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mentelle Arbeit im Labor im Vordergrund stehen, der Charakter der experimentellen Arbeit sich jedoch deutlich verändern. Parallel zu diesen Veränderungen in den Arbeitsweisen ist langfristig damit zu rechnen, daß sich eine Reihe von Themenfeldern in Chemie und Biowissenschaften deutlich angleichen werden. Der Aufschwung der molekularbiologischen bzw. biochemischen Forschungen wird sich voraussichtlich weiter fortsetzen und nicht nur die Biowissenschaften, sondern auch Teile der Chemie in den kommenden Jahren prägen.
Diese Entwicklungen werden nicht ohne Auswirkungen auf die Lehre sein. Bereits heute zeichnen sich in Chemie neue Studienpläne ab, die neben einer Neugliederung in forschungs- und anwendungsorientierte Studiengänge neue Inhalte der Biochemie berücksichtigen. Auch bei den Praktika, einem wichtigen Bestandteil jedes Chemie- und Biologiestudiums, zeichnen sich entsprechende inhaltliche Veränderungen ab, ergänzt durch die Einführung von Computerpraktika, die den neuen Arbeitsweisen Rechnung tragen sollen.
Welche Konsequenzen haben diese strukturellen Entwicklungen auf die Organisation der Fachgebiete und auf deren baulichen und technischen Ausstattungsbedarf?»
POTSDAMER TEXTBÜCHER
Neue Buchreihe für internationale Politik und vergleichende Studien
In den Debatten um die notwendige, aber scheinbar unmögliche Reform der deutschen Hochschule wird sehr oft auf die angelsächsischen Bildungstrukturen verwiesen. Wenn man zum Beispiel bei Blackwells in Oxford, sicherlich dem größten und renommiertesten bookshop auf den britischen Inseln, die gefüllten Regale sichtet, fällt die große Auswahl an textbooks auf. Bücher also, die sich speziell für den Unterricht an den Universitäten
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»- Die HIS-Untersuchung geht diesen und weiteren Fragen zum Ressourcenbedarf nach. Ergänzt wird die Studie durch Dokumentationen einschlägiger chemischer und biologischer Neubauten der letzten Jahre.
Nähere Informationen sind zu erhalten bei: Dr. Bernd Vogel und Ingo Holzkamm, Tel. 0511/1220-229 bzw.-271. HIS
Bernd Vogel, Ingo Holzkamm: Chemie und Biowissenschaften an Universitäten. Struktur- und Organisationsplanung, Bedarfsplanung, Projektplanung. HIS-Hochschulplanung 131. Hannover 1998, ca. 300 S., 75,—- DM.
BESTANDSAUFNAHME VON KUNST UND KULTUR IN POTSDAM
Interesse wird sie ohne Zweifel finden. Außerdem stellt sie einen Baustein zur städtischen Kulturentwicklungsplanung dar, die Bestandsaufnahme„Potsdam— Kunst und Kultur“. Im Oktober erschien diese von der Stadtverwaltung herausgegebene Borschüre. Auf 251 Seiten werden der kulturelle Reichtum der Stadt ebenso gewürdigt wie ihre kulturelle Kraft sichtbar gemacht, so Claus Dobberke, der Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport. Neben Hinweisen auf Veranstaltungsorte- und-partner zeigt das Handbuch anschaulich,„den unschätzbaren Beitrag, den viele Menschen leisten, um Potsdam als moderne Bürgerstadt, als Oberzentrum und Landeshauptstadt Brandenburgs zu profilieren.“ Dies belegen die aufgenommenen Bereiche Musik, Darstellende Künste, Literatur und Bibliothekswesen, Bildende Kunst, Film und neue Medien, Geschichte und Museumswesen, Soziokultur und kulturelle Bildung. Fotos und Übersichtspläne ergänzen diese Informationen. Das Nachschlagewerk ist in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Einrichtungen der Stadt, daunter die Universität Potsdam, entstanden. So gibt es beispielsweise Auskunft über Uni-Chor,-OrChester,-Theatergruppe, das lesecafe oder die Uni-Bibliothek. B.E.
Landeshauptstadt Potsdam Stadtverwaltung
POTSDAM
Kunst und Kultur
Fine Bestandsaufnahme im Rahmen der
Kulturentwieklungsplanung 1998
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Landeshauptstadt Potsdam, Stadtverwaltung: Potsdam-Kunst und Kultur. Eine Bestandsaufnahme im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung 1998, kostenlos, solange der Vorrat reicht, erhältlich im Dezernat für Bildung, Kultur und Sport, Hegelallee 9, 14461 Potsdam.
eignen. Oftmals sind es Sammelbände, Zusammenstellungen verschiedenster, auch alter Texte, die zu besorgen für die Studenten sicherlich recht schwierig ist. Zwar ersetzen solche Textbücher nicht völlig das nervige Kopieren, aber sie können das Studium erleichtern, indem man seine Energie dem Lesen und weniger dem Besorgen widmen kann. Das ist sicherlich nur ein kleines Detail, aber es steht doch zugleich symptomatisch für die Unterschiede. Dieses deutsche Defizit ein wenig auszugleichen, bildet den Hintergrund einer neuen Textbuch-Reihe aus Potsdam, die pünktlich zum Wintersemester auf den Markt kam. Thema des ersten Potsdamer Textbücher (PTB)-Bandes sind Regionen innerhalb der Europäischen Union. Namhafte Autoren des In- und Auslandes beteiligen sich mit ihren Überlegungen an der Debatte um deren Rolle in den internationalen Beziehungen. Der zweite Band der PTB-Reihe enthält Aufsätze zur Entwicklung des Nachbarn Polen. Dabei geht es vor allem um das politische System des Landes, die Transformation seiner Wirtschaft und die Veränderungen der sozialen Verhältnisse. Im außenpolitischen Teil spielt das Verhältnis zur Europäischen Union und zu Deutschland eine wesentliche Rolle. Das dritte Buch der PTB-Reihe richtet sich an jene, die sich für die Entwicklungen in der konfliktreichen Region des Nahen Ostens interessieren. Die Zusammenstellung der Texte fand sowohl mit Blick auf die Kulturkreisdiskussion als auch auf die politische Stabilität in diesem Raum statt. Hinzu gesellen sich.Analysen zu den politischen Regimen in einzelnen Ländern. Die Herausgeber dieser Buchreihe, Erhard Crome, Jochen Franzke und Raimund Krämer, sind selbst in der universitären Lehre tätig und verstehen diese Reihe als einen originären Potsdamer Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Lehre an deutschsprachigen Universitäten und Hochschulen. Weitere Bände, beispielsweise zu autoritären und totalitären Systemen und zu Ungarn, befinden sich in Vorbereitung.
Raimund Krämer
Potsdamer Textbücher—- PTB. Bd. 1: Raimund Krämer(Hrsg.), Regionen in der Europäischen Union; Bd. 2: Jochen Franzke(Hrsg.), Polen. Staat und Gesellschaft; Bd. 3: Renate Schmidt(Hrsg.), Naher Osten. Politik und Gesellschaft; jeweils 29,80 DM. Vertrieb an der Uni Potsdam: Publikationsstelle der Uni-Bibliothek, Tel. 0331/977-4458, e-mail: baumann@info.ub. uni-potsdam.de.
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