Heft 
(1.1.2019) 05
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SOZIALES

Nr. 5/92 Seite 11

BARMER

AKTUELL

Neuer Service

Ab April finden zweimal monatlich Beratungsstunden in den Räumen der Uni Potsdam statt.

Mitarbeiter und Studenten haben Gelegenheit, alle Fragen zur Sozialversiche­rung mit einem Mitarbeiter der Barmer Potsdam zu besprechen.

Ein weiterer Service: auch Krankenscheinscheckhefte und Berechtigungsscheine werden ausgestellt. Zahn­ersatzanträge und alle an­

deren Leistungsanträge werden entgegengenom­men.

Die Sprechstunden werden in folgenden Bereichen an­geboten: Potsdam, Am Neuen Palais im Hauptge­bäude, Raum H 143 ab 13. 04. 92, jeden zweiten Montag im Monat von 13.00-15.00 Uhr.

Babelsberg, Hörsaal 3 ab 13. 04. 92 jeden zweiten Montag im Monat von 13.00-15.00 Uhr.

Golm, Raum H 16/005 ab 14. 04. 92 jeden zweiten Dienstag im Monat von 13.00-15.00 Uhr.

Neue Telefonnummer

Die Barmer in der Garten­straße 42 hat eine neue Ruf­nummer erhalten. Ab sofort ist die Barmer in der Gar­tenstraße unter der Telefon­nummer 766-0 zu erreichen. Die Öffnungszeiten sind wei­terhin

Mo-Mi 8.30-15.30 Uhr Do 8.30-17.00 Uhr Fr 8.30-13.00 Uhr

Soziale Sicherheit und wie weiter?

Die Absicherung der sozialen

und materiellen Existenz der

Familie, die Ausbildung der

Kinder, Versorgungsfragen und

Rentenansprüche sowie ein ge­

sicherter Start in das Berufsle­

ben; das sind Fragen, die viele

Menschen in den fünf neuen

Bundesländern bewegen.

Auch für die Wissenschaftler,

Mitarbeiter und Studenten der

Universität Potsdam haben sie

sicher einen recht hohen Stel­

lenwert.

Hier interessieren beispielswei­

se Themen wie:

die materielle Absicherung der beruflichen Perspektive oder des beruflichen Neubeginns;

die damit verbundene Frage nach Art und Höhe der An­rechnung früher bereits er­brachter persönlicher Leistun­gen wie Einzahlungen in die FZR oder erworbene Ansprü­che aus der I-Rente; die notwendigen Schritte (Kranken- und Rentenversi­cherung, Absicherung für Berufs- und Erwerbsunfähig­keit), die beim Übergang vom Studium ins Berufsleben im Hinblick auf die Sozialversi­cherung beachtet werden müssen. Verständlicherweise bestehen zu diesen und vielen ähnlichen Fra­gen der Sozialversicherung und der Rentengesetzgebung noch Unklarheiten. Mit der am 1. 1. 1992 in Kraft getretenen Rentenreform 1992 haben sich weitere Änderungen ergeben, die gerade für Mitar­beiter und Studenten wissen­schaftlicher Einrichtungen wich­tig sind.

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So werden zum Beispiel bei Berechnung der erworbenen An­sprüche in der gesetzlichen Ren­tenversicherung Ausbildungs­zeiten(einschließlich Schulbil­dung) nur noch mit maximal sieben Jahren angerechnet. Längere Ausbildungszeiten werden nicht mehr berücksich­tigt und führen zu Versorgungs­lücken, die die angestrebte Ab­sicherung der Familie insbeson­dere im Alter beeinträchtigen oder mindern können.

Für Studenten ist es vor allem wichtig zu wissen, daß für Be­rufsanfänger eine gesetzliche Ab­sicherung für den Fall einer mög­lichen Berufsunfähigkeit nicht besteht, da noch keine ausrei­chenden Zahlungen in die ge­setzliche Rentenversicherung erfolgt sind.

Wie man sieht, sind dies durch­aus wichtige Fragen, die Schrit­te zur Absicherung solcher und ähnlicher Risiken ratsam erschei­nen lassen.

Dabei muß davon ausgegangen werden, daß die individuelle Si­tuation stark differieren kann. Es empfiehlt sich daher, mit Hilfe von Fachleuten die eigene Si­tuation konkret zu analysieren, sich beraten zu lassen und, wo erforderlich, die vorhandenen Versorgungslücken durch priva­te, auf die eigene Situation zu­geschnittene Ergänzungen ab­zudecken.

Es ist beabsichtigt, zu dieser The­matik künftig Informationsver­anstaltungen durchzuführen, die den speziellen Interessenlagen der Wissenschaftler, Mitarbei­ter und Studenten Rechnung tragen werden. Über die kon­

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kreten Termine werden wir demnächst informieren. Entsprechende Rückfragen oder individuelle Informationswün­sche nimmt die Redaktion gern entgegen.

(Die Information beruht auf einem Gespräch mit Herrn Axel Kummerow; Geschäfts­stellenleiter der Organisation für Akademiker und Beamte für das Land Brandenburg)

Politischer Club Potsdam e. V.

Seit seiner Gründung vor einem Jahr führt der Politische Club Potsdam e. V. öffentliche Veran­staltungen zu aktuellen nationa­len und internationalen gesellschaft­lichen Fragen mit wissenschaftli­chem Anspruch durch. Gegenstand waren die Folgen des Golfkrie­ges, die Lage in der ehemaligen Sowjetunion und die Perspekti­ven Europas. Auch der Entwurf der neuen brandenburgischen Verfassung wurde mit Vertretern der Landtagsparteien diskutiert. Die Ergebnisse der Workshops wer­den in einer eigenen Publikations­reihe den POTSDAMER BLÄT­TERN- publiziert.

In diesem Jahr sind u. a. Veran­staltungen zur Ausländerfeindlich­keit, zur Transformation in Osteu­ropa und zur Analyse der DDR­Geschichte geplant.

Nähere Informationen erhalten Sie über:

Dr. Jochen Franzke(1. Vorsitzen­der des PCP)

Wirtschafts- und Sozialwissen­schaftliche Fakultät August-Bebel-Straße 89

O-1590 Potsdam

Telefon(033) 7 67 01 App. 402

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