Nr. 20/92— Seite 4
HOCHSCHUL—- LEBEN
Forschung und Studium in Japan
Das Japanisch-Deutsche-Zentrum Berlin verwaltet das 1988 auf Anregung des damaligen japanischen Premierministers Takeshita ins Leben gerufene Austauschprogramm zwischen japanischen und europäischen Hochschulen.
Besonderes Interesse wird an Bewerbungen ostdeutscher Stu
denten und Wissenschaftler
bekundet. In jedem Fall müßten gute Japanisch- oder gute Englischkenntnisse sowie konkrete Kontakte zu japanischen Universitäten bzw. Professoren vorhanden sein.
Interessenten melden sich bitte im Auslandsamt, Haus 06(F)/ 105.
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Verein„Wilhelm Foerster“ Potsdam e. V.
Dienstag, 2. Februar 1993 17.00 Uhr, Haus der URANIA Bericht über die Nuratauexpedition'92 mit Lars Kühne
Dienstag, 2. Februar 1993 19.30 Uhr, Haus der URANIA „Die großen Religionen der Erde“— Teil I — Christentum, Islam, Baha'i— mit Michael Sturm-Berger
Freitag, 5. Februar 1993 19.30 Uhr, Haus der URANIA „Tucholsky und die Deutschen“ mit Richard von Soldenhoff
Dienstag, 9. Februar 1993 19.30 Uhr, Haus der URANIA „Die großen Religionen der Erde“— Teil II — Hinduismus, Buddhismus— mit Michael Sturm-Berger
Mittwoch, 10. Februar 1993 19.00 Uhr, Haus der URANIA Initiative Gewaltprävention
Donnerstag, 11. Februar 1993 17.00 Uhr, Haus der URANIA Zyklus:„Vom Stummfilm zum Tonfilm“ mit Dr. Heinz Baumert
Donnerstag, 11. Februar 1993 19.30 Uhr, Haus der URANIA WISSENSCHAFTSLANDSCHAFT POTSDAM „Vulkan- und Erdbebenkatastrophen““ mit Prof. Dr. Jochen Zschau
Mittwoch, 24. Februar 1993 19.00 Uhr, Haus der URANIA „Hautnähe“— Teil II mit Charlotte Wasser
URANIA-Haus„Wilhelm Foerster“
1560 Potsdam, Brandenburger Str. 38 Fon 2 1724- Fax 2 36 83
Bildnachricht
Zum großen Chemischen Kolloquium war am 2. 12. 92 Herr Prof. Dr. H. G. von Schnering, Direktor des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung, Stuttgart, Gast unserer Universität. Als ehemaliger Brandenburger nimmt er großen Anteil an der Entwicklung im Lande und seinen Hochschulen. Sein besonderes Interesse gilt dem Einsatz der neuen Großtechnik und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf diesem Gebiet. Foto: Tribukeit; Prof. Dr. E. Uhlemann
_ Ernährungswissenschaft
Ring-Vorlesung
AUSSCHREIBUNG
Deutsch-Österreichischer Hochschul-Software-Preis 1993
Die Akademische Software Kooperation(ASK), eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit dem DFNVerein(Deutsches ForschungsNetz), hat den genannten Preis ausgeschrieben. Mit dem Preis wird Lehrsoftware für die Studentenausbildung aus allen Fachbereichen prämiert. Als Prämien werden Workstations, Arbeitsplatzrechner bis zu 25 000 DM sowie mehrere Geldpreise bis zu 5 000 DM vergeben. Ausgezeichnet werden Studentenarbeiten, Instituts- und Projektarbeiten
sowie Kooperationen mit Firmen. Sonderpreise werden für Software für Behinderte und Multimedia-Entwicklungen ausgelobt. Teilnahmeberechtigt ist jeder Angehörige einer Hochschule oder Forschungseinrichtung. Einsendeschluß ist der 31. März 1993. Die Preisverleihung wird vom Bundesbildungsminister im Oktober 1993 vorgenommen. Ausführliches Informationsmaterial und Teilnehmerunterlagen können beim ASK-Projektbüro, Universität Karlsruhe, Englerstraße 14, W-7500 Karls
Informationsveranstaltung
Zu einer Informationsveranstaltung zum Thema„Studium— und was dann?“, die den Studierenden Informationen und Starthilfe geben will, laden die Deutsche Bank und die Universität am Mittwoch, dem 20. Januar 1993 in den Physik-Hörsaal ein. Um ‚17.00. Uhr, ‚wird Herr ‚Dr. Weiss vom Personalvorstand mit einem Vortrag die Veranstaltung eröffnen. Nach einer allgemeinen Diskussion(ab 17.45 Uhr) besteht ab 18.15 Uhr die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung, z.B. Siemens, Schering, IHK Potsdam. Die Veranstaltung klingt im UnicumKeller bzw. in der Oberen Mensa mit einem kleinen Imbiß aus.
„Tucholsky und die Deutschen“
5. Februar 1993, 19.30 Uhr im Haus der URANIA(Brandenburger Straße 38)
Es spricht: Richard von Soldenhoff
Kein zweiter Schriftsteller der Weimarer Zeit hat die Mentalität der Deutschen so treffend seziert wie Kurt Tucholsky, und kein anderer die Untaten so klar vorhergesagt, die das deutsche Volk später verüben sollte. Richard von Soldenhoff versucht in seinem Vortrag zu zeigen, wie erschreckend wenig sich Denkund Gefühlsstrukturen der Durchschnittsmenschen seit Tucholskys Zeiten gewandelt haben und das trotz allem, was seither in Deutschland geschehen ist.
Welche Aktualität Tucholsky besitzt, zeigen die unterschiedlichen Reaktionen auf die Aus
ruhe 1 angefordert werden. R.| stellung in Rheinsberg.