Heft 
(1.1.2019) 05
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Herzlichen Glückwunsch

ANA ( Cr

zum 65. Geburtstag:

Prof. Hans-Joachim Kramm, Fachbereich Geogra­phie

zum 60. Geburtstag:

Gerda Rönn, Rektorat

Rita Weber- Westphal, Fachbereich Musik

zum 40jährigen Dienstjubiläum:

Helmut Gabsch, Direktorat für Wirtschafts- und So­zialeinrichtungen

zum 35jährigen Dienstjubiläum: Rosemarie Wilberg, Fachbereich Chemie Siegfried Feige, Wissenschaftlich- Technisches Zentrum

Einladung

Die nebenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten und der Gleichstellungsrat sind zum 20. März, 16.00 Uhr in die ehemalige Professorenmensa zur Wahl der Gleichstellungsbeauftragten eingeladen.

Dr. M. Bircken

Informationsveranstaltung

Gemeinsamer Schulbesuch von Behinderten und Nichtbehinderten: Welche Erfahrungen gibt es hierzu in den alten Bundesländern, und welche Möglichkeiten bietet das Land Brandenburg? Unter dieser Thematik findet eine Informations­veranstaltung für Eltern, Lehrer und weitere Interes­senten am 12.3.1991 um 19.00 Uhr im ehemaligen IfL statt,

Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung: Erzie­hungswissenschaftler der TU Berlin und der BLH, ein Vertreter des Ministeriums für Bildung sowie integra­tionserfahrene Lehrer,

Dr. H. Mickler, Dr. I. Bürger FB Pädagogik

Anfragen

Bei allen Fragen, die die Schwerbehinderten­vertretung betreffen, können sich die Hoch­schulangehörigen an Herrn Dr. Dieter W. H. Neupert aus dem Institut für Biologie- Didaktik(Tel. 247) wenden,

Hallo Wanderfreunde!

Am 13. März treffen sich alle Interessenten, die hiermit herzlich eingela­den sind, um 16.00 Uhr im Gebäude S, Raum 415 zur Gründungsversammlung der Abteilung Sportwan­dern in der HSG.,

Klaus Petrikowski

HSG Wissenschaft

Dr. R. Fredersdorf Brandenburgischer Wan­dersport- Verein e.V.

Herausgeber: Der Rektor der Brandenburgischen Landeshöochschüle Prof, Dr. rer, nat, habil, Rolf Verantwortlich: Pressereferent Dr. Rolf Rammelt Redaktion: Dr. Barbara Eckardt und Petra Görlich Redaktionsadresse: Am Neuen Palais, O- 1571 Potsdam, Block F, Zi.-Nr. 102/103, Tel. 910.675 Layout: dtp-druckCONCEPT GmbH 1.6.

Druck: Druck und Vervielfältigung GmbH, veröffentlicht unter der Lizenznhummer 95°.

Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren als Unter­zeichner selbst verantwortlich. Die Veröffentlichun­gen müssen nicht mit der Meinung und dem Stil des Herausgebers bzw. der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich das Recht zur auszugs­weisen Wiedergabe von Züschriften vor. Alle nicht unterzeichneten Beiträge stammen von der Redak­ton. 20202055 ee.

Die Ausgabe 6/91 der"Hochschülnachrichten erscheint am 18. März 1991: Redaktionsschluß:

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Die Parlamentarier in die Pflicht nehmen

Diesen Ratschlag gab die F.D.P.- Politikerin Dr. Hildegard Hamm-Brücher, als sie am 13.Februar zu einem Informationsgespräch an der Brandenburgi­schen Landeshochschule weilte, den teilnehmen­den fünf Studenten. Deren Sorgen vor allem wur­den gemeinsam mit dem Rektor, Prof, Dr. Rolf Mitz­ner, dem 1.Prorektor, Prof. Dr. Gerhard Kempter, und Dr. Mangold vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg erörtert.

