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(1.1.2019) 20
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_VORTRÄGE

Nr. 20/92 Seite 5

Vortrag des Bundesforschungsministers _ an der Universität Potsdam

Auf einer gemeinsamen Veran­staltung der Universität Potsdam und des Kreisverbandes Potsdam der CDU wird der Bundesmini­ster für Forschung und Techno­logie, Dr. Heinz Riesenhuber, über dieWissenschafts- und Technologiepolitik der Bundes­regierung informieren.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 27. Januar 1993 von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr im

Dr. Heinz Riesenhuber

Man nennt ihn denMann mit der Fliege. Doch der modische Querbinder ist nicht das einzige Erkennungsmerkmal des CDU­Bundestagsabgeordneten und Bundesministers für Forschung und Technologie Dr. Heinz Rie­senhuber. Der promovierte Che­miker gehört zu den wenigen Naturwissenschaftlern in der Politik. Helmut Kohl berief ihn zum Bundesminister für For­schung und Technologie, weil er in Heinz Riesenhuber den Mann sah, der mit Geschick, Erfolg und Disziplin die schwierigen Aufgaben der Forschungs- und Technologiepolitik lösen kann. Einer der Gründe für Riesenhu­bers Erfolg liegt vor allem in seiner Fähigkeit zur nüchternen Analyse politischer Vorgänge. Riesenhuber ist alles andere als ein starrer Dogmatiker. Stets

Universitätskomplex I, Am Neuen Palais 10, im Physik­Hörsaal des Gebäudes 09(ehem. I) statt.

Nach seinem Kurzvortrag stellt sich der Minister der Diskussion des Auditoriums. Interessierte Universitätsangehörige sind herzlich eingeladen.

Aus diesem Anlaß stellt die PUZ den Bundesforschungsminister vor. R.

bereit dazuzulernen, kann er auch eigene Positionen in Frage stel­len und ist bemüht, sich in die Argumentation der anderen Sei­te zu versetzen. Solide Kenntnis naturwissenschaftlicher Zusam­menhänge und Verständnis für fremde Denkkategorien sind Voraussetzungen für eine erfolg­reiche Forschungspolitik. Heinz Riesenhuber wird diesen Anfor­derungen in besonderem Maße gerecht.

Riesenhuber wurde 1935 in Frankfurt/Main geboren, besuch­te das humanistische Gymnasium und machte 1955 sein Abitur. Er studierte Chemie und Volkswirt­schaft und arbeitete nach der Diplomprüfung als wissenschaft­licher Assistent am Institut für Anorganische Chemie der Uni­versität Frankfurt. 1966 wech­selte er zur Erzgesellschaft mbH, bei der er bis zum Geschäftsfüh­rer aufstieg. 1971 bis 1982 war er technischer Geschäftsführer der Synthomer Chemie GmbH in Frankfurt.

Der politische Werdegang von Heinz Riesenhuber begann 1961 mit dem Eintritt in die Junge Union und die CDU. Schon vier Jahre später war er Landesvor­sitzender der Jungen Union in Hessen. 1968 wurde Riesenhu­ber stellvertretender Vorsitzen­der der Jungen Union Deutsch­lands. Im gleichen Jahr wählte ihn die hessische CDU in das Präsidium der Landespartei. In den Deutschen Bundestag wur­de Riesenhuber 1976. gewählt.

Von 1977 bis 1982 war er Vor­sitzender des Bundesfachaus­schusses Energie und Umwelt der CDU, ein Gremium, das den Bundesvorstand der CDU in diesen Fachfragen berät. Seit 1982 ist er Bundesforschungs­minister und damit der am läng­sten amtierende Forschungsmi­nister der Bundesrepublik Deutschland.

Riesenhubers vordringlichste Aufgabe wares, gegen die in den Jahren der sozialdemokratischen Regierung ins Kraut geschosse­ne Technikfeindlichkeit anzu­kämpfen.

Mit neuen Techniken müssen wir die Voraussetzungen dafür schaf­fen, daß auch in Zukunft eine lebenswerte Umwelt gewährlei­stet ist. Neue Techniken sichern und schaffen humanere Arbeits­

plätze. Neue Techniken schaf­fen neue Chancen zur Bekämp­fung von Krankheiten! Neue Techniken dienen der Umwelt, wenn wir sie verantwortlich gestalten! Heinz Riesenhuber hat diese Fragen mit großem Erfolg ange­packt: Wir sind in Europa Tech­nologienation Nummer 1. Neue Techniken: werden:. von. den Menschen nicht mehr feindlich, sondern als verantwortbar und notwendig für unsere Zukunft angesehen. Für den Einklang zwischen technischem Fort­schritt und unserer lebenswerten Umwelt zu sorgen, wird den Weg ins neue Jahrhundert entschei­dend prägen für eine Welt, in der unsere Kinder und Kindes­kinder leben werden! Pressemitteilung, Sept. 1992

Vortrag avisiert

Im Rahmen der Vorlesung Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland, die im Bereich Po­litikwissenschaft von Prof. Dr. Wilhelm Bürklin im WS 92/93 gehalten wird, spricht als Gast der stellvertretende"Chef. des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Herr Mi­nisterialdirektor Wolfgang G. Gibowski zum ThemaPresse­und Informationsamt der Bun­

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Die Fachbuchhandlung im Zentrum der Stadt:

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desregierung: Möglichkeiten und Grenzen der Gestaltung der öffentlichen Meinung. Die Gastvorlesung findet am Mittwoch, dem 20. 1. 93, um 12.15 Uhr. im Raum 328 im Universitätskomplex III in Ba­belsberg, August-Bebel-Straße 89, statt.

Interessenten aus der Universität sind herzlich eingeladen.

Alexander von Humboldt Buchhandlung GmbH

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9-18 Uhr Samstag 9-13 Uhr