Auch bei uns Akademisches Auslandsamt
Noch vor wenigen Jahren bzw. Monaten war der Begriff"Auslandsstudium” an unserer Hochschule mit der Vorstellung von Studienaufenthalten in der Sowjetunion und in anderen osteuropäischen Ländern verbunden.
Die Situation in"deutschen Landen” hat sich grundlegend geändert und damit auch der bisher einseitig orientierte Begriffsinhalt. Den Studenten, Gradujerten und Promovierten unserer Hochschule stehen nunmehr viele Wege und Möglichkeiten offen, um Fachkenntnisse im Ausland zu erwerben, zu erweitern, bestimmte Studienabschnitte außerhalb der Heimathochschule zu absolvieren, Mobilität und Flexibilität zu erreichen.
Der Gedanke vom Europäischen Haus, vom europäischen Markt, von der Europäisierung des Arbeitsmarktes impliziert den von der Europäisierung der Hochschulen. Dies schließt Kenntnis, Akzeptanz und Toleranz anderer Kulturkreise, die Erweiterung des eigenen Horizontes, die geistige und räumliche Mobilität über europäische Grenzen hinaus bei allen Hochschulangehörigen ein.
Mit dieser Beweglichkeit gewinnen die Beteiligten fachliche, persönliche und fremdsprachliche Kompetenz und damit möglicherweise größere, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Die Diskussion um den Wert des Auslandsstudiums unter diesen Gesichtspunkten hat in den alten Bundesländern staatliche und gesellschaftliche Initiativen zur Bereitstellung von Mitteln für Studienprogramme im Ausland neu belebt bzw. ausgelöst. Diese Mittel stehen nun auch prinzipiell den Studenten, Graduierten und Promovierten der BLH zur Verfügung.
Als eine Art"Vermittler-Institution” wurde dafür im Dezember 1990 das Akademische Auslandsamt
Eine Fünf in Englisch muß nicht sein
Um die Englischkenntnisse der Teilnehmer zu fördern, die Englischnoten aufzubessern und den Teilnehmern Land, Leute und Kultur näher zu bringen, findet in den Sommerferien ein Sprachkurs in London und Brighton statt.
Diese Orte wurden ausgewählt, damit die Teilnehmer in den Ferien nicht nur lernen, sondern auch ihren Spaß haben. Brighton liegt an der Südküste Englands und bietet ungeheuer viel.
An den Nachmittagen werden für die JugendliChen Sportveranstaltungen und Besichtigungen organisiert. Vormittags erhalten alle Teilnehmer(13 18 und 19- 30 Jahre) je 3 Stunden Englischunterricht, der von erfahrenen einheimischen Pädagogen abgehalten wird. Die britischen Lehrmethoden in bezug auf Englisch als eine Fremdsprache sind die fortschrittlichsten weltweit, britische Lehrer sind nach den höchsten Maßstäben ausgebildet,
Um die Sprachkenntnisse noch zu vertiefen, werden die Teilnehmer bei ausgewählten Gastfamilien mit Vollpension untergebracht. In einem günstigen Preis von 1580,- DM für 3 Wochen sind Hin- und Rückfahrt, 2 Ganztagsausflüge, 1 Halbtagsausflug, Unterbringung mit Vollpension, Englischunterricht und für die Jugendlichen Betreuung und Freizeitprogramm mitenthalten.
Wer sich für weitere Einzelheiten dieser Kurse interessiert, bekommt gegen 60 Pf Rückporto eine kostenlose Broschüre von: Barbara Pientok, Postfach 1668, W-3330, Tel.: 05351/ 34679(18-20 Uhr).
British Friendship e.V. PF 1668 3330 Heimstedt
(AAA) eingerichtet, das in allen akademischen Fragen dem Rektor, in allen ökonomischen Belangen dem Verwaltungsdirektor untersteht.
Das AAA wird wirksam bei der Anbahnung, Durchführung und Pflege der internationalen Beziehungen zwischen der Hochschule und Partnerinstitutionen im Ausland, es fungiert als Koordinierungsstelle für internationale Beziehungen. Zu den Aufgaben des AAA gehören unter anderem:
die Beratung zu Fragen des Auslandsaufenthaltes von Studenten, Graduierten, Promovierten,
die Beratung bei der Anbahnung bzw. heim Ausbau von Partnerschaftsbeziehungen und beim Dozentenaustausch,
die Beratung, Zulassung und Betreuung Gusländischer Studenten,
die Regelung von organisatorischen und Stipendienangelegenheiten in diesem Zusammenhang.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf Beratung, Vermittlung, Hilfeleistung bei der Vorbereitung der Vorhaben. Bei der Realisierung sind bereits Mobilität, Initiative und Eigenverantwortung der Bewerber gefragt.
