SPORT
Nr. 10/92— Seite 11
31. Sanssouci-Pokal im Volleyball WIEDERSEHENSFREUDE UND STARKE USV-VOLLEYBALLER
Seit 1962 wurde der SanssouciPokal im Volleyball nun schon zum 31. Mal ausgespielt.
In diesem Jahr trafen sich in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee 12 Mannschaften zu.dem Traditionsturnier. Mit dabei auch zwei Mannschaften, die sich aus ehemaligen Studenten unserer Hochschule zusammensetzten. Auch dadurch herrschte bei dem Turnier in diesem Jahr eine ganz besondere Atmosphäre. Groß war die Wiedersehensfreude vor allem bei den Spielerinnen, die vor ca. 12-15 Jahren für die damalige PH Potsdam in der DDR-Liga spielten und sich hier nun wiedertrafen. Aber auch bei der Herrenlehrerauswahl, die vor 2-3 Jahren ihr Studium in Potsdam beendete, war die Wiedersehensfreude groß! Bemerkenswert auch, wie sich beide„Ehemaligenteams‘‘ im Turnier schlugen!
Die Damen unterlagen nur unserer aktuellen USV-Auswahl im Tiebreak mit 1:2 und belegten am Ende den Silberplatz. Und die Herren wurden im stark besetzten
Herrenturnier überraschend Dritter.
Die Damenmannschaft des USV setzte sich auch gegen den Vizelandesmeister SV Dissenchen 04 im Tie-break durch und gewann verdient den von„Rex-Pils‘““ gestifteten Pokal.
Die TSG Berge und die Göttinger Damen konnten mit den drei Erstplazierten nicht ganz mithalten. Die sieben Herrenmannschaften lieferten sich schon in den Vorrundenspielen dramatische Spiele. Schließlich setzten sich aber doch die Turnierfavoriten für die Halbfinals durch.
Die Landesligisten Chemie Genthin und SV Bad Bentheim sowie die 2. Mannschaft des USV Potsdam spielten am zweiten Tag um die Plätze 5-7.
In den beiden Halbfinalspielen gab es überraschend klare Sieger. Unsere polnischen Gäste von der PH Zielona Gora gewannen gegen den Berliner Landesligadritten Helios ebenso mit 2:0 wie anschließend der USV Potsdam gegen die Lehrerauswahl.
Die Ehemaligen überraschten dann aber im Spiel um den 3. Platz. Im Tie-break gelang ein knapper Sieg gegen Helios Berlin. Im Finale kam es zu einer Neuauflage des Vorrundenspiels zwischen Zielona Gora und der Potsdamer Studentenauswahl.
Im ersten Turnierspiel hatten die USV-Volleyballer ihre polnischen Gäste noch überraschen können, im Finale drehten die Studenten aus Zielona Gora den Spieß aber um und gewannen verdient den Pokal.
Für die Damen- und Herrenmannschaft unserer Universität wurde das Turnier zu einer gelungenen Generalprobe für die Spiele um den Deutschen Hochschulpokal. Beide Mannschaften bestreiten noch im Mai ihre Vorrundenspiele an der TU in Chemnitz.
Genauso wichtig für den diesjährigen Sanssouci-Pokal war aber die Tatsache, daß alle beteiligten Mannschaften sehr zufrieden waren mit dem gesamten Ablauf des Turniers. Die perfekte Organisation garantierte auch einen sehr
gelungenen Disco-Abend in der Mensa in Golm.
Hier fühlten sich nicht nur die „Ehemaligen“ wieder in ihr Studentenleben zurückversetzt, auch unsere polnischen Freunde aus Zielona Gora fühlten sich nach 4jähriger Wettkampfpause wieder sehr wohl in unserer Mitte. Anerkennung von allen Seiten nach Ende des Turniers— Ansporn für ein ebenso gutes 32. Turnier im nächsten Jahr!
Die Endstände:
Damen:
1: USV Potsdam
2. Lehrerauswahl
3. SV Dissenchen 04
4. TSV Berge
5. BG Göttingen
Herren:
PH Zielona Gora
USV Potsdam
Lehrerauswahl
Helios Berlin
SV Bad Bentheim
Chemie Genthin
USV Potsdam II
AN N
Jürgen Rabe
Die Fitmacher aus deutschen Landen zu Gast
An einem Wochenende im Mai hatten die Gesellschaft CMA, der DLV und die Gruppe„GeSpuEr“ zu einem Seminar„Sport und Ernährung“ in die wunderschöne Ruppiner Schweiz eingeladen. Trotz ungünstigen Wetters fanden sich am späten Nachmittag des Freitags 20 wißbegierige Sportinteressenten ein. Verblüffend schien die soziale Zusammensetzung zu sein oder vielleicht auch nicht, denn es waren fast ausschließlich Lehrerstudenten von der Uni Potsdam bzw. Lehrer, die ja heutzutage nach Weiterbildung geradezu lechzen. Der Lehrgangsleiter, Dr. Lutz, von der Uni Bremen kam mit einiger
im Dorf Zechlin
Verspätung. Er hatte sich im „Märkischen Dschungel‘ verfahren, war aber nicht böse, weil ihn die Schönheit der Landschaft mehr als versöhnt hatte.
Das Programm war reichhaltig, interessant und anregend für jeden Teilnehmer. Vorlesungen, Seminare und vor allen Dingen Praktika wurden geboten.
Das Zusammenspiel von Ernährung und Sport wurde also theoretisch diskutiert, aber vielmehr praktisch erprobt. Übungsgruppen kreierten gemeinsam köstliche Mahlzeiten, die dann von allen verzehrt wurden. Initiativgruppen planten Läuferfe
ste, allerdings ohne Realisierung. Dafür wurde aber gemeinsam die Kunst des„Stretching“ geübt, und an jedem Morgen liefen die„Unermüdlichen“‘ ihre Runden im Wald und um den See. Abschließend läßt sich sagen, daß diese Veranstaltung eine ideale Einheit von Lernen, Üben und emotionalem Genuß darstellte, wie sie besser kaum möglich ist. Dank sei deshalb allen Teilnehmern ausgesprochen, und wenn der DLV sich noch zur Ausgabe eines Zertifikats durchringen könnte, wäre das Glück vollkommen. Wolfgang Zieger FB Technische Bildung
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