DREI WOCHEN KIWIS- POTSDAMER GEOGRAPHEN IN NEUSEELAND
Was treibt mehr als 20 Studierende und zwei Dozenten aus Potsdam an das sprichwörtlich andere Ende der Welt?„Der Geograph ist ein Wanderer“, meinte einmal ein Berühmter unserer Zunft. Außerdem, wer hat gesagt, daß es nur in Deutschland schön ist? Die Exkursionsteilnehmer haben natürlich nicht nur die schöne Landschaft betrachtet, sondern sich auch wissenschaftlich betätigt.
Das Aufgabenfeld war vielfältig und umfangreich. Man beschäftigte sich beispielsweise mit Neuseeland als Einwanderungsland und den sich daraus ergebenden Problemen und Möglichkeiten. Auch die Neustrukturierung (Beginn 1984) der neuseeländischen Wirtschaft und die Auswirkungen derselbigen auf die sozioökonomischen Verhältnisse vor Ort stellten ein Thema dar. So ist die Wirtschaft Neuseelands innerhalb weniger Jahre nach Angaben der Organisation of Economic Cooperation and Development(OECD) zu einer der am wenigsten regulierten Ökonomien in deren Kreise geworden. Da sich solche Veränderungen in Europa und auch in Deutschland abzeichnen, lag die Idee einer näheren Untersuchung nicht allzu fern. So erfolgte eine Befragung ausgewählter Bevölkerungsgruppen und Institutionen zu diesen Themen und die Auswertung der Ergebnisse. Zu den aufgesuchten Institutionen zählte zum Beispiel die„Foodbank“ in Auckland.
Das Thema Migration war durch zwei Extreme gekennzeichnet. Auf der einen Seite stand der Besuch bei der Agentur„Malcom Pacific“, die finanzkräftigen Kunden die dauerhafte Einreise in Neuseeland erleichtert. Kontrast dazu war aber eine Diskussion in
w Exemplardruck
mit Titeldruck
Y Farbkopien Y Großkopien m Scan mit Texterkennung m Digitaldruck
Y’ Studentenkopien wY Dissertationsdruck
A Sehnen nd angen
einem Hostel des„New Zealand Immigration Service“, das durch das UN-Flüchtlingskommissariat ausgewählte Flüchtlinge aufnimmt. Ihnen soll dann innerhalb von sechs Wochen eine Integration mittels„Paten“ ermöglicht werden. Auch die Stellung der Maoris, der Ureinwohner Neuseelands, und ihrer Kultur in der Gesellschaft interessierte. Auf dem Programm standen weiter Besuche der Geographischen Institute der Universitäten von Auckland, Hamilton, Wellington und Christchurch bei denen es Informationen aus erster Hand gab.
Ganz wesentlich zum Gelingen dieses Trips haben in Potsdam Prof. Dr. Wilfried Heller und Dr. Carsten Felgentreff aus dem Institut für Geographie beigetragen. Jörg Pasch
Auckland konnten die Potsdamer Studierenden bei ihrer Exkursion
in Augenschein nehmen. Foto: Pasch
Rundumbindungen
INOVA 98- UNTERNEHMEN SUCHEN STUDENTEN
Zum dritten Mal organisieren in diesem Jahr die Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens und der Wirtschaftsinformatik an der TU Ilmenau(SWING e.V) die Firmenkortaktmesse inova 98. Mit dem Ziel, engagierte Praktikanten und Absolventen einzuste!len, präsentieren sich am 4. November 29 Firmen aus ganz Deutschland in der Mensa der TU Ilmenau. Unter ihnen befinden sich neben„Global Playern“, wie der Daimler-Benz Aerospace, Henkel KGaA, Intershop Communications AG, auch Unternehmen des Mittelstandes. Interessierte Studenten und Absolventen können mit Vertretern der anwesenden Unternehmen über ein Praktikum oder den Direkteinstieg sprechen und sich vor Ort mit ihren Bewerbungsunterlagen präsentieren. Weitere Informationen unter: http://www.wirtschaft.tı
ilmenau.de/swing/inova99. Swing
IM TEAM ZUM ERFOLG
Hochschule und Teamwork— zwei Ding die nicht immer gut zusammengehen. Abhilfe, zumindest für die Teilnehmer des Deutschen Studienpreises, schafft jetzt eine neu eingerichtete Kooperationsbörse für Studierende im WWW.
Wer kennt das nicht: Man verfolgt ein Thema, merkt aber schon bald, daß man m:t dem eigenen Latein am Ende ist. Oder man vermutet von Anfang an, daß die wirklich spannenden Fragen sich nicht an die Grerzen des eigenen Fachbereichs halten. In beiden Fällen ist Teamarbeit eine erfolgve”sprechende Strategie. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn Gleichgesinnte sitzen nicht unbedingt direkt im Zimmer nebenan. Deshalb kann jetzt unter der Adresse www.studienpreis.de nach Par‘nern oder auch nach sonstigen Tips für e!nen Beitrag zum Deutschen Studienpreis gefahndet werden. Dieser Forschungswet!bewerb für Studierende bis zum zwölften Semester wird von der Hamburger Körbe:!Stiftung ausgeschrieben. Das für alle Fachrichtungen offene Thema lautet diesmal „Risiko! Der Umgang mit Sicherheit, Chance und Wagnis“.
Abgabetermin für die Wettbewerbsbeiträge ist der 30. April 1999. Die Summe der Preise beträgt mehr als 500.000 DM. Ausschreibungsunterlagen sind zu erhalten bei: Körber-Stiftung, Deutscher Studienpreis, 21027 Hamburg, Tel. 040/7250-3920, Fax 040/7250-3922, E-Mail: dsp@stiftung.koerber.de. DS.
Seite 24
PUTZ 7/98