Wer im 10. Semester ist, muß sich um eine Refe­rendarstelle kümmern. Bisher gebe es nur Absagen, berichtete eine Studentin. Auch Anfragen bei der Bildungsministerin seien ohne Ergebnis geblieben. Zusätzlich Unruhe stiften die seit Tagen durch die Presse laufenden Meldungen über den Lehrer­abbau in den neuen Bundesländern. Wie viele an­dere Bürger der ehemaligen DDR stehen auch Ab­solventen vor dem Problem eines Ortswechsels gen Westen in der Hoffnung, sich woanders eine Exi­stenz aufbauen zu können. Dabei entsteht jedoch eine neue Frage, die der Anerkennung pädagogi­scher Abschlüsse in den Altbundesländern. Frau Dr. Hamm-Brücher, seit Jahrzehnten mit Bildungsfra­gen befaßt, u. a. als Staatssekretärin im Bundesmi­nisterium für Bildung und Wissenschaft, versprach, noch am gleichen Tage mit Frau Birthler anläßlich der in Potsdam stattfindenden Kultusministerkonfe­renz über diese Fragen zu sprechen. Ganz eindring­lich aber empfahi sie den Studenten, alle Möglich­keiten des parlamentarischen Systems zu nutzen. "Gehen Sie auf die Abgeordneten des Landtages und dessen Präsidenten zu; diese müssen sich um Ihre Sorgen kümmern- dafür sind sie da! Deutliches Interesse des Gastes galt auch der Organisation der Studierenden. Die Antworten der Anwesenden spiegelten wohl ein bißchen die all­gemeine Stimmungslage im Osten Deutschlands wider, Sie seien verunsichert, alte Strukturen zerstört und neue noch nicht vorhanden, so der Tenor. Bemängelt wurde das Fehlen von Alternativen, für das Engagement lohne."Jeder kämpft für sich allein, lautete die Grundaussage einer Studentin. Daß die Bürgerbewegungen nicht stärker zum Tra­gen kommen, enttäuscht auch die Politikerin, die durch ihre häufigen Besuche von Kirchentagen in der ehemaligen DDR viele Freunde beim Bündnis

90 gewonnen hat. Mehr Alternativen vergrößerten nach ihrer Ansicht die Chancen für ein Lernen in den Altbundesländern; durch die Berücksichtigung ostdeutscher Erfahrungen könnte manmanch al­te Schlappe loswerden, statt daß dort neue über­nommen werden. Bildungs- und Erziehungsfragen lagen ihr stets am Herzen, so die Staatsministerin a.D., die übrigens Chemie studiert hat und den Dr. rer, nat. besitzt. An der Hochschule war sie schon in den sechziger Jahren zu Gast, als sie im Auftrag der Wochenzeitung"Die Zeit die Hochschulsysteme der beiden deutschen Staaten untersuchte. Doch der Bericht über die DDR fiel schmal aus, das Re­Cherchieren wurde ihr damals nicht einfach ge­macht- im Gegensatz zu einem Aufenthalt in der Sowjetunion, wo sie sich vierzehn Tage frei bewe­gen konnte,- Um so mehr freute sie sich, die Lan­deshochschule unter völlig veränderten Bedingun­gen besuchen zu können.

Ihre Fragen galten denn auch den Prozessen, die seit der Wende in Gang gesetzt wurden, so dem Profil der Einrichtungen, der Größe und QOuali­fikation des Lehrkörpers, neuen Studiengängen und-inhalten. Ihr sei wichtig,was außer der derzei­tigen Abwicklung in den neuen Bundesländern im Hochschulwesen geschehe. Hier konnten Rektor und Prorektor über neue Profile und Strukturen so­wie den Aufbau universitärer Studiengänge bzw. die Rückkehr zu ihnen berichten. Nicht ausgespart blieb das Problem der schmerzhaften Verringerung des Lehrkörpers.

Die Erfahrungen in den Altbundesländern mit Hochschulreformen und ihr persönliches Enga­gement als Bildungsreformerin ließen sie eindring­lich vor einer zu großen Zahl von Studenten warnen. Ihre Worte"Werden sie nur nicht zu groß nahmen die Anwesenden gern zur Kenntnis, doch werden die Studentenzahlen der nächsten Jahre wohl nicht nur vom Wollen der Hochschulen bestimmt sein.- Die abschließenden guten Wünsche der am 1. Januar aus dem Bundestag ausgeschiedenen Politikerin kann die Landeshochschule auf ihrem Weg sicher gut gebrauchen.

Regine Derdack Referat Offentlichkeits- und Pressearbeit/Internationale Zusammenarbeit

Frau Dr. Hildegard Hamm-Brücher(2.v.r.) weilte zu einem Besuch an unserer Hochschule,

Foto: Tribukeit

Jugendweihe weiter erhalten

In Potsdam wird im Moment die Schaffung einer überparteilichen Kulturvereinigung, die sich vorran­gig auf die Fortführung der Jugendweihe konzen­trieren will und den Konfessionslosen und Atheisten unserer Stadt offen steht, angeschoben. Neue in­haltliche Ideen, Menschen mit Idealismus und En­gagement werden gesucht, um auch im nächsten Jahr Jugendweiheveranstaltungen absichern zu können. Mitglied in dieser Vereinigung zu werden

ist nicht Bedingung, entscheidend ist die Bereit­schaft zur Mitarbeit. Interessenten melden sich bitte bei: Norbert Schüler

Bruno-Brockhoff-Str. 14

O- 1580 Potsdam(Waldstadt Il) Tel.: 80718 oder Günter Flügel

Bisamkiez 1

O- 1585 Potsdam(Schlaatz)

P. Görlich

Nr.05/91