Heft 
(1.1.2019) 07
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DREI WOCHEN KIWIS- POTSDAMER GEOGRAPHEN IN NEUSEELAND

Was treibt mehr als 20 Studierende und zwei Dozenten aus Potsdam an das sprich­wörtlich andere Ende der Welt?Der Geo­graph ist ein Wanderer, meinte einmal ein Berühmter unserer Zunft. Außerdem, wer hat gesagt, daß es nur in Deutschland schön ist? Die Exkursionsteilnehmer ha­ben natürlich nicht nur die schöne Land­schaft betrachtet, sondern sich auch wis­senschaftlich betätigt.

Das Aufgabenfeld war vielfältig und umfang­reich. Man beschäftigte sich beispielsweise mit Neuseeland als Einwanderungsland und den sich daraus ergebenden Problemen und Möglichkeiten. Auch die Neustrukturierung (Beginn 1984) der neuseeländischen Wirt­schaft und die Auswirkungen derselbigen auf die sozioökonomischen Verhältnisse vor Ort stellten ein Thema dar. So ist die Wirtschaft Neuseelands innerhalb weniger Jahre nach Angaben der Organisation of Economic Cooperation and Development(OECD) zu einer der am wenigsten regulierten Ökonomi­en in deren Kreise geworden. Da sich solche Veränderungen in Europa und auch in Deutschland abzeichnen, lag die Idee einer näheren Untersuchung nicht allzu fern. So erfolgte eine Befragung ausgewählter Bevöl­kerungsgruppen und Institutionen zu diesen Themen und die Auswertung der Ergebnis­se. Zu den aufgesuchten Institutionen zählte zum Beispiel dieFoodbank in Auckland.

Das Thema Migration war durch zwei Extre­me gekennzeichnet. Auf der einen Seite stand der Besuch bei der AgenturMalcom Pacific, die finanzkräftigen Kunden die dau­erhafte Einreise in Neuseeland erleichtert. Kontrast dazu war aber eine Diskussion in

w Exemplardruck

mit Titeldruck

Y Farbkopien Y Großkopien m Scan mit Texterkennung m Digitaldruck

Y Studentenkopien wY Dissertationsdruck

A Sehnen nd angen

einem Hostel desNew Zealand Immigrati­on Service, das durch das UN-Flüchtlings­kommissariat ausgewählte Flüchtlinge auf­nimmt. Ihnen soll dann innerhalb von sechs Wochen eine Integration mittelsPaten er­möglicht werden. Auch die Stellung der Maoris, der Ureinwohner Neuseelands, und ihrer Kultur in der Gesellschaft interessierte. Auf dem Programm standen weiter Besuche der Geographischen Institute der Universi­täten von Auckland, Hamilton, Wellington und Christchurch bei denen es Informatio­nen aus erster Hand gab.

Ganz wesentlich zum Gelingen dieses Trips haben in Potsdam Prof. Dr. Wilfried Heller und Dr. Carsten Felgentreff aus dem Institut für Geographie beigetragen. Jörg Pasch

Auckland konnten die Potsdamer Studierenden bei ihrer Exkursion

in Augenschein nehmen. Foto: Pasch

Rundumbindungen

INOVA 98- UNTERNEHMEN SUCHEN STUDENTEN

Zum dritten Mal organisieren in diesem Jahr die Studenten des Wirtschaftsingenieurwe­sens und der Wirtschaftsinformatik an der TU Ilmenau(SWING e.V) die Firmenkor­taktmesse inova 98. Mit dem Ziel, engagier­te Praktikanten und Absolventen einzuste!­len, präsentieren sich am 4. November 29 Firmen aus ganz Deutschland in der Men­sa der TU Ilmenau. Unter ihnen befinden sich nebenGlobal Playern, wie der Daim­ler-Benz Aerospace, Henkel KGaA, Inter­shop Communications AG, auch Unterneh­men des Mittelstandes. Interessierte Stu­denten und Absolventen können mit Vertre­tern der anwesenden Unternehmen über ein Praktikum oder den Direkteinstieg spre­chen und sich vor Ort mit ihren Bewer­bungsunterlagen präsentieren. Weitere In­formationen unter: http://www.wirtschaft.

ilmenau.de/swing/inova99. Swing

IM TEAM ZUM ERFOLG

Hochschule und Teamwork zwei Ding die nicht immer gut zusammengehen. Ab­hilfe, zumindest für die Teilnehmer des Deutschen Studienpreises, schafft jetzt eine neu eingerichtete Kooperationsbörse für Studierende im WWW.

Wer kennt das nicht: Man verfolgt ein The­ma, merkt aber schon bald, daß man m:t dem eigenen Latein am Ende ist. Oder man vermutet von Anfang an, daß die wirklich spannenden Fragen sich nicht an die Grer­zen des eigenen Fachbereichs halten. In beiden Fällen ist Teamarbeit eine erfolgve­sprechende Strategie. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn Gleichge­sinnte sitzen nicht unbedingt direkt im Zim­mer nebenan. Deshalb kann jetzt unter der Adresse www.studienpreis.de nach Par­nern oder auch nach sonstigen Tips für e!­nen Beitrag zum Deutschen Studienpreis gefahndet werden. Dieser Forschungswet!­bewerb für Studierende bis zum zwölften Semester wird von der Hamburger Körbe:!­Stiftung ausgeschrieben. Das für alle Fach­richtungen offene Thema lautet diesmal Risiko! Der Umgang mit Sicherheit, Chan­ce und Wagnis.

Abgabetermin für die Wettbewerbsbeiträge ist der 30. April 1999. Die Summe der Prei­se beträgt mehr als 500.000 DM. Ausschrei­bungsunterlagen sind zu erhalten bei: Körber-Stiftung, Deutscher Studienpreis, 21027 Hamburg, Tel. 040/7250-3920, Fax 040/7250-3922, E-Mail: dsp@stiftung.koer­ber.de. DS.

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PUTZ 7/98