Heft 
(1.1.2019) 04
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STUDENTEN

Nr. 4/92 Seite 11

Die Entstehung der GalerieWHUNDERTKINDER

10.2. 92, 9.00 Uhr, wir Kunststu­denten des Fachbereiches Primar­stufe saßen in der Friedrich-Ebert­Straße 4, HaltestelleAlter Markt. Eine Projekt-Woche unter dem ThemaGattungsgrenzenüber­schreitende Verfahren lag vor uns(siehe auch PUZ 3/92). Unse­re Kunsterzieherin Frau Joppien machte den Vorschlag, all unsere künstlerischen Fähigkeiten zu mo­bilisieren, um einen Teil unserer Umwelt(Foyer), heimischer und attraktiver für uns Studenten als kleine Galerie zu gestalten. Es sollte eine Atmosphäre entstehen, in der es Spaß bereitet, sich künstlerisch zu betätigen. Wir wollten eine Umgebung für Kinder gestalten und hatten uns als Vorbild den Künstler Hundertwasser gewählt. Jeder hatte Ideen und Vorstellun­

Studenten gestaltenihre Galerie Foto: Eckardt

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gen mitgebracht, das Problem bestand nun darin, diese in die Praxis umzusetzen. Natürlich wollte jeder, daß sein Vorschlag verwirk­licht wird, was natürlich nicht ging. Als Folge dessen kam es zu hefti­gen Auseinandersetzungen. Die­se mußten irgendwie geschlichtet werden. Klar war, daß wir die Stoffe, die uns zur Verfügung standen, als Gestaltungsmittel nutzen muß­ten, da uns aus fragwürdigen Gründen das Bemalen der Wände verboten wurde. Die Farben der Stoffe stellten jedoch ein erneutes Problem dar. Wir konnten uns einfach nicht mit ihnen anfreun­den. Vor uns lagen ein FDJ-Blau, ein Arbeiter-Rot, ein Gold-Gelb und Tafeltuch-Weiß. Wie sollte man mit diesem Material eine Ecke gestalten, in der Kinder gemein­sam malen, zeichnen, bauen, kle­ben, formen und vor allem sich wohl fühlen? Aber nachdem der erste Schreck nachließ, ließen wir unserer Kreativität freien Lauf. In allen Ecken sah man Studenten hämmern, kleben, streichen, ma­len, bügeln, diskutieren und la­chen. Weitere organisatorische Probleme, die auftraten, ließen sich am besten bei einer Tasse Kaffee in der Mensa lösen. Nach vier Tagen lag endlich das Ergebnis vor, das uns selber überraschte, natürlich im positiven Sinne. Eini­ge hatten gezweifelt, daß wir jemals zu einem Ergebnis kommen könn­ten, was uns alle befriedigt, weil einige Probleme unüberwindbar schienen. Großer Dank an dieser Stelle an unsere Lehrerin Frau Joppien, die während dieser Woche nie die Nerven verlor, was manch­mal schon an wahre Wunder grenz­te. Auch gilt unser Dank Herrn Merhut, der uns während dieser Zeit in einige Tricks der Fotogra­fie einweihte.

Jedenfalls gibt es sie jetzt: unsere Galerie WWUNDERTKINDER, in der wir alle Kinder, egal ob groß oder klein, jeden Dienstag von 15.00 bis 17.00 Uhr herzlich willkom­men heißen, um mit uns gemein­sam der Phantasie freien Lauf zu lassen. Neue Ideen sind immer gefragt und können an diesem Ort verwirklicht werden.

Zwei Kunstaktionen führten die Studenten der Freizeitpädagogik

LEBE KINDER!

|

1 WIR LADEN EUCH Ein ‚MIT UND STUDENTEN DER PRIMARSTUFE­GENMENSAM ZU MALEN, ZEICHNEN, BAUEN, KLEBEN ı

FORMEN-- ­

WO? GALERIE

W HUNDERTKINDER." F.-ERERT-STR. 4

EDEN DIENSTAG 15- A6.00 UHR

oder 17.00 UHR

unter ähnlicher Zielstellung in der Potsdamer Galerie Am Stauden­hof bereits durch. Alle sechs Wochen donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr sind weitere Aktio­nen unter dem Eindruck der aus­gestellten künstlerischen Werke geplant. Angelique Eichenseher Ines Blumenthal Hauptfach Kunsterziehung, FB Primarstufe

Fragen?

Frau Beate Oberlack-Balmert(sie­hePUZ 20/91) bekundete uns ihre Bereitschaft, Fragen zum Thema Bewerbung kostenlos zu beantworten.

Wenn Sie dieses Angebot wahr­nehmen möchten, wenden Sie sich bitte an uns.

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