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FB ES SSenschalt
geboren am 22.Juli 1931
Arbeitsbereich: Theorie und Praxis der Sportarten Forschungsgebiet: Trainingsmethodik
Prof. Dr. Philipp
A Ze mh ChS Bildung
geboren am 28.Dezember 1951 Abteilung: Methodik Forschungsgebiete: Fachdidaktik/Fachmethodik des Technikunterrichts(handlungsorientierte Prozeßgestaltung, Curriculumentwicklung)
HD Dr. Bernd Meier
Zentren für Forschung und Lehre Wissenschaftliche Allgemeinbibliothek Potsdam
Zu den Einrichtungen der Stadt Potsdam, die alle Studenten kennen sollten, gehört die Wissenschaftliche Allgemeinbibliothek Potsdam, deren Hauptbibliothek sich am Platz der Einheit, also direkt im Stadtzentrum, befindet. Mit einem Bestand von ca. 875 000 Einheiten- wissenschaftliche und Fachliteratur, Belletristik, Audiovisuelle Materialien, Kinderliteratur- ist sie die größte Bibliothekseinrichtung der Stadt, In zwei großzügig eingerichteten Etagen steht die Literatur nach Fachgebieten gegliedert, frei zugänglich für die Bibliotheksbenutzer bereit, Neben der Universalität des Buchbestandes hat die Bibliothek drei spezielle Sammelgebiete, die ihr Profil wesentlich bestimmen. Das ist das Referaft’Medizin",mit einem Bestand von ca. 6000 Bestandseinheiten und 211 laufend gehaltenen Zeitschriften, Die"Brandenburgica”,eine Sammlung regionalkundlicher Literatur über das Land Brandenburg mit ca. 25000 Bestandseinheiten, die besonders für Historiker interessant sein wird. Und als drittes das Sammelgebiet"Pädagogik”, dessen Bestand
60 000 Bände umfaßt mit 300 laufend gehaltenen Zeitschriften.
Als Erschließungsmittel des pädagogischen Bestandes steht ein Sonderkatalog zur Verfügung. Etwa 50 laufende Informationsmittel geben Auskunft über pädagogische Literatur des In- und Auslands. Ergänzt wird dieser Bestand durch zahlreiche Fachbibliographien, Bestands- und Auswahlverzeichnisse pädagogischer Bibliotheken und Einrichtungen. Der Sammelschwerpunkt Pädagogik bietet seinen Nutzern eine Vielzahl von Informationsleistungen:
= mündliche und schriftliche Auskünfte = Literaturzusammenstellungen auf Anforderung
Nr.02/91
= Informationen über Neuerwerbungen
= laufende Neuerwerbungsverzeichnisse, wie z. B."Pädagogische Literatur"
="Pädagogische Dissertationen” ="Psychologische Literatur”
= zahlreiche Bestands- und Auswahlverzeichnisse zu verschiedenen Themen. Der Zuwachs an neuer Literatur war in den letzten Wochen und Monaten speziell in diesen Sammelgebieten beträchtlich,und vorhandene Bestandslücken sollen in Kürze geschlossen werden. Auch neue Gesetzestexte, z. B."Das deutsche Bundesrecht”, und zahlreiche Ratgeberliteratur aus den Bereichen Recht, Steuern und Versicherungen sind bereits in der Bibliothek vorhanden und können, falls sie nicht entleihbar sind, sofort kopiert werden. Aber auch der Bereich Freizeit und Unterhaltung kommt in der Bibliothek nicht zu kurz. Ein umfangreicher Bestand an Belletristik bietet eine große Auswahl.
Foto: Rüffert
Die Musikbibliothek hält Schallplatten, Tonbandkassetten und CDs, aber auch Noten und Sprachkurse bereit. In der Artothek kann man Originalgraphiken, Reproduktionen und Poster ausleihen, und das Veranstaltungsprogramm der Bibliothek hält Vielseitiges bereit, Genau informieren über sämtliche Angebote sollte man sich in der Wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek, Sie ist täglich geÖffnet von 9-20 Uhr, sonnabends von 9-18 Uhr. Auch Bibliotheksführungen und Benutzerführungen sind nach telefonischer Vereinbarung möglich. Anmelden kann man sich am Bibliotheksservice unter Telefonnummer 329 276.
