Heft 
(1.1.2019) 06
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Auch bei uns Akademisches Auslandsamt

Noch vor wenigen Jahren bzw. Monaten war der Begriff"Auslandsstudium an unserer Hochschule mit der Vorstellung von Studienaufenthalten in der Sowjetunion und in anderen osteuropäischen Län­dern verbunden.

Die Situation in"deutschen Landen hat sich grund­legend geändert und damit auch der bisher einsei­tig orientierte Begriffsinhalt. Den Studenten, Gradu­jerten und Promovierten unserer Hochschule ste­hen nunmehr viele Wege und Möglichkeiten offen, um Fachkenntnisse im Ausland zu erwerben, zu erweitern, bestimmte Studienabschnitte außerhalb der Heimathochschule zu absolvieren, Mobilität und Flexibilität zu erreichen.

Der Gedanke vom Europäischen Haus, vom euro­päischen Markt, von der Europäisierung des Ar­beitsmarktes impliziert den von der Europäisierung der Hochschulen. Dies schließt Kenntnis, Akzeptanz und Toleranz anderer Kulturkreise, die Erweiterung des eigenen Horizontes, die geistige und räumliche Mobilität über europäische Grenzen hinaus bei al­len Hochschulangehörigen ein.

Mit dieser Beweglichkeit gewinnen die Beteiligten fachliche, persönliche und fremdsprachliche Kom­petenz und damit möglicherweise größere, besse­re Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Diskussion um den Wert des Auslandsstudiums unter diesen Gesichtspunkten hat in den alten Bun­desländern staatliche und gesellschaftliche Initiati­ven zur Bereitstellung von Mitteln für Studienpro­gramme im Ausland neu belebt bzw. ausgelöst. Diese Mittel stehen nun auch prinzipiell den Studen­ten, Graduierten und Promovierten der BLH zur Ver­fügung.

Als eine Art"Vermittler-Institution wurde dafür im Dezember 1990 das Akademische Auslandsamt

Eine Fünf in Englisch muß nicht sein

Um die Englischkenntnisse der Teilnehmer zu för­dern, die Englischnoten aufzubessern und den Teil­nehmern Land, Leute und Kultur näher zu bringen, findet in den Sommerferien ein Sprachkurs in Lon­don und Brighton statt.

Diese Orte wurden ausgewählt, damit die Teil­nehmer in den Ferien nicht nur lernen, sondern auch ihren Spaß haben. Brighton liegt an der Süd­küste Englands und bietet ungeheuer viel.

An den Nachmittagen werden für die Jugendli­Chen Sportveranstaltungen und Besichtigungen or­ganisiert. Vormittags erhalten alle Teilnehmer(13 ­18 und 19- 30 Jahre) je 3 Stunden Englischunter­richt, der von erfahrenen einheimischen Pädago­gen abgehalten wird. Die britischen Lehrmethoden in bezug auf Englisch als eine Fremdsprache sind die fortschrittlichsten weltweit, britische Lehrer sind nach den höchsten Maßstäben ausgebildet,

Um die Sprachkenntnisse noch zu vertiefen, wer­den die Teilnehmer bei ausgewählten Gastfamilien mit Vollpension untergebracht. In einem günstigen Preis von 1580,- DM für 3 Wochen sind Hin- und Rückfahrt, 2 Ganztagsausflüge, 1 Halbtagsausflug, Unterbringung mit Vollpension, Englischunterricht und für die Jugendlichen Betreuung und Freizeit­programm mitenthalten.

Wer sich für weitere Einzelheiten dieser Kurse inter­essiert, bekommt gegen 60 Pf Rückporto eine ko­stenlose Broschüre von: Barbara Pientok, Postfach 1668, W-3330, Tel.: 05351/ 34679(18-20 Uhr).

British Friendship e.V. PF 1668 3330 Heimstedt

(AAA) eingerichtet, das in allen akademischen Fra­gen dem Rektor, in allen ökonomischen Belangen dem Verwaltungsdirektor untersteht.

Das AAA wird wirksam bei der Anbahnung, Durch­führung und Pflege der internationalen Be­ziehungen zwischen der Hochschule und Partner­institutionen im Ausland, es fungiert als Koordinie­rungsstelle für internationale Beziehungen. Zu den Aufgaben des AAA gehören unter anderem:

die Beratung zu Fragen des Auslandsaufenthaltes von Studenten, Graduierten, Promovierten,

die Beratung bei der Anbahnung bzw. heim Aus­bau von Partnerschaftsbeziehungen und beim Do­zentenaustausch,

die Beratung, Zulassung und Betreuung Gus­ländischer Studenten,

die Regelung von organisatorischen und Sti­pendienangelegenheiten in diesem Zusammen­hang.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf Beratung, Ver­mittlung, Hilfeleistung bei der Vorbereitung der Vor­haben. Bei der Realisierung sind bereits Mobilität, Initiative und Eigenverantwortung der Bewerber gefragt.

Die Palette der angebotenen Formen für ein Aus­landsstudium ist groß. Sie reicht von Einzel­bewerbungen im Zusammenhang mit zentralen Ausschreibungen über Einzelbewerbungen bei international anerkannten Hochschullehrern bis zu Projekten und Partnerschaftsprogrammen mit den EG-Ländern und HS außerhalb Europas,

Prinzipiell kann sich jeder um einen Auslands­aufenthalt an einer Bildungseinrichtung bewerben, bei Förderungsstipendien müssen jedoch bestimm­te Forderungen nach Ausbildungsetappen, Alters­

grenzen und"Hochbegabungen berücksichtigt werden.

Jede Entscheidung für ein Auslandsstudium wirft natürlich die Frage der Finanzierung auf, Die weiter oben erwähnten staatlichen(Bundesministerien, Landesministerium, Hochschule) und gesellschaftli­chen(Stiftungen verschiedener Institutionen und Personenkreise) Geldgeber bieten Förderstipen­dien an. Alle Hochschulangehörigen, die eine För­derung in Anspruch nehmen können, leben mit diesem und eigenem Geld im Ausland. Alle, die keine Förderungsvereinbarung nutzen können, aber von einer ausländischen Hochschule einen Studienplatz zugesichert bekommen haben, wer­den über ein*Auslands-BAföG finanziell abgesi­Cchert. Dieses Auslands-BAföG können auch Stu­denten beantragen, die kein Inlands-BAföG erhal­ten. Es wird als Zuschuß gewährt und nicht beim Darlehen verrechnet. Mit einem Auslands-BAföG sind auch Reisekostenrückerstattungen und die Übernahme von Studiengebühren im Ausland ver­bunden. Der eine oder andere wird über einen Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule nachdenken und sich informieren wollen. Wir wer­den deshalb in den folgenden Ausgaben einige allgemeingültige Bedingungen und verschiedene Förderprogramme für bestimmte Fördergruppen vorstellen.

Zum persönlichen Gespräch nehmen wir uns Zeit für Sie:

Mo, Di, Do von 10.00- 11.30 Uhr

Di, Do von 13.00- 14.30 Uhr

inF 105, 106(Tel. 702, 798).

A. Bürger Akademisches Auslandsamt

Skilager vom Bereich Hochschulsport in

Johanngeorgenstadt

Potsdamer Studenten hatten das Pauken satt, drum fuhren sie nach Johanngeorgenstadt,

Zum Langlauf machte der Schnee sich rar,

doch unser Unternehmungsgeist nicht zu bremsen war.

Vom Kegeln, Schlittschuhlaufen bis zum Volleyball,

empfangen vom Berggeist mit Bauernstullen, das war fein.

Ist doch klar, daß das ein toller Einfall war, übertroffen wurde dies, als man zum Aufbruch blasen ließ,

zur Wanderung auf dem Naturlehrpfad,

es machte Spaß auf jeden Fall!

Am Montag war es dann soweit,

es hatte endlich mal geschneit.

All unser Sehnen, unser Hoffen,

ist am Montag eingetroffen.

Nun waren wir nicht mehr zu halten,

so daß wir endlich die Skier anschnallten. Als dann unsere Glieder müde waren, durch Yoga und Schwimmen haben wir Entspan­nung erfahren.

Das Bergfest wurde nicht vergessen,

es wurde gefeiert und gegessen.

Ein Ort wurde zum Studentenschwarm, Wir sagen nur- die Hühnerfarm.

Auch insGlöckl! fuhren wir ein,

Die Jugend trifft Europa

Sag*Ja zu einem Europa ohne Grenzen Internationaler Jugendwettbewerb vom 1.1.91 bis 31.5.9171

Teilnehmeralter: 15 bis 25 Jahre

Laßt Eurer Phantasie freien Lauf und teilt dem Deutschlandfunk in einem kurzen Aufsatz Eure An­sichten zu einem*Europa ohne Grenzen mit.

keiner wußte, was uns naht,

Es hat sich jemand ausgedacht,

daß ein Lagerfeuer wird entfacht, wie Rumpelstilz ums Feuer sprang, bei Glühwein, Bratwurst und Gesang. So sah man uns in der Natur,

von langer Weile keine Spur.

Auch das Skilaufen kam nicht zu kurz, mit viel SDaß und manchem Sturz. Doch alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei, so ging auch unsre Zeit vorbei,

Die Tage waren wunderschön,

wir freuen uns aufs Wiedersehn.

Studenten/Hochschulsport

Preise: Flugreisen zu internationalen Jugendtreffen in den verschiedenen Regionen Europas

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DEUTSCHLANDFUNK

Italien-Redaktion

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5000 Köln 51

Nr.06/91