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Herzlichen Glückwunsch
ANA ( Cr
zum 65. Geburtstag:
Prof. Hans-Joachim Kramm, Fachbereich Geographie
zum 60. Geburtstag:
Gerda Rönn, Rektorat
Rita Weber- Westphal, Fachbereich Musik
zum 40jährigen Dienstjubiläum:
Helmut Gabsch, Direktorat für Wirtschafts- und Sozialeinrichtungen
zum 35jährigen Dienstjubiläum: Rosemarie Wilberg, Fachbereich Chemie Siegfried Feige, Wissenschaftlich- Technisches Zentrum
Einladung
Die nebenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten und der Gleichstellungsrat sind zum 20. März, 16.00 Uhr in die ehemalige Professorenmensa zur Wahl der Gleichstellungsbeauftragten eingeladen.
Dr. M. Bircken
Informationsveranstaltung
Gemeinsamer Schulbesuch von Behinderten und Nichtbehinderten: Welche Erfahrungen gibt es hierzu in den alten Bundesländern, und welche Möglichkeiten bietet das Land Brandenburg? Unter dieser Thematik findet eine Informationsveranstaltung für Eltern, Lehrer und weitere Interessenten am 12.3.1991 um 19.00 Uhr im ehemaligen IfL statt,
Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung: Erziehungswissenschaftler der TU Berlin und der BLH, ein Vertreter des Ministeriums für Bildung sowie integrationserfahrene Lehrer,
Dr. H. Mickler, Dr. I. Bürger FB Pädagogik
Anfragen
Bei allen Fragen, die die Schwerbehindertenvertretung betreffen, können sich die Hochschulangehörigen an Herrn Dr. Dieter W. H. Neupert aus dem Institut für Biologie- Didaktik(Tel. 247) wenden,
Hallo Wanderfreunde!
Am 13. März treffen sich alle Interessenten, die hiermit herzlich eingeladen sind, um 16.00 Uhr im Gebäude S, Raum 415 zur Gründungsversammlung der Abteilung Sportwandern in der HSG.,
Klaus Petrikowski
HSG Wissenschaft
Dr. R. Fredersdorf Brandenburgischer Wandersport- Verein e.V.
Herausgeber: Der Rektor der Brandenburgischen Landeshöochschüle Prof, Dr. rer, nat, habil, Rolf Verantwortlich: Pressereferent Dr. Rolf Rammelt Redaktion: Dr. Barbara Eckardt und Petra Görlich Redaktionsadresse: Am Neuen Palais, O- 1571 Potsdam, Block F, Zi.-Nr. 102/103, Tel. 910.675 Layout: dtp-druckCONCEPT GmbH 1.6.
Druck: Druck und Vervielfältigung GmbH, veröffentlicht unter der Lizenznhummer 95°.
Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren als Unterzeichner selbst verantwortlich. Die Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung und dem Stil des Herausgebers bzw. der Redaktion übereinstimmen. Die Redaktion behält sich das Recht zur auszugsweisen Wiedergabe von Züschriften vor. Alle nicht unterzeichneten Beiträge stammen von der Redakton. 20202055 ee.
Die Ausgabe 6/91 der"Hochschülnachrichten” erscheint am 18. März 1991: Redaktionsschluß:
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Die Parlamentarier in die Pflicht nehmen
Diesen Ratschlag gab die F.D.P.- Politikerin Dr. Hildegard Hamm-Brücher, als sie am 13.Februar zu einem Informationsgespräch an der Brandenburgischen Landeshochschule weilte, den teilnehmenden fünf Studenten. Deren Sorgen vor allem wurden gemeinsam mit dem Rektor, Prof, Dr. Rolf Mitzner, dem 1.Prorektor, Prof. Dr. Gerhard Kempter, und Dr. Mangold vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg erörtert.
