Heft 
(1.1.2019) 13
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Nr. 13/92 Seite 3

Brandenburgische Wissenschaftler können neue Arbeitsverhältnisse erhalten

Einen Gesetzesentwurf zur Re­gelung der Übernahme der an der Brandenburgischen Hoch­schule tätigen Wissenschaftler hat das Kabinett beschlossen. Danach ist für die Mitarbeiter an den Hochschulen vorgesehen, anstelle ihrer alten Arbeitsver­hältnisse neue Verträge nach den Personalkategorien des Branden­burgischen Hochschulgesetzes (BBHG) zu erhalten.

Der Gesetzesentwurf, der zur Ergänzung des Brandenburgi­schen Hochschulgesetzes im Landtag einzubringen ist, wurde vom Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Hinrich Enderlein, bereits bei Vorlage des BBHG im Frühjahr 1991 angekündigt. Die bereits vor Inkrafttreten des BBHG am 01. Juli 1991 an den Hochschu­len des Landes tätigen hauptbe­ruflichen wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter kön­nen nun beantragen, anstelle ihrer alten Arbeitsverhältnisse neue

Verträge nach den Personalkate­gorien(Professoren, wissen­schaftliche Mitarbeiter und Lehr­kräfte besonderer Aufgaben) des BBHG zu erhalten.

Bei den drei Universitäten und der Hochschule für Film und Fernsehen kommen als weitere Personalkategorien Hochschul­dozenten, wissenschaftliche und künstlerische Assistenten, Ober­assistenten und Oberingenieure und künstlerische Mitarbeiter hinzu. Mitarbeiter, die keinen Antrag auf Übernahme stellen, verbleiben in ihren bisherigen Beschäftigungsverhältnissen. Kündigungen nach den Vor­schriften des Einigungsvertrages (vor allem wegen mangelnden Bedarfs und fehlender Eignung) müssen vor der Durchführung des Überleitungsverfahrens aus­gesprochen werden.

Bei Professoren, die einen An­trag auf Übernahme gestellt haben, muß ihre Eignung von einer Kommission festgestellt

und deren Votum von den zu­ständigen Selbstverwaltungsgre­mien der Hochschule geteilt werden. Dieses Verfahren ent­spricht dem Berufungsverfahren, dem sich jeder Professor in Deutschland vor seiner Berufung unterziehen muß. Neben fachli­chen Kriterien sind bei dieser Eignungsfeststellung auch Er­gebnisse der von den Hochschu­len durchgeführten Evaluie­rungsverfahren zu berücksichti­gen. Als Ergebnis des Überlei­tungsverfahrens können die über­nommenen Professoren eben­so wie neu nach Brandenburg berufene Professoren in Beam­tenverhältnisse übernommen werden.

Die Mitarbeiter der übrigen Per­sonalkategorien werden auf ei­genen Antrag nach einer Ent­scheidung der Hochschule über­nommen.

Alle Mitarbeiter unterzeichnen vor ihrer Überleitung ebenso wie alle neu eingestellten Mitar­

beiter aus alten oder neuen Bun­desländern eine Bestätigung, daß sie nicht mit dem Ministe­rium für Staatssicherheit zusam­mengearbeitet haben. Sollte die in allen Fällen durchgeführte Überprüfung durch den Bundes­beauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes im nachhinein Gegenteiliges erge­ben, kann das Dienstverhältnis beendet werden.

Im Ergebnis trägt das vorgese­hene Verfahren sowohl dem Bestreben der an den Hochschu­len in Brandenburg tätigen Wis­senschaftler an einem dauerhaf­ten Erhalt ihrer Arbeitsplätze als auch den Interessen der Bürger an einem leistungsfähigen und integren Hochschulwesen ange­messen Rechnung.

Pressemitteilung Nr. 122/92; herausgegeben vom MWFK des Landes Brandenburg am 26. 8. 1992

Einschreibung

Für alle Angehörigen des Fachbereiches Technische Bildung noch unfaßbar, verstarb am 1. Juli 1992, mitten aus seinem Schaffen ge­rissen,. Ü N{ N% s Die Einschreibung in die Sprachkurse für das Wintersemester

Dr. rer nal Uwe Kar Heinz Zend 1992/1993 erfolgt für alle angebotenen Sprachen vom

Nach langer, schwerer, mit großer Geduld und nie versiegendem

Lebenswillen ertragener Krankheit verstarb am 2. August 1992 05. bis 09. 10. 1992 in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr

im Gebäude F, Zi. 125-127.

Dr. paed. Werner Senf

Sie waren mit Leib und Seele Pädagogen und wurden von Studenten und Kollegen geachtet. Die Mitarbeiter des Fachbereiches Technische Bildung EEE SEEN Am 11. Juli 1992 starb plötzlich unsere Physikalisch-technische Assistentin

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte den Aushängen im Gebäu­de F bzw. dem Informationsmaterial des Bereiches Fremdspra­chen. Beate Hepp Bereich

Fremdsprachen

Wir danken ihr für die langjährige Tätigkeit im Fachbereich Physik. Die angenehme Zusammenarbeit mit ihr vermissen wir überaus schmerzlich.

Die Kollegen des

2. Physikalischen Instituts

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Wir trauern um unseren langjährigen Mitarbeiter und Kollegen, den Linguisten und Slavisten

Abschlussarbeiten-Schnelldienst 7

Zeitschriftenbände

Herrn Prof. em. Dr. phil. habil. Ludwig Wilske

m BUCHBINDEREI RÜSS

Lindenstr. 61, Am Jägertor, 1560 Potsdam

Telefon 2 29 46 Telefax 48 21 24

der am 01. 09. 1992, kurz nach seinem 65. Geburtstag, verstorben ist. Seine Kritik, sein Rat und seine Hilfe werden uns fehlen.

Leitung und Mitarbeiter

des Fachbereichs Slavistik