Heft 
(1.1.2019) 05
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Zeitgeschichte91- Ein Gestaltungsweitbewerb für Schüler und Studierende

Wir sind...

das... ein... welches Volk?

Wettbewerbsaufgabe ist es, einen persönlich be­sonders bedeutsamen Bezug oder eine Assoziation zum Begriff Volk auszuwählen und mit künstleri­schen Mitteln darzustellen. Die Arbeit kann grafisch, malerisch, fotografisch, plastisch oder mit elektro­nischen Medien gefertigt werden. Zusätzlich kann eine kurze schriftliche Erläuterung(Maschinen­schriftlich max. eine DIN-A4-Seite) gegeben wer­den, warum gerade dieses Motiv gewählt wurde. Die Wettbewerbsarbeit soll zur Ausstellung geeig­net sein. Zweidimensionale Arbeiten dürfen das Maß 100 x 100 cm nicht überschreiten. Bei dreidi­mensionalen Arbeiten darf das Maß von 80 x 100 x 100 cm nicht überschritten werden. Filmische Dar­stellungen dürfen eine Länge von 10 Minuten nicht überschreiten.

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen und Gruppen:

= Schülerinnen und Schüler an allen allgemein­bildenden, berufsbildenden und Fachschulen ab Klasse 11 sowie Auszubildende in der Bun­desrepublik Deutschland.

- Studierende an Universitäten, Technischen Uni­versitäten/Hochschulen, Gesamthochschulen, Pädagogischen Hochschulen, Fachhochschu­len, Kunst-, Musik- und Kirchlichen Hochschulen und Akademien sowie Wehr- und Zivildienst­leistende in der Bundesrepublik Deutschland.

Eine neue Komödie von WOODY ALLEN

Die Bewertung der Wettbewerbsarbeiten erfolgt für die beiden Gruppen getrennt. Wann ist Einsendeschluß? 29. Mai 1991 (Datum des Poststempels)

Welche Preise gibt es?

Es werden Geldpreise im Gesamtwert von 30 000 DM ausgesetzt. Darüber hinaus gibt es wertvolle Sachpreise, Die Ehrung der Preisträger erfolgt am 5.

September 1991 in Bonn durch den Bundesminister für Bildung und Wissenschaft.

Wie soll die Wettbewerbsarbeit eingesandt wer­den?

Die Wettbewerbsarbeit und gegebenenfalls die schriftliche Erläuterung darf keinen Hinweis auf den

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In dem neuen Woody-Allen-Film sind u. a. Joe Mantegna als Joe und Mia Farrow als Alice zu sehen.

Alice, der zwanzigste Film,den Woody Allen ge­schrieben hat, ist eine zeitgenössische Komödie. Alice handelt von Wohlstand, Schuld, Ehebruch und davon, herauszufinden, was wirklich im Leben zählt.

Wie viele von Woody Allens vorangegangenen Filmen, erforscht ALICE Familie und Liebe betreffen­de Themen, indem er der Selbstentdeckungsreise einer Frau folgt. Allen verbindet in diesem Film den komischen und den dramatischen Stil- Stile, in denen er schon seit Jahren gearbeitet hat- und schafft in ALICE einen faszinierenden Teppich aus verzwickt miteinander verwobenen Beziehungen sowohl real, als auch in der Erinnerung, vor dem Hintergrund einer eklektischen Manhattan-Kulisse. Das Ensemble-Werk ALICE ist bereits die elfte Zu­sammenarbeit Woody Allens mit Mia Farrow(Eine Sommernachts-Sexkomödie,"Zelig,"Broadway Danny Rose,"Purple Rose Of Cairo,"Hannah und ihre Schwestern,"Radio Days,*September,*Ei­ne andere Frau,"New Yorker Geschichten,*Ver­

brechen und andere Kleinigkeiten; die zweite Zu­sammenarbeit mit Caroline Aaron(Verbrechen und andere Kleinigkeiten. Zum Inhalt: Alice(Mia Farrow) steht nach 16 Jahren Ehe mit Doug(William Hurt), in denen sie zwei Kindern das Leben schenk­te, am Wendepunkt ihres Lebens und macht eine Reihe von einschneidenden Erfahrungen. Sie trifft den Musiker Joe(Joe Mantegna), dessen Kind mit Alices Kindern zusammen die Schule besucht. Nach langem Ringen mit sich selbst, jedoch kräfti­ger Fürsprache ihres asiatischen"Wunderdoktors Dr. Yang und ihres toten Ex-Geliebten Ed(Alec Baldwin), der plötzlich schemenhaft auftaucht, be­ginnt sie eine Affäre mit Joe. Alice unternimmt eine Reise in ihre Vergangenheit, gewinnt einen distanzierten Einblick in ihre momentane Situation und versucht, daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Ein ORION-Film im Verleih der Columbia Tri-Star Kinostart: 28, Februar 1991

Urheber der Arbeit enthalten. Der Name der Teil­nehmerin/des Teilnehmers darf lediglich auf dem Miteinzusendenden Anmeldeformular vermerkt sein. Die Arbeit ist einzusenden an:

Bildung und Begabung e.V. Referat GZ Wissenschaftszentrum Ahrstr. 45 Postfach 20 14 48 5300 Bonn 2.

Die Teilnehmerin/der Teilnehmer erhält ihre/seine Arbeit nach Abschluß des Wettbewerbs zurück, Wie werden die Ergebnisse des Wettbewerbs ver­SÖffentlicht? Ausgewählte Arbeiten sollen in einer Ausstellung im Bonner Wissenschaftszentrum und in einem Katalog dokumentiert werden.

Wer veranstaltet den Wettbewerb?

Der Verein Bildung und Begabung wurde vom Stif­terverband für die Deutsche Wissenschaft ins Le­ben gerufen. Der Verein arbeitet mit den staatli­Chen Institutionen von Bund und Ländern ebenso zusammen wie mit all jenen gesellschaftlichen Gruppen, die am Bildungsprozeß generell beteiligt sind. Im Kuratorium, das den Verein in allen Fragen der Hochbegabtenförderung berät und die Förde­rungsprojekte beschließt, sind vertreten: der Bun­desminister für Bildung und Wissenschaft, die Kultus­Mministerkonferenz, der Stifterverband für die Deut­sche Wissenschaft, die Gewerkschaften, die Wis­senschaft und die Politik,

DER BESONDERE ABEND MULTI- MEDIA- ART

Dienstag, 12.März 1991, 19.30 Uhr

Kasper Frühling, Autorenlesung mit Peter Bähr, Bamberg

Rezitation unveröffentlichter Prosatexte aus dem neuen Programm*Kasper Frühling in Verbindung mit der Realisation des literarisch- skulpturalen Ta­bleausDie Torheit des Läufers, P.B.... zeigt mit seinen Texten das Leben, wie es ist: in seiner Ge­meinheit, Anonymität, Verlassenheit und dennoch, Oder vielleicht gerade deswegen, auch die Freu­de, die geheimen Wünsche... die kurzen musika­lischen Zwischenspiele auf zehn verschiedenen In­strumenten sind gekonnt und schön... insgesamt: ein überraschender Fund jenseits der eingefahre­nen Erwartungen...

Winter an der BLH__

Foto: Rüffert

Nr.05/91