Rosemarie Spatz, Oberbibliothekarin
Drittmittelforschung in der Biologie?
Die Forschung im Hochschulbereich wird sich künftig zu einem großen Teil mit Fremdgeldern, d. h. nicht mit den von der eigenen Institution zur Verfügung gestellten Mitteln, finanzieren müssen. Hier spielen Gelder aus der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Ministerien, EG-Ausschüssen, Stiftungen und direkten Industriebeziehungen eine große Rolle. Auch im Fachbereich Biologie brennt dieses Thema unter den Nägeln, ergeben sich doch auf diesem Wege Möglichkeiten einer projektbezogenen Grundlagenforschung bei gleichzeitiger Verbesserung der technischen Ausstattung der Labors. Beides ist vor allem perspektivisch zu sehen, d. h. im Hinblick auf die Aufnahme des Diplombiologiestudiums ab September 1990 und die Entwicklung einer Universität in Potsdam unverzichtbar. Bereits im Mai haben wir deshalb verschiedene Institutionen.angeschrieben, nachdem unser damaliger Partner, das Kombinat Pflanzenzüchtung und Saatgutwirtschaft Quedlinburg, die Verträge einseitig gekündigt hatte, Im Spätsommer erhielten wir ein Schreiben von der Schering AG aus Berlin, in welChem Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet wurde. Nach einem vorbereitendem Gespräch in Berlin-Frohnau fand am 12.12.90 im Gebäudeteil der Institute für Botanik und für Allgemeine Biologie ein Kolloquium statt. Unsere Mitarbeiter trugen vor Vertretern der Schering AG ihre Arbeitsergebnisse vor. Diese wurden mit großem Interesse aufgenommen, zumal die Berliner nicht erwartet hatten, daß an einer"Pädagogischen Hochschule" intensiv und anspruchsvoll geforscht wird. Aus dieser Veranstaltung ergaben sich Möglichkeiten eilner Zusammenarbeit auf den Gebieten Biochemie, Mikrobiologie und Pflanzenphysiologie. Genaue Aufgaben sollen im Februar festgelegt werden.
Dr. I. Schneider, Inst. für All. Biologie
Erstes Drittmittelprojekt am Fachbereich Mathematik
An der Abteilung Algebra des Fachbereichs Mathematik werden seit langem kategorientheoretische und universalalgebraische Probleme der Theoretischen Informatik bearbeitet, In das Spektrum der unter dieser Thematik untersuchten Aufgaben ordnet sich das extern begutachtete Forschungsvorhaben"Hyperidentitäten" ein. Dabei handelt es sich um Grundlagenuntersuchungen, die ihren Ursprung in der Synthese von Schaltkreisen und in der Superposition von Programmiersprachen haben. Erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit ist auf ein enges Netz wissenschaftlicher Kommunikation wie Tagungsbesuche, Aufenthalte von Gastforschern und Forschungsaufenthalte angewiesen. Die veränderten politischen Bedingungen wurden auch von den Mathematikern zur Intensivierung und Neuaufnahme wissenschaftlicher Kontakte in großer Wahl genutzt. Mit größerer Schärfe stellt sich die Frage der Finanzierung. Auch an der BLH wird die erfolgreiche Entwicklung der Forschung nicht ohne die Unterstützung durch Drittmittel auskommen. Das Projekt"Hyperidentitäten” ist das erste Drittmittelprojekt am Fachbereich Mathematik. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt, das an den Universitäten Kaiserslautern und Rostock, am Karl-Weierstraß-Institut für Mathematik Berlin und an der BLH bearbeitet wird. Die Unterstützung erfolgt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst, In das Projekt sind auch Diplomanden und Doktoranden der BLH einbezogen. Gegenwärtig arbeiten zwei Doktoranden der Abteilung Algebra an der Universität Kaiserslautern. Ihr je achtwöchiger Aufenthalt in Kaiserslautern wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst finanziert.
Prof. Dr. sc. K. Denecke, FB Mathematik
(Drifttmittel sind jene finanziellen Mittel, die
weder von der entsprechenden Einrichtung noch vom Staat, sondern von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden.)