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(1.1.2019) 10
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Nr. 10/92 Seite 12

KULTUR

Studentenfreundliche Angebote

Der Raum, an dessen Decke Regen­schirm an Regenschirm angebracht ist kennen ihn befindet sich im Kaba­rett am Obelisk. 1978 wurde es gegründet. Als GmbH mit den Tük­ken der Marktwirtschaft ringend, sind seine Mitarbeiter um ein vielseitiges Angebot mit Kinder-, Jugend- und Mitternachtsprogramm sowie poli­tisch-satirischem Theater bemüht. Neue Ideen werden gesucht und ver­wirklicht. Im Sommer wird es auf dem Hof des Kabaretts ein buntes Markttreiben mitStraßentheater geben. Gassen­hauer, Bänkellieder und Moritaten aus dem 19. Jahrhundert werden zu Gehör gebracht. Am 14. Juni 18.30 Uhr geht es erstmals über dieBüh­ne, Im Rahmen der Kabarettwoche ist am 12. September Premiere von SATT 1, einem Medienprogramm. Mitte Oktober steht die Erstauffüh­rung vonDeutsche Demokratische Revue ins Haus. Einen Arbeitskreis Kabarett möchte man bilden, um junge Leute an diese Kunstform heranzuführen und mit den Schauspielern gemeinsame Projekte zu realisieren. Der Verein Freunde des satirischen Theaters Potsdamer Kabarett am Obelisk e. V. hilft bei der Finanzierung. Räumlichkeiten werden zur Verfü­gung gestellt. Alle Studenten, die Lust zum Mitmachen haben oder sich zunächst nur informieren möch­ten, sind jederzeit willkommen (Schopenhauerstraße 27, Tel.: 2 17 38, 2 18 62). Außerdem sei mitgeteilt, daß dien­stags bis donnerstags Studentengrup­pen ab 15 Personen Karten zum halben Preis erhalten können(also 6,00 DM, 7,50 DM und 10,00 DM). B. E.

KABAREIT

WABAREN

Kartenvorverkauf * im Foyer des Kabaretts Di.bis Sa. von 17.00-19.30

Mit anspruchsvollem Programm

Kunst- und Kulturliebhaber|

Die Landeshauptstadt Potsdam soll, so ist es zu hören, zu einer Kultur­stadt mit europäischem Rang wer­den.

Jeder weiß um die großen Schwie­rigkeiten immense Geldsorgen plagen die Stadt diesen Anspruch auch zu verwirklichen.

Eine gewichtige Säule der Kultur­szene ist das Fimmuseum Potsdam. Geleitet wird es seit dem Sommer 1990 von Frau Dr. Bärbel Dalichow. Die promovierte Kulturwissen­schaftlerin begann ihre Tätigkeit damals mit der Organisation der AusstellungDie große Illusion?

eine Exposition zur Wendethema-.

tik.

Im Dezember 1990 erfuhren Frau Dr. Dalichow und ihre Mitarbeiter­Innen von großen Finanzierungspro­blemen für die Einrichtung. Bis Ende Juni'91 waren die Fragen der Absi­cherung ungeklärt. Endlich, am 1. Juli 1991, übernahm das Land die

* inder Potsdam-Information Friedrich-Ebert-Straße: täglich von 9.00- 18.00 Uhr Tel.:21100

* im Hof des Kabaretts(Büro) Mo. bis Fr. 8.00- 16.00 Uhr Tel.:(037 33) 2 10 69 oder 2 17 38 Tel.: Geschäftsführung 2 17 38

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Kulturstätte. Damit waren nicht sofort alle Geldsorgen vergessen, ein kontinuierliches Arbeiten wurde jedoch wieder möglich. Um einen Vergleich zu haben: dem Haus steht 1/5 des Haushaltsetats des Filmmu­seums in Frankfurt/M zur Verfü­gung.

Das Filmmuseum ist die älteste Einrichtung seiner Art in Deutsch­land. Vor nunmehr 11 Jahren wurde es gegründet, zwei Jahre später in allen Teilen dem Publikum zugäng­lich gemacht. Neben der Ständigen Ausstellung zur deutschen Filmge­schichte bis 1945 und zur Entwick­lung der DEFA bis 1980 gab es immerwieder Sonderschauen zu nationalen und internationalen Film­themen. Allein 1991 sahen ca. 80 000 Besucher Kino und Museum. Auf ihr anspruchsvolles Programm­kino sind die MitarbeiterInnen stolz. Geschichte und Gegenwart der Weltfilmkunst spiegeln sich hier

AUTOHAUS BERGER

Dr

Foto: Leopold

wider. Dem vorwiegend kommer­ziell orientierten Kinobereich wird ein differenziertes Angebot zur Sei­te gestellt. Mit Hilfe von Filmnäch­ten,-festen,-gesprächen und-club­arbeit will manseine Zuschauer ansprechen. Zumeist sind das Schü­ler, Studenten; einfach junge, inter­essierte Leute.

Enge Kontakte gibt es zur HFF. Ein Vertrag regelt die Zusammenarbeit und bildet die Grundlage für die Realisierung von gemeinsamen For­schungsprojekten, Veranstaltungen, Filmvorführungen von Studentenar­beiten und öffentlichen Filmsemi­naren. Für die Universität Potsdam hält Herr Prof. Bergstedt, Bereich Kultur, die Verbindung zum Mu­seum, dessen Domizil sich im von Nehring und Knobelsdorff geschaf­fenen Marstall befindet. Schon mancher Hochschulfilmtag konnte im Kinosaal des Hauses durchge­führt werden... P. Görlich

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