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(1.1.2019) 08
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Brandenburger Informations­StrategieBIS 2006

Computer an Schulen, Telearbeit, elektroni­sche Rathäuser um die Wege in die Infor­mationsgesellschaft zu bündeln und zu ko­ordinieren, gibt es seit März 1997 die Initia­tiveBrandenburger InformationsStrategie 2006(BIS 2006). Brandenburg gehört zu den 22 von der Europäischen Union ausge­wählten Modellregionen für die Entwicklung und Gestaltung der Informationsgesellschaft in Europa.

BIS 2006 tritt jetzt in seine dritte Phase: Nach der Bestandsaufnahme und der Erarbeitung der Aktionsfelder wird der Aktionsplan erar­beitet. Er soll die Kerngebiete definieren, mit denen Brandenburg seinen Platz in der Infor­mationsgesellschaft und-industrie erreichen will, konkrete Projekte benennen, um etwa EU-Förderungen zu aktivieren, oder Ein­sparpotentiale durch die Vermeidung von Doppelaktivitäten verdeutlichen.

Einige Projekte sind bereits angestoßen wor­den: In Rathenow wird ein Bürger- und Wirtschaftsinformationssystem aufgebaut, oder es entsteht eine kommunale Kultur­datenbank. Auch die InitiativeÖffentliche Bibliotheken ans Netz, durch die schrittwei­se alle 150 öffentlichen Bibliotheken Bran­denburgs ihren Anschluß an das Internet erhalten, zählt zu den Vorhaben. mt.

StellDir vor,, es ist Krieg und

kein Arzt geht hın

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Wir geben Menschen eine Überlebenschance die unverschuldet durch Kriege oder Natur­katastrophen in Not geraten.

® AB MEDECINS SANS FRONTIERES ÄRZTE OHNE GRENZEN Bitte schicken Sie mir allgemeine Informationen über Arzte ohne Grenzen Informationen für einen Projekteinsatz Informationen zur Fördermitgliedschaft

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Studenten aus Australien und Neuseeland an deutschen Hochschulen

Im Austausch mit Australien und Neusee­land hat der Deutsche Akademische Aus­tauschdienst(DAAD) im vergangenen Jahr 460 Personen gefördert, davon fast drei Viertel Deutsche. Der DAAD will in den nächsten Jahren das unausgewogene Ver­hältnis ausgleichen und in diesen Ländern verstärkt für den Studienstandort Deutsch­land werben. Dabei hofft er auf die Unter­stützung ehemaliger Gaststudenten.

Während der Alumni-Tagungen, die in die­sem Herbst in Canberra/Australien und Wellington/Neuseeland stattgefunden ha­ben, wurden unter anderem auch die Ent­wicklung der jeweiligen Hochschulsyste­me und neue bilaterale Kooperationsmög­lichkeiten diskutiert. DAAD

Forschungsprojekte bewilligt

Der Hauptausschuß der Deutschen For­schungsgemeinschaft(DFG) bewilligte kürzlich 14 Anträge im Rahmen der Förder­initiativeBioethik. Die Projekte befassen sich mit Themen wie dem Gesundheits­begriff, dem Selbstverständnis der Bioethik und ihrer öffentlichen Rolle, der Frage der Selektion aufgrund genetischer Diagnostik, altersbezogenen Rationierungen von Ge­sundheitsleistungen im liberalen Rechts­staat, neuen Perspektiven der Transplan­tationsmedizin, den Rahmenbedingungen passiver Sterbehilfe, den Fragen der Klo­nierung beim Menschen, Kriterien einer gerechten Organverteilung bis him zu em­pirischen Untersuchungen zur Einwilli­gungsfähigkeit bei psychisch Kranken. Jene Vorhaben sind Teil einer gemeinsa­men, auf fünf Jahre angelegten Förderinitia­tive der DFG und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie(BMBF). Beide Seiten wollen damit den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit in den einzelnen Fragen versachlichen, das interdisziplinäre Gespräch befördern und die Ausbildung professioneller Standards für eine bioethi­sche Fachkultur unterstützen.

Zur Verbesserung der Infrastruktur wird ein in Deutschland bislang fehlendes Referenz­zentrum zu Informations- und Dokumenta­tionszwecken in diesem Gebiet eingerich­tet. Angesiedelt wird es in Bonn sein. Die Finanzierung von bis zu einer Million Mark pro Jahr für die Dauer von fünf Jahren über­nimmt das BMBF. Die DFG stellt für be­stimmte Forschungsprojekte und deren Ko­operation über den Zeitraum von fünf Jahren rund 1,5 Millionen DM jährlich zur Verfü­gung. Die entsprechenden Anträge enthal­ten zunächst für die Dauer von zwei Jahren die nötige Förderung. mt.

Doktorarbeiten im Internet

Die Erkenntnisse frischgebackener Dokto­ren füllen allein in Deutschland jedes Jahr viele hunderttausend bedruckte Seiten. Die­se Fülle zugänglich zu machen, kostet Zeit, Geld und Platz in den Universitätsbibliothe­ken. Dagegen erlaubt die Bereitstellung ei­ner Dissertation im Internet nicht nur den sekundenschnellen Zugriff auf den gesuch­ten Titel, sondern auch eine gezielte Recher­che nach indizierbaren Bestandteilen wie Begriffen, Schlagwörtern und zitierter Litera­tur. Seit Anfang 1998 arbeiten fünf wissen­schaftliche Fachgesellschaften mit Unterstüt­zung der Deutschen Forschungsgemein­schaft(DFG) im ProjektDissertationen Online an Grundlagen und Prozeduren für die Erstellung, Archivierung und Recherche digitaler Promotionsschriften.

In enger Zusammenarbeit mit der Deut­schen Bibliothek haben die Forscher ein Programm erarbeitet, das wissenschaftli­che Texte mit sogenanntenMetadaten versieht, also mit zur Recherche notwendi­gen Strukturinformationen. Es wird derzeit an der Duisburger Universitätsbibliothek erprobt. Ein weiteres Teilprojekt beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Software­Werkzeugs, das die gezielte Suche nach In­formationen ermöglicht.

Breiten Raum nimmt die Untersuchung von Multimediaformaten und die Erweiterung der für eine multimediale Wissensrepräsen­tation benötigten Datenformate ein. Eine wesentliche Rolle spielt außerdem die Au­torenbetreuung, in deren Rahmen Richtlini­en für digitale Dissertationen erstellt wer­den. Eine erste VersionHinweise für Auto­ren liegt nun vor. DFG

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PUTZ 8/98