Heft 
(1.1.2019) 11
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EEE Studenten

Er

Informationstage an der Hochschule

Informationsveranstaltung der Zentralen Studienberatung des Studentenwerkes und des Studentenrates

Foto: Rüffert

Prof. Dr. Mitzner mit Schuldirektoren

__Foto Rüfftert

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Probleme wurden deutlich

Am 7. und 8. Mai war es wieder einmal soweit, die - eigentlich traditionellen- Hochschulin­formationstage(Tag der offenen Hochschultür) fanden an der Brandenburgischen Landeshoch­schule statt,

Die Fachbereiche hatten interessante und viel­seitige Programme erarbeitet, es wurden Exkur­sionen, Informationsveranstaltungen zum Studium, auch Möglichkeiten der eigenen aktiven Betäti­gung z. B. am Computer, bei Videoaufzeichnun­gen oder in Lehrveranstaltungen angeboten und eine Vielzahl von Hospitationsangeboten unter­breitet, Einladungen sowie Programme und Plaka­te über die Hochschulinformationstage wurden im März/April zusammen mit Informationsmaterial über unsere Hochschule und verschiedene Fach­bereiche an die zum Abitur führenden Schulen verschickt; die Direktoren dieser Schulen des Lan­des Brandenburg wurden zu einer Veranstaltung geladen. Auch in der Pesse wurde auf diese Tage an der Brandenburgischen Landeshochschule auf­merksam gemacht, man konnte also gespannt sein, wie diese Angebote von den angehenden Studenten genutzt werden würden.

Aber leider- es bestätigte sich einmal mehr der Trend, der sich schon bei Informationsveranstal­tungen zur Studienberatung an verschiedenen EOS des Landes Brandenburg abzeichnete. Ein reges Interesse besteht zum Studium der Rechtswissen­schaft, was sich auch aus den Besucherzahlen bei den Informationsveranstaltungen ableiten läßt; ei­ne Reihe von Schülern interessierte sich auch für ein Studium der Sozialpädagogik oder Sonder­

pädagogik.

Ansonsten hielt sich der Besucherandrang doch in engen Grenzen, zwischen 1 und 20 Besuchern konnten die Fachbereichsvertreter angeben; in den zentralen Veranstaltungen der Studienbera­tung waren insgesamt ca. 45 Besucher.

Daher wurden häufiger Möglichkeiten der indivi­duellen Information genutzt als Veranstaltungs­angebote. Das zeigte sich auch in der Zentralen Studienberatung, in der an beiden Tagen recht reger Andrang zu verzeichnen war. An dieser Stelle soll keine Analyse darüber angefertigt werden, warum das Studieninteresse der Schüler aus den neuen Bundesländern im allgemeinen und be­sonders für Lehramtsstudiengänge gering war. Si­cher wirken mehrere Faktoren zusammen, wie Unsi­Ccherheiten bezüglich des späteren Berufseinsatzes oder bezüglich der finanziellen Absicherung. Inter­essiert zeigten sich die Schüler vor allem an den neuen Studienmöglichkeiten, wie z. B. dem Magi­sterstudium. Im Mittelpunkt des Interesses der Schü­ler und deren Eltern standen weniger fachliche Inhalte des Studiums als vielmehr Fragen zu Bewer­bungsmodalitäten, Auswahlverfahren und zum sO­zialen Umfeld des Studiums wie z.B. zu Unterbrin­gungsmöglichkeiten in Wohnheimen, Wohn­heimmieten usw. Erfreut können wir darüber sein, daß viele der studieninteressierten Besucher die Bewerbungsunterlagen der BLH mitgenommen ha­ben, woraus die Hoffnung abgeleitet werden kann, daß sie sich an unserer Einrichtung bewerben. Betonen möchte ich an dieser Stelle, daß wir trotz des nur mäßigen Interesses in keiner Weise auf­geben werden, sondern im kommenden Jahr wie­der Hochschulinformationstage- vielleicht schon im April- anbieten werden. Aber auch jetzt nutzen wir weitere Möglichkeiten der Werbung für unsere Hochschule, z. B. mit einem Informationsstand am 14. und 15. Mai zu den Hochschulinformationsta­gen an der TU Berlin. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um an dieser Stelle den Mitarbeitern des WTZ Dank zu sagen, da sie die Vorbereitung der Hochschulinformationstage durch die schnelle und gute Erledigung der Druckarbeiten und die Anferti­gung einer Bilderserie über die Hochschule wesent­lich unterstützt haben.

Dr. S. Bieber Studienberaterin

Nr. 11/91