markus Julius Schwab mit der Arbeit:Re­konstruktion der spätquartären Klima- und Umweltgeschichte der Schirmacher Oase und des Wohlthat Massivs(Ostantarktika) (30.061998) und

Andreas Trippo mit der Arbeit:Geoöko­logische Zustandsanalyse eines hypertro­phen Flachsees nach einer Sedimentbag­gerung unter besonderer Berücksichtigung seines Phosphor- und Schwefelhaushaltes (01.07.1998).

Dr. rer. pol.

Markus K. Berger mit der Arbeit:Effizien­te Konzeption von Produktinnovationen. Innovationsprobleme und adäquate Metho­den(01.07.1998);

Jörg Betzin mit der Arbeit:Pfadmodelle für latente Variable mit kategorialen Indikato­ren: Aspekte des Abfallverhaltens privater Haushalte(13.08.1998);

Daphne Hahn mit der Arbeit: ‚Vom Zwang zur Selbstbestimmung: Sterilisation und Biopolitik in Deutschland nach 1945(22.06.1998); Stefan Huber mit der Arbeit:Strategisches Personalcontrolling als Unterstützungsfunk­tion des strategischen Personalmanage­ments(13.07.1998) und

Annabell Lutz mit der Arbeit: ‚Widerstand und Loyalität. Ein Vergleich zwischen Ost­deutschland und der Tschechoslowakei (06.08.1998).

Dr. phil.

Stefanie Brauer mit der Arbeit:Siegfried Jacobsohn. Eine Berliner Biographie 1881 1926(14.07.1998);

Johannes Heinecke mit der Arbeit:Tem­poral Deixis in Welsh and Breton (15.07.1998) und

Wolfgang Seev Zink mit der Arbeit:Syna­gogenordnungen in Hessen 1815-1848. For­men, Probleme und Ergebnisse des Wan­dels Synagogaler Gottesdienstgestaltung und ihrer Institutionen im frühen 19. Jahrhun­dert(02.07.1998).

Dr. iur.

Sylvia Busch mit der Arbeit:Die Entste­hung der Allgemeinen Gerichtsordnung für die Preußischen Staaten von 1793/95. Ein Beitrag zur Geschichte der Kodifikations­bewegung und der Reform des Zivilpro­zesses in Preußen im 18. Jahrhundert (28.08.1998) und

Martin Suilmann mit der Arbeit:Das Be­schlußmängelverfahren im Wohnungseigen­tumsrecht(14.07.1998).

PUTZ 7/98

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