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(1.1.2019) 08
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mentelle Arbeit im Labor im Vordergrund stehen, der Charakter der experimentellen Arbeit sich jedoch deutlich verändern. Par­allel zu diesen Veränderungen in den Ar­beitsweisen ist langfristig damit zu rechnen, daß sich eine Reihe von Themenfeldern in Chemie und Biowissenschaften deutlich angleichen werden. Der Aufschwung der molekularbiologischen bzw. biochemischen Forschungen wird sich voraussichtlich wei­ter fortsetzen und nicht nur die Biowissen­schaften, sondern auch Teile der Chemie in den kommenden Jahren prägen.

Diese Entwicklungen werden nicht ohne Auswirkungen auf die Lehre sein. Bereits heute zeichnen sich in Chemie neue Studi­enpläne ab, die neben einer Neugliede­rung in forschungs- und anwendungsorien­tierte Studiengänge neue Inhalte der Bio­chemie berücksichtigen. Auch bei den Praktika, einem wichtigen Bestandteil jedes Chemie- und Biologiestudiums, zeichnen sich entsprechende inhaltliche Veränderun­gen ab, ergänzt durch die Einführung von Computerpraktika, die den neuen Arbeits­weisen Rechnung tragen sollen.

Welche Konsequenzen haben diese struktu­rellen Entwicklungen auf die Organisation der Fachgebiete und auf deren baulichen und technischen Ausstattungsbedarf?»

POTSDAMER TEXTBÜCHER

Neue Buchreihe für internationale Politik und vergleichende Studien

In den Debatten um die notwendige, aber scheinbar unmögliche Reform der deut­schen Hochschule wird sehr oft auf die an­gelsächsischen Bildungstrukturen verwie­sen. Wenn man zum Beispiel bei Black­wells in Oxford, sicherlich dem größten und renommiertesten bookshop auf den britischen Inseln, die gefüllten Regale sichtet, fällt die große Auswahl an text­books auf. Bücher also, die sich speziell für den Unterricht an den Universitäten

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»- Die HIS-Untersuchung geht diesen und weiteren Fragen zum Ressourcenbedarf nach. Ergänzt wird die Studie durch Doku­mentationen einschlägiger chemischer und biologischer Neubauten der letzten Jahre.

Nähere Informationen sind zu erhalten bei: Dr. Bernd Vogel und Ingo Holzkamm, Tel. 0511/1220-229 bzw.-271. HIS

Bernd Vogel, Ingo Holzkamm: Chemie und Biowissenschaften an Universitäten. Struk­tur- und Organisationsplanung, Bedarfs­planung, Projektplanung. HIS-Hochschul­planung 131. Hannover 1998, ca. 300 S., 75,- DM.

BESTANDSAUFNAHME VON KUNST UND KULTUR IN POTSDAM

Interesse wird sie ohne Zweifel finden. Au­ßerdem stellt sie einen Baustein zur städti­schen Kulturentwicklungsplanung dar, die BestandsaufnahmePotsdam Kunst und Kultur. Im Oktober erschien diese von der Stadtverwaltung herausgegebene Bor­schüre. Auf 251 Seiten werden der kulturel­le Reichtum der Stadt ebenso gewürdigt wie ihre kulturelle Kraft sichtbar gemacht, so Claus Dobberke, der Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport. Neben Hinwei­sen auf Veranstaltungsorte- und-partner zeigt das Handbuch anschaulich,den un­schätzbaren Beitrag, den viele Menschen leisten, um Potsdam als moderne Bürger­stadt, als Oberzentrum und Landeshaupt­stadt Brandenburgs zu profilieren. Dies belegen die aufgenommenen Bereiche Musik, Darstellende Künste, Literatur und Bibliothekswesen, Bildende Kunst, Film und neue Medien, Geschichte und Museums­wesen, Soziokultur und kulturelle Bildung. Fotos und Übersichtspläne ergänzen diese Informationen. Das Nachschlagewerk ist in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Einrichtungen der Stadt, daunter die Uni­versität Potsdam, entstanden. So gibt es bei­spielsweise Auskunft über Uni-Chor,-Or­Chester,-Theatergruppe, das lesecafe oder die Uni-Bibliothek. B.E.

Landeshauptstadt Potsdam Stadtverwaltung

POTSDAM

Kunst und Kultur

Fine Bestandsaufnahme im Rahmen der

Kulturentwieklungsplanung 1998

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Landeshauptstadt Potsdam, Stadtverwal­tung: Potsdam-Kunst und Kultur. Eine Be­standsaufnahme im Rahmen der Kultur­entwicklungsplanung 1998, kostenlos, so­lange der Vorrat reicht, erhältlich im De­zernat für Bildung, Kultur und Sport, Hegelallee 9, 14461 Potsdam.

eignen. Oftmals sind es Sammelbände, Zusammenstellungen verschiedenster, auch alter Texte, die zu besorgen für die Studenten sicherlich recht schwierig ist. Zwar ersetzen solche Textbücher nicht völlig das nervige Kopieren, aber sie kön­nen das Studium erleichtern, indem man seine Energie dem Lesen und weniger dem Besorgen widmen kann. Das ist si­cherlich nur ein kleines Detail, aber es steht doch zugleich symptomatisch für die Unterschiede. Dieses deutsche Defizit ein wenig auszugleichen, bildet den Hinter­grund einer neuen Textbuch-Reihe aus Potsdam, die pünktlich zum Winterseme­ster auf den Markt kam. Thema des ersten Potsdamer Textbücher (PTB)-Bandes sind Regionen innerhalb der Europäischen Union. Namhafte Auto­ren des In- und Auslandes beteiligen sich mit ihren Überlegungen an der Debatte um deren Rolle in den internationalen Be­ziehungen. Der zweite Band der PTB-Rei­he enthält Aufsätze zur Entwicklung des Nachbarn Polen. Dabei geht es vor allem um das politische System des Landes, die Transformation seiner Wirtschaft und die Veränderungen der sozialen Verhältnisse. Im außenpolitischen Teil spielt das Ver­hältnis zur Europäischen Union und zu Deutschland eine wesentliche Rolle. Das dritte Buch der PTB-Reihe richtet sich an jene, die sich für die Entwicklungen in der konfliktreichen Region des Nahen Ostens interessieren. Die Zusammenstellung der Texte fand so­wohl mit Blick auf die Kulturkreis­diskussion als auch auf die politische Sta­bilität in diesem Raum statt. Hinzu gesel­len sich.Analysen zu den politischen Re­gimen in einzelnen Ländern. Die Herausgeber dieser Buchreihe, Erhard Crome, Jochen Franzke und Raimund Krä­mer, sind selbst in der universitären Lehre tätig und verstehen diese Reihe als einen originären Potsdamer Beitrag zur sozialwis­senschaftlichen Lehre an deutschsprachi­gen Universitäten und Hochschulen. Weite­re Bände, beispielsweise zu autoritären und totalitären Systemen und zu Ungarn, befin­den sich in Vorbereitung.

Raimund Krämer

Potsdamer Textbücher- PTB. Bd. 1: Rai­mund Krämer(Hrsg.), Regionen in der Europäischen Union; Bd. 2: Jochen Franz­ke(Hrsg.), Polen. Staat und Gesellschaft; Bd. 3: Renate Schmidt(Hrsg.), Naher Osten. Politik und Gesellschaft; jeweils 29,80 DM. Vertrieb an der Uni Potsdam: Publikationsstelle der Uni-Bibliothek, Tel. 0331/977-4458, e-mail: baumann@info.ub. uni-potsdam.de.

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