SPORT/HILFEN
Nr. 19/92— Seite 15
Im November jeden Jahres findet an der Pädagogischen Hochschule„Gyula Juhasz‘ in Szeged die wissenschaftliche Konferenz der Studenten statt, auf
der sie die Möglichkeit bekom
men, ihre wissenschaftlichen Arbeiten vorzustellen. Dazu werden auch Universitäten und Hochschulen aus dem Ausland eingeladen, zu denen man langjährige Beziehungen unterhält. Zu ihnen zählt neben bekannten Einrichtungen aus Kiel, Krakau, Moskau, Nitra, Odessa, um nur enige zu nennen, auch die Potsdamer Universität.
Mit der Wahrnehmung der Einladung wurde diesmal der Fachbereich Sportwissenschaft betraut. Den Studenten Sven Bemmann und Thomas Meinecke wurde die Ehre zuteil, unsere Bildungseinrichtung zu vertreten. Unter der Thematik„Triathlon und Schulsport“ trugen sie Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Hausarbeit vor. Sie fanden damit viel Anklang bei den Zuhörern, wenn auch die Diskussion etwas unter den Verständigungsproblemen litt.
Auf einer feierlichen Abschlußveranstaltung, von Studenten des Konservatoriums der FranzLiszt-Hochschule umrahmt, wurden dann die Preise verliehen. Der Vortrag der Potsdamer Studenten wurde dabei mit dem Ehrendiplom gewürdigt, eine schöne Bestätigung ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Daneben blieb den Gästen noch genügend Zeit, die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Der Besuch eines Orgelkonzerts im Dom von Szeged gehörte dabei zu den nachhaltigsten Erlebnissen. Aber auch die sportlichen Angebote, u. a. ein 24-Stunden-Nonstop-Basketballspiel
und das Thermalbad wurden von den Sportstudenten genutzt.
Über die Szegediner Gesamthochschule erfuhren wir, daß sie aus sechs Hochschuleinrichtungen und einer Forschungsanstalt besteht. Die Pädagogische Hochschule, unsere Gastgebereinrichtung, wurde 1873 gegründet. Sie ist damit die älteste Pädagogische Hochschule Ungarns. 1928 zog sie von Budapest nach Szeged und nahm den Namen Gyula Juhasz an, des großen Dichters der Stadt, eines der hervorragend
sten Vertreters der ungarischen Lyrik des 20. Jahrhunderts.
Ein Einblick in die Struktur der Pädagogischen Hochschule verriet, daß mit 29 Fachbereichen eine Vielzahl von wissenschaftlichen Disziplinen angeboten wird. Sie ergibt sich vor allem durch die überwiegend sprachorientierte Ausbildung, fast alle slavischen Sprachen und Latein werden gelehrt.
Insgesamt war es für uns ein sehr interessanter und Ilehrreicher
Aufenthalt in Szeged. Auch die ungarischen Gastgeber sprachen die Hoffnung aus, daß die Kontakte zu Potsdam weiterhin bestehen bleiben. So wünschen wir schon jetzt den nächsten Vertretern unserer Universität viel Erfolg, denn: Im November jeden Jahres findet an der Pädagogischen Hochschule„Gyula Juhasz‘“ in Szeged die wissenschaftliche Konferenz der Studenten statt...
Dr. Wolfgang Thielscher FB Sportwissenschaft
Laborplätze für behinderte Studierende
Erfahrungsgemäß gestaltet sich führen wir Adressen einiger viduell ihre/seine benötigten
gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern die erfolgreiche Durchführung eines Studiums für behinderte Studierende als äußerst schwierig.
Häufig sind die zu bewältigenden Hindernisse bereits vor Studienbeginn für die Betroffenen derart groß, daß nicht wenige von ihnen den Wunsch, ein naturwissenschaftliches Fach zu studieren, wieder aufgeben.
Die Durchführung eines Chemiestudiums auch für schwerbehinderte Studierende ist möglich.
Neben der häufig notwendigen|
Bereitstellung von personellen Hilfen ist eine behindertengerechte Laborarbeitsplatzausstattung wichtig. Da je nach Art der Behinderung die technischen Hilfen ganz inidividuell zusammengestellt werden müssen,
Datenbanken für technische Hilfsmittel auf, damit im Bedarfsfall die/der Betroffene ganz indi
Hilfsmittel zusammenstellen kann. Sozialberatung Studentenwerk