Brandenburger InformationsStrategie„BIS 2006”
Computer an Schulen, Telearbeit, elektronische Rathäuser— um die Wege in die Informationsgesellschaft zu bündeln und zu koordinieren, gibt es seit März 1997 die Initiative„Brandenburger InformationsStrategie 2006“(BIS 2006). Brandenburg gehört zu den 22 von der Europäischen Union ausgewählten Modellregionen für die Entwicklung und Gestaltung der Informationsgesellschaft in Europa.
BIS 2006 tritt jetzt in seine dritte Phase: Nach der Bestandsaufnahme und der Erarbeitung der Aktionsfelder wird der Aktionsplan erarbeitet. Er soll die Kerngebiete definieren, mit denen Brandenburg seinen Platz in der Informationsgesellschaft und-industrie erreichen will, konkrete Projekte benennen, um etwa EU-Förderungen zu aktivieren, oder Einsparpotentiale durch die Vermeidung von Doppelaktivitäten verdeutlichen.
Einige Projekte sind bereits angestoßen worden: In Rathenow wird ein Bürger- und Wirtschaftsinformationssystem aufgebaut, oder es entsteht eine kommunale Kulturdatenbank. Auch die Initiative„Öffentliche Bibliotheken ans Netz“, durch die schrittweise alle 150 öffentlichen Bibliotheken Brandenburgs ihren Anschluß an das Internet erhalten, zählt zu den Vorhaben. mt.
StellDir vor,, es ist Krieg und
kein Arzt geht hın
Az
Wir geben Menschen eine Überlebenschance die unverschuldet durch Kriege oder Naturkatastrophen in Not geraten.
® AB MEDECINS SANS FRONTIERES ÄRZTE OHNE GRENZEN Bitte schicken Sie mir allgemeine Informationen über Arzte ohne Grenzen Informationen für einen Projekteinsatz Informationen zur Fördermitgliedschaft
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Name
Geb.-Datum
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PLZ/Ort
Ärzte ohne Grenzen e.V. Lievelingsweg 102, 53119 Bonn
Spendenkonto 97 0 97 Sparkasse Bonn, BLZ 380 500 00
Studenten aus Australien und Neuseeland an deutschen Hochschulen
Im Austausch mit Australien und Neuseeland hat der Deutsche Akademische Austauschdienst(DAAD) im vergangenen Jahr 460 Personen gefördert, davon fast drei Viertel Deutsche. Der DAAD will in den nächsten Jahren das unausgewogene Verhältnis ausgleichen und in diesen Ländern verstärkt für den Studienstandort Deutschland werben. Dabei hofft er auf die Unterstützung ehemaliger Gaststudenten.
Während der Alumni-Tagungen, die in diesem Herbst in Canberra/Australien und Wellington/Neuseeland stattgefunden haben, wurden unter anderem auch die Entwicklung der jeweiligen Hochschulsysteme und neue bilaterale Kooperationsmöglichkeiten diskutiert. DAAD
Forschungsprojekte bewilligt
Der Hauptausschuß der Deutschen Forschungsgemeinschaft(DFG) bewilligte kürzlich 14 Anträge im Rahmen der Förderinitiative„Bioethik“. Die Projekte befassen sich mit Themen wie dem Gesundheitsbegriff, dem Selbstverständnis der Bioethik und ihrer öffentlichen Rolle, der Frage der Selektion aufgrund genetischer Diagnostik, altersbezogenen Rationierungen von Gesundheitsleistungen im liberalen Rechtsstaat, neuen Perspektiven der Transplantationsmedizin, den Rahmenbedingungen passiver Sterbehilfe, den Fragen der Klonierung beim Menschen, Kriterien einer gerechten Organverteilung bis him zu empirischen Untersuchungen zur Einwilligungsfähigkeit bei psychisch Kranken. Jene Vorhaben sind Teil einer gemeinsamen, auf fünf Jahre angelegten Förderinitiative der DFG und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie(BMBF). Beide Seiten wollen damit den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit in den einzelnen Fragen versachlichen, das interdisziplinäre Gespräch befördern und die Ausbildung professioneller Standards für eine bioethische Fachkultur unterstützen.
Zur Verbesserung der Infrastruktur wird ein in Deutschland bislang fehlendes Referenzzentrum zu Informations- und Dokumentationszwecken in diesem Gebiet eingerichtet. Angesiedelt wird es in Bonn sein. Die Finanzierung von bis zu einer Million Mark pro Jahr für die Dauer von fünf Jahren übernimmt das BMBF. Die DFG stellt für bestimmte Forschungsprojekte und deren Kooperation über den Zeitraum von fünf Jahren rund 1,5 Millionen DM jährlich zur Verfügung. Die entsprechenden Anträge enthalten zunächst für die Dauer von zwei Jahren die nötige Förderung. mt.
Doktorarbeiten im Internet
Die Erkenntnisse frischgebackener Doktoren füllen allein in Deutschland jedes Jahr viele hunderttausend bedruckte Seiten. Diese Fülle zugänglich zu machen, kostet Zeit, Geld und Platz in den Universitätsbibliotheken. Dagegen erlaubt die Bereitstellung einer Dissertation im Internet nicht nur den sekundenschnellen Zugriff auf den gesuchten Titel, sondern auch eine gezielte Recherche nach indizierbaren Bestandteilen wie Begriffen, Schlagwörtern und zitierter Literatur. Seit Anfang 1998 arbeiten fünf wissenschaftliche Fachgesellschaften mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft(DFG) im Projekt„Dissertationen Online“ an Grundlagen und Prozeduren für die Erstellung, Archivierung und Recherche digitaler Promotionsschriften.
In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bibliothek haben die Forscher ein Programm erarbeitet, das wissenschaftliche Texte mit sogenannten„Metadaten“ versieht, also mit zur Recherche notwendigen Strukturinformationen. Es wird derzeit an der Duisburger Universitätsbibliothek erprobt. Ein weiteres Teilprojekt beschäftigt sich mit der Entwicklung eines SoftwareWerkzeugs, das die gezielte Suche nach Informationen ermöglicht.
Breiten Raum nimmt die Untersuchung von Multimediaformaten und die Erweiterung der für eine multimediale Wissensrepräsentation benötigten Datenformate ein. Eine wesentliche Rolle spielt außerdem die Autorenbetreuung, in deren Rahmen Richtlinien für digitale Dissertationen erstellt werden. Eine erste Version„Hinweise für Autoren“ liegt nun vor. DFG
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