Wer im 10. Semester ist, muß sich um eine Referendarstelle kümmern. Bisher gebe es nur Absagen, berichtete eine Studentin. Auch Anfragen bei der Bildungsministerin seien ohne Ergebnis geblieben. Zusätzlich Unruhe stiften die seit Tagen durch die Presse laufenden Meldungen über den Lehrerabbau in den neuen Bundesländern. Wie viele andere Bürger der ehemaligen DDR stehen auch Absolventen vor dem Problem eines Ortswechsels gen Westen in der Hoffnung, sich woanders eine Existenz aufbauen zu können. Dabei entsteht jedoch eine neue Frage, die der Anerkennung pädagogischer Abschlüsse in den Altbundesländern. Frau Dr. Hamm-Brücher, seit Jahrzehnten mit Bildungsfragen befaßt, u. a. als Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft, versprach, noch am gleichen Tage mit Frau Birthler anläßlich der in Potsdam stattfindenden Kultusministerkonferenz über diese Fragen zu sprechen. Ganz eindringlich aber empfahi sie den Studenten, alle Möglichkeiten des parlamentarischen Systems zu nutzen. "Gehen Sie auf die Abgeordneten des Landtages und dessen Präsidenten zu; diese müssen sich um Ihre Sorgen kümmern- dafür sind sie da!” Deutliches Interesse des Gastes galt auch der Organisation der Studierenden. Die Antworten der Anwesenden spiegelten wohl ein bißchen die allgemeine Stimmungslage im Osten Deutschlands wider, Sie seien verunsichert, alte Strukturen zerstört und neue noch nicht vorhanden, so der Tenor. Bemängelt wurde das Fehlen von Alternativen, für das Engagement lohne."Jeder kämpft für sich allein”, lautete die Grundaussage einer Studentin. Daß die Bürgerbewegungen nicht stärker zum Tragen kommen, enttäuscht auch die Politikerin, die durch ihre häufigen Besuche von Kirchentagen in der ehemaligen DDR viele Freunde beim Bündnis
“90 gewonnen hat. Mehr Alternativen vergrößerten nach ihrer Ansicht die Chancen für ein Lernen in den Altbundesländern; durch die Berücksichtigung ostdeutscher Erfahrungen könnte man“manch alte Schlappe loswerden”, statt daß dort neue übernommen werden. Bildungs- und Erziehungsfragen lagen ihr stets am Herzen, so die Staatsministerin a.D., die übrigens Chemie studiert hat und den Dr. rer, nat. besitzt. An der Hochschule war sie schon in den sechziger Jahren zu Gast, als sie im Auftrag der Wochenzeitung"Die Zeit” die Hochschulsysteme der beiden deutschen Staaten untersuchte. Doch der Bericht über die DDR fiel schmal aus, das ReCherchieren wurde ihr damals nicht einfach gemacht- im Gegensatz zu einem Aufenthalt in der Sowjetunion, wo sie sich vierzehn Tage frei bewegen konnte,- Um so mehr freute sie sich, die Landeshochschule unter völlig veränderten Bedingungen besuchen zu können.
Ihre Fragen galten denn auch den Prozessen, die seit der Wende in Gang gesetzt wurden, so dem Profil der Einrichtungen, der Größe und QOualifikation des Lehrkörpers, neuen Studiengängen und-inhalten. Ihr sei wichtig,was außer der derzeitigen Abwicklung in den neuen Bundesländern im Hochschulwesen geschehe. Hier konnten Rektor und Prorektor über neue Profile und Strukturen sowie den Aufbau universitärer Studiengänge bzw. die Rückkehr zu ihnen berichten. Nicht ausgespart blieb das Problem der schmerzhaften Verringerung des Lehrkörpers.
Die Erfahrungen in den Altbundesländern mit Hochschulreformen und ihr persönliches Engagement als Bildungsreformerin ließen sie eindringlich vor einer zu großen Zahl von Studenten warnen. Ihre Worte"Werden sie nur nicht zu groß” nahmen die Anwesenden gern zur Kenntnis, doch werden die Studentenzahlen der nächsten Jahre wohl nicht nur vom Wollen der Hochschulen bestimmt sein.- Die abschließenden guten Wünsche der am 1. Januar aus dem Bundestag ausgeschiedenen Politikerin kann die Landeshochschule auf ihrem Weg sicher gut gebrauchen.
Regine Derdack Referat Offentlichkeits- und Pressearbeit/Internationale Zusammenarbeit
Frau Dr. Hildegard Hamm-Brücher(2.v.r.) weilte zu einem Besuch an unserer Hochschule,
Foto: Tribukeit
Jugendweihe weiter erhalten
In Potsdam wird im Moment die Schaffung einer überparteilichen Kulturvereinigung, die sich vorrangig auf die Fortführung der Jugendweihe konzentrieren will und den Konfessionslosen und Atheisten unserer Stadt offen steht, angeschoben. Neue inhaltliche Ideen, Menschen mit Idealismus und Engagement werden gesucht, um auch im nächsten Jahr Jugendweiheveranstaltungen absichern zu können. Mitglied in dieser Vereinigung zu werden
ist nicht Bedingung, entscheidend ist die Bereitschaft zur Mitarbeit. Interessenten melden sich bitte bei: Norbert Schüler
Bruno-Brockhoff-Str. 14
O- 1580 Potsdam(Waldstadt Il) Tel.: 80718 oder Günter Flügel
Bisamkiez 1
O- 1585 Potsdam(Schlaatz)
P. Görlich
Nr.05/91