_VORTRÄGE
Nr. 20/92— Seite 5
Vortrag des Bundesforschungsministers _ an der Universität Potsdam
Auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Universität Potsdam und des Kreisverbandes Potsdam der CDU wird der Bundesminister für Forschung und Technologie, Dr. Heinz Riesenhuber, über die„Wissenschafts- und Technologiepolitik der Bundesregierung“ informieren.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 27. Januar 1993 von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr im
Dr. Heinz Riesenhuber
Man nennt ihn den„Mann mit der Fliege“. Doch der modische Querbinder ist nicht das einzige Erkennungsmerkmal des CDUBundestagsabgeordneten und Bundesministers für Forschung und Technologie Dr. Heinz Riesenhuber. Der promovierte Chemiker gehört zu den wenigen Naturwissenschaftlern in der Politik. Helmut Kohl berief ihn zum Bundesminister für Forschung und Technologie, weil er in Heinz Riesenhuber den Mann sah, der mit Geschick, Erfolg und Disziplin die schwierigen Aufgaben der Forschungs- und Technologiepolitik lösen kann. Einer der Gründe für Riesenhubers Erfolg liegt vor allem in seiner Fähigkeit zur nüchternen Analyse politischer Vorgänge. Riesenhuber ist alles andere als ein starrer Dogmatiker. Stets
Universitätskomplex I, Am Neuen Palais 10, im PhysikHörsaal des Gebäudes 09(ehem. I) statt.
Nach seinem Kurzvortrag stellt sich der Minister der Diskussion des Auditoriums. Interessierte Universitätsangehörige sind herzlich eingeladen.
Aus diesem Anlaß stellt die PUZ den Bundesforschungsminister vor. R.
bereit dazuzulernen, kann er auch eigene Positionen in Frage stellen und ist bemüht, sich in die Argumentation der anderen Seite zu versetzen. Solide Kenntnis naturwissenschaftlicher Zusammenhänge und Verständnis für fremde Denkkategorien sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Forschungspolitik. Heinz Riesenhuber wird diesen Anforderungen in besonderem Maße gerecht.
Riesenhuber wurde 1935 in Frankfurt/Main geboren, besuchte das humanistische Gymnasium und machte 1955 sein Abitur. Er studierte Chemie und Volkswirtschaft und arbeitete nach der Diplomprüfung als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Anorganische Chemie der Universität Frankfurt. 1966 wechselte er zur Erzgesellschaft mbH, bei der er bis zum Geschäftsführer aufstieg. 1971 bis 1982 war er technischer Geschäftsführer der Synthomer Chemie GmbH in Frankfurt.
Der politische Werdegang von Heinz Riesenhuber begann 1961 mit dem Eintritt in die Junge Union und die CDU. Schon vier Jahre später war er Landesvorsitzender der Jungen Union in Hessen. 1968 wurde Riesenhuber stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Deutschlands. Im gleichen Jahr wählte ihn die hessische CDU in das Präsidium der Landespartei. In den Deutschen Bundestag wurde Riesenhuber 1976. gewählt.
Von 1977 bis 1982 war er Vorsitzender des Bundesfachausschusses Energie und Umwelt der CDU, ein Gremium, das den Bundesvorstand der CDU in diesen Fachfragen berät. Seit 1982 ist er Bundesforschungsminister und damit der am längsten amtierende Forschungsminister der Bundesrepublik Deutschland.
Riesenhubers vordringlichste Aufgabe wares, gegen die in den Jahren der sozialdemokratischen Regierung ins Kraut geschossene Technikfeindlichkeit anzukämpfen.
Mit neuen Techniken müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, daß auch in Zukunft eine lebenswerte Umwelt gewährleistet ist. Neue Techniken sichern und schaffen humanere Arbeits
plätze. Neue Techniken schaffen neue Chancen zur Bekämpfung von Krankheiten! Neue Techniken dienen der Umwelt, wenn wir sie verantwortlich gestalten! Heinz Riesenhuber hat diese Fragen mit großem Erfolg angepackt: Wir sind in Europa Technologienation Nummer 1. Neue Techniken: werden:. von. den Menschen nicht mehr feindlich, sondern als verantwortbar und notwendig für unsere Zukunft angesehen. Für den Einklang zwischen technischem Fortschritt und unserer lebenswerten Umwelt zu sorgen, wird den Weg ins neue Jahrhundert entscheidend prägen— für eine Welt, in der unsere Kinder und Kindeskinder leben werden! Pressemitteilung, Sept. 1992
Vortrag avisiert
Im Rahmen der Vorlesung „Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland“‘, die im Bereich Politikwissenschaft von Prof. Dr. Wilhelm Bürklin im WS 92/93 gehalten wird, spricht als Gast der stellvertretende"Chef. des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Herr Ministerialdirektor Wolfgang G. Gibowski zum Thema„Presseund Informationsamt der Bun
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desregierung: Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung der öffentlichen Meinung“. Die Gastvorlesung findet am Mittwoch, dem 20. 1. 93, um 12.15 Uhr. im Raum 328 im Universitätskomplex III in Babelsberg, August-Bebel-Straße 89, statt.
Interessenten aus der Universität sind herzlich eingeladen.
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