Heft 
(1.1.2019) 03
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SPORT

Deutsche Hochschulmeister­schaften im Schwimmen

Die Meisterschaften des Jahres 1992 fanden vom 29.31. Januar in Münster statt. 680 Teilnehmer von 71 Hochschulen und Uni­versitäten hatten gemeldet. Auch eine Mannschaft unserer Univer­sität hat sich zielgerichtet auf diesen Höhepunkt vorbereitet. Dank der großzügigen Unterstüt­zung durch die Bundeswehr standen uns optimale Trainings­bedingungen in der Schwimm­halleLuftschiffhafen zur Ver­fügung, die sich am Ende aus­zahlten. Schade nur, daß es durch

in der Gesamtwertung einen hervorragenden 5. Platz. Außer­dem stellte sie mit Marcel Häk­kