Heft 
(1.1.2019) 13
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Nr. 13/92 Seite 14

INFORMATIONEN

Bald neue Sporthalle in Golm

Der 15. Juli 1992 war für den Fachbereich Sportwissenschaft ein bemerkenswerter Tag, denn im Universitätskomplex in Golm fand die Grundsteinlegung für den Bau einer neuen Sporthalle statt.

Seit 1959 standen den damals ca. 60 Studenten zwei Hallen zur Verfügung. Aber bereits 1964 gab es 400 Sportstudenten, seit 1990 sogar 500, jedoch war die Hallenkapazität unverändert geblieben. Probleme bei der Ausbildung waren zwangsläufig vorprogrammiert. Daher wurde er immer wieder und wieder angemahnt, der Bau einer wei­teren Sporthalle. In drei Fünf­jahrplänen der ehemaligen DDR stand dieser Neubau wiederholt zu Buche, und genau so oft wur­de er gestrichen, weil die in Pots­dam errichteten Sportbauten dem Leistungssport vorbehalten blie­ben. Viele der langjährigen Hochschulsportlehrer glaubten schon nicht mehr an das Projekt, war doch jedes Mal die Enttäu­schung über unnütze Vorarbeit und vergebliche Planung zu groß. Doch in den beiden vergangenen Jahren keimte wieder Hoffnung auf. Mit dem Baubeginn der neuen Sporthalle würde zu einer Zeit, in der es in den neuen Bun­desländern, auch in Branden­burg, in mancher Hinsicht oft relativ schlecht bestellt ist, sym­bolisch ein Zeichen gesetzt. Es gäbe doch Bereiche, in denen es vorangehe, betonte Prof. Badt­

ke. Als dieser im Auftrage des Gründungsrektors Prof. Mitzner, die Kassette mit Zeitdokumen­ten in den vorbereiteten Beton­block einmauerte, war die Skep­sis der Sportlehrer einer unver­kennbaren Freude gewichen, die die Dankbarkeit an die Initiato­ren einschloß. Zu nennen sind vor allem der Gründungsrektor und Dr. Volker Pohl, die das Projekt nicht aus den Augen verloren und immer wieder an­geschoben haben, aber auch der Leiter des Landesbauamtes, Herr Hartleben, seine Stellvertreterin und Leiterin der Abteilung Pla­nung, Frau Görder, und Herr Bauch, die sachkundig und för­dernd Unterstützung gegeben haben.

Wenn die Halle Anfang Februar des kommenden Jahres seiner Bestimmung übergeben werden wird, dann wird die Universität Potsdam über eine moderne Sportstätte verfügen, die ganz wesentlich zur besseren Ausbil­dung der Sportstudenten beiträgt. Ihre Gesamtfläche kann in drei separate Räume von je 16 x27 m geteilt werden, Vorrichtungen für alle Ballspiel­arten installiert sind. Zwei Gerä­teräume, ein Kraftraum, ein Medienraum für die Video-Auf­zeichnung, ein Regieraum, drei kleine Lehrerzimmer, sechs Umkleideräume und drei Duschräume sowie Sanitärein­richtungen ergänzen die Einrich­tung. Dr. Rolf Rammelt

in denen die!

Fernsehteam zu Gast

Ein Fernsehteam des Russischen Bildungsfernsehens besuchte im Rahmen einer Reise durch die neuen Bundesländer am 5. 8. 1992 die Universität Potsdam. Seine Dreharbeiten sollen einen Überblick über das Bildungsan­gebot an deutschen Hochschu­len geben. Besonders interessier­te sich das Fernsehteam für die Entwicklung der Hochschulland­schaft in den neuen Bundeslän­dern, speziell den Aufbau und die Funktionsweise der Hoch­schulen unter marktwirtschaftli­chem Aspekt sowie den Aus­tausch von Lehrkräften und Stu­denten. Prof. Julius H. Schoeps, Mitglied des Gründungssenats der Universität, Prof. Dr. Walter Witt, Direktor des Fachbereiches Slavistik, der Kanzler, Ministe­rialrat Jens Prüß, Dr. Wolfgang Götze, stellvertretender Dezer­nent für akademische und stu­dentische Angelegenheiten, und Lisa Bindig, Mitarbeiterin des

Wir haben Zeit für Sie

Deutschen Akademischen Aus­tauschdienstes(DAAD), infor­mierten die Gäste über die Hoch­schullandschaft im Land Bran­denburg und die Umstrukturie­rungsphase an der Universität Potsdam. Konkrete Fragen der Gäste galten vor allem den Möglichkeiten der Finanzierung einer Universität. Hierzu konnte Prof. Schoeps verschiedene Bei­spiele der Finanzierung von Hochschulen in Westeuropa und den USA anführen. Prof. Witt erinnerte an die über Jahrzehnte gewachsenen Kontakte nach Osteuropa und betonte das Bemühen der Universität Pots­dam, diese Beziehungen zu er­halten.

Zur Zeit werden Verträge mit Hochschulen in St. Petersburg, Minsk, Opole und Zielona Gora vorbereitet.

Birgit Köhler

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