Die Palette der angebotenen Formen für ein Auslandsstudium ist groß. Sie reicht von Einzelbewerbungen im Zusammenhang mit zentralen Ausschreibungen über Einzelbewerbungen bei international anerkannten Hochschullehrern bis zu Projekten und Partnerschaftsprogrammen mit den EG-Ländern und HS außerhalb Europas,
Prinzipiell kann sich jeder um einen Auslandsaufenthalt an einer Bildungseinrichtung bewerben, bei Förderungsstipendien müssen jedoch bestimmte Forderungen nach Ausbildungsetappen, Alters
grenzen und"Hochbegabungen” berücksichtigt werden.
Jede Entscheidung für ein Auslandsstudium wirft natürlich die Frage der Finanzierung auf, Die weiter oben erwähnten staatlichen(Bundesministerien, Landesministerium, Hochschule) und gesellschaftlichen(Stiftungen verschiedener Institutionen und Personenkreise) Geldgeber bieten Förderstipendien an. Alle Hochschulangehörigen, die eine Förderung in Anspruch nehmen können, leben mit diesem und eigenem Geld im Ausland. Alle, die keine Förderungsvereinbarung nutzen können, aber von einer ausländischen Hochschule einen Studienplatz zugesichert bekommen haben, werden über ein*Auslands-BAföG” finanziell abgesiCchert. Dieses Auslands-BAföG können auch Studenten beantragen, die kein Inlands-BAföG erhalten. Es wird als Zuschuß gewährt und nicht beim Darlehen verrechnet. Mit einem Auslands-BAföG sind auch Reisekostenrückerstattungen und die Übernahme von Studiengebühren im Ausland verbunden. Der eine oder andere wird über einen Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule nachdenken und sich informieren wollen. Wir werden deshalb in den folgenden Ausgaben einige allgemeingültige Bedingungen und verschiedene Förderprogramme für bestimmte Fördergruppen vorstellen.
Zum persönlichen Gespräch nehmen wir uns Zeit für Sie:
Mo, Di, Do von 10.00- 11.30 Uhr
Di, Do von 13.00- 14.30 Uhr
inF 105, 106(Tel. 702, 798).
A. Bürger Akademisches Auslandsamt
Skilager vom Bereich Hochschulsport in
Johanngeorgenstadt
Potsdamer Studenten hatten das Pauken satt, drum fuhren sie nach Johanngeorgenstadt,
Zum Langlauf machte der Schnee sich rar,
doch unser Unternehmungsgeist nicht zu bremsen war.
Vom Kegeln, Schlittschuhlaufen bis zum Volleyball,
empfangen vom Berggeist mit Bauernstullen, das war fein.
Ist doch klar, daß das ein toller Einfall war, übertroffen wurde dies, als man zum Aufbruch blasen ließ,
zur Wanderung auf dem Naturlehrpfad,
es machte Spaß auf jeden Fall!
Am Montag war es dann soweit,
es hatte endlich mal geschneit.
All unser Sehnen, unser Hoffen,
ist am Montag eingetroffen.
Nun waren wir nicht mehr zu halten,
so daß wir endlich die Skier anschnallten. Als dann unsere Glieder müde waren, durch Yoga und Schwimmen haben wir Entspannung erfahren.
Das Bergfest wurde nicht vergessen,
es wurde gefeiert und gegessen.
Ein Ort wurde zum Studentenschwarm, Wir sagen nur- die Hühnerfarm.
Auch ins”Glöckl!” fuhren wir ein,
Die Jugend trifft Europa
Sag*Ja” zu einem Europa ohne Grenzen Internationaler Jugendwettbewerb vom 1.1.91 bis 31.5.9171
Teilnehmeralter: 15 bis 25 Jahre
Laßt Eurer Phantasie freien Lauf und teilt dem Deutschlandfunk in einem kurzen Aufsatz Eure Ansichten zu einem*Europa ohne Grenzen” mit.
keiner wußte, was uns naht,
Es hat sich jemand ausgedacht,
daß ein Lagerfeuer wird entfacht, wie Rumpelstilz ums Feuer sprang, bei Glühwein, Bratwurst und Gesang. So sah man uns in der Natur,
von langer Weile keine Spur.
Auch das Skilaufen kam nicht zu kurz, mit viel SDaß und manchem Sturz. Doch alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei, so ging auch unsre Zeit vorbei,
Die Tage waren wunderschön,
wir freuen uns auf’s Wiedersehn.
Studenten/Hochschulsport
Preise: Flugreisen zu internationalen Jugendtreffen in den verschiedenen Regionen Europas
Schickt Eure Beiträge an:
DEUTSCHLANDFUNK
Italien-Redaktion
Postfach 510640
5000 Köln 51
Nr.06/91