VE SP PT TE a a Gemeinsame Suche nach Lösungen
Am 5. November 1990 wurde an unserer Hochschule eine Erziehungsberatungsstelle eröffnet(Gebäude K, Zimmer 236). Wir berichteten bereits(Nr. 18 und 19).
Über Presse, Rundfunk und mit Schreiben an die Schulen des Territoriums ist die Öffentlichkeit informiert worden, In der Vergangenheit schenkte man bei uns dieser Art der Beratung und Betreuung wenig Aufmerksamkeit.
Natürlich” existieren auch Vorurteile und Berührungsängste. Dieser Tage nahm ich an einer Besprechung’ jener Kollegen der Fachbereiche Pädagogik und Psychologie teil, die ihre psychologischen und pädagogischen Fachkenntnisse und Erfahrungen einsetzen, um Kindern, Jugendlichen und deren Eltern in Erziehungsfragen zu unterstützen. Bisher haben sich ca. 20 Ratsuchende an Herrn
Dr.Marschner, Leiter der Erziehungsberatungsstelle, und seine Kolleginnen Dr. B. Lund, Dr. I. König, Dr. F. Rückwarth, Dr. I. Bürger, Dr. R. Lohwaßer gewandt. Mit großem Einfühlungsvermögen wird in vertrauensvollen Gesprächen mit den“betroffenen” Eltern und/oder Kindern versucht, den Ursachen für Fehlverhalten bzw. der Schwierigkeiten des Umgangs miteinander auf die Spur zu kommen.
So geht es z. B. darum, die Frage zu beantworten, in welchen Situationen wird welches Verhalten produziert,
Gespräche, psychologische Testverfahren, Hospitationen(z.B. in der Schule) sind wichtige Mittel und Methoden, um gemeinsam nach Ursachen und Lösungen zu suchen, damit entstandene Schwierigkeiten und Probleme, die das Leistungs- und Sozialverhalten stören bzw. das emotionale Erleben
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Landesverband der Deutschen Gesellschaft für
Pädagogik(DGP) erarbeitet Empfehlungen Lehreraus-,-fort- und-weiterbildung beraten
Gemeinsam mit Mitarbeitern des Weiterbildungsinstituts in Ludwigsfelde hatte der Vorstand des Landesverbands der DGP zu. einer Arbeitsberatung nach Struveshof(11./12.1.1991) eingeladen. Pädagogen, Psychologen, Fachdidaktiker aus lehreraus- und-weiterbildenden Einrichtungen in Potsdam, Cottbus, Frankfurt/O., Ludwigsfelde, aber auch aus Oldenburg, Bielefeld, Duisburg und Berlin sowie in der Praxis tätige Pädagogen und Lehrerstudenten diskutierten über Empfehlungen für die Lehrerbildungsgesetzgebung im Lande Brandenburg. Dabei wurden Vorschläge für notwendige Lehrämter, für die Gestaltung des Lehrerstudiums sowie für die Lehrerfort- und-weiterbildung erarbeitet. Das Material, das auch der Landesregierung zur Verfügung gestellt wurde, kann im Fachbereich Pädagogik angefordert werden.
Besondere Aufmerksamkeit konzentrierte sich jedoch auf die Frage, wie bei einer vorgesehenen zweiphasigen Lehrerbildung die inhaltliche und personelle Kontinuität in der Ausbildung gesichert werden kann. Eine Arbeitsgruppe unter Doz. Dr. Wyschkon erarbeitete auf der Grundlage auch dieser Diskussion eine Problem- und Ideenskizze zu einem Modell"integrativer professioneller Lehrerbildung”. Es ist darauf gerichtet, eine praxisbezogene Theorieaneignung für alle Ausbildungsbestandteile in der ersten Phase mit einer theoriegeleiteten praktischen Ausbildung im Referendariat zu verbinden. Das Modell versucht, die positiven Erfahrungen der 5 neuen sowie der alten Bundesländer in
der Lehrerbildung zu vereinigen und damit eine Ausbildung zu sichern, die den Anforderungen einer umfassenden Schulreform gerecht wird. Die Problem- und Ideenskizze kann ebenfalls im Fachbereich Pädagogik angefordert werden und sollte eine gründliche Erörterung durch Lehrkräfte und Studenten erfahren, damit gemeinsam mit interessierten Kooperationspartnern aus alten Bundesländern Modelle erprobt werden können, die eine anerkannte, auf die gestiegenen Anforderungen bezogene Lehrerbildung sichern, die zugleich europäische Tendenzen berücksichtigt.
Prof. W. Thiem, Sprecher des Landesvorstands der DGP
Neue Datenbank BIOLIS
Für Fachwissenschaftler und Laien, für Natur- und Umweltschützer, für jeden, der sich für biologische Themen interessiert, gibt es jetzt einen schnellen und preisgünstigen Zugang zur biologischen Literatur.
BIOLIS(Biologische Literatur- Information Senckenberg) ist eine neue Literaturdatenbank, Öffentlich zugänglich und für jeden nutzbar.
Für BIOLIS werden über 650 Zeitschriften aus den deutschsprachigen Ländern ausgewertet. Auch die in unserer Wissenschaftlichen Zeitschrift erscheinenden Artikel sind mit bibliographischen Angaben und zusätzlich inhaltserschließenden Schlag
beeinträchtigen, besser verstanden und bewältigt werden können. Neben Anregungen für die Gestaltung eines harmonischen Familienlebens werden, abgestimmt auf den jeweiligen Einzelfall, geeignete psychotherapeutische und/oder PpÄdagogische Maßnahmen abgesprochen, eingeleitet und durchgeführt,
Die Mitarbeiter der Beratungsstelle können natürlich keine Patentrezepte vermitteln, aber das Vertrauen jener, die bereits um Unterstützung baten, zeigt die Richtigkeit und Notwendigkeit dieser Beratungsstelle.
Mit gutem Gewissen kann man empfehlen, sich anzumelden(dienstags und donnerstags 15.00 18.00 Uhr, Tel. 910 384), wenn man in bestimmten Situationen Rat benötigt.
Dr. B. Eckardt
Zeichnung: Dr. Stoye
Wörtern verzeichnet, wodurch die einzelnen Beiträge eine größere Verbreitung erfahren und die Zeitschrift einem größeren Interessentenkreis bekannt wird, BIOLIS ist die deutsche Ergänzung zur amerikanischen Datenbank BIOSIS PREVIEWS und dieser komplementär. Alle Literaturhinweise und Schlüsselwörter sind in deutsch und englisch vorhanden. Die Zweisprachigkeit bietet den Vorteil, daß man mit deutschen Begriffen suchen kann und gleich die englischen Fachtermini für die Suchstrategie in BIOSIS PREVIEWS vor Augen hat. Es werden Informationen zum gesamten Spektrum der Biologie angeboten, doch kristallisieren sich die Ökologie (besonders Natur- und Umweltschutz), die Ornithologie einschließlich Vogelschutz und die Paläontologie als Schwerpunkte heraus.
BIOLIS ist auf dem Großrechner(Host) des Deutschen Institutes für Medizinische Dokumentation und Information(DIMDI) in Köln gespeichert.
Zwei Wege führen zu BIOLIS, Man kann über das Informationszentrum für Biologie(IZB) eine Suche in Auftrag geben. Auftragsformulare und Preisliste sind beim IZB erhältlich: Informationszentrum für Biologie Forschungsinstitut Senckenberg, Senckenberganliage 25, W- 6000 Frankfurt/ M. 1.
Eine Suche kann auch selbst durchgeführt werden, in dem man BIOLS über die öffentliche Kommunikationsnetze direkt über den Host DIMDI anwählt. Dazu sind jedoch einige spezielle Voraussetzungen erforderlich. Interessenten wenden sich bitte direkt an:
DIMDI Postfach 42 0580, W- 5000 Köln 41.
BIOLIS wird durch die Bundesministerien für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit in Bonn und durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Wiesbaden gefördert,
Dr. Rammelt
Nr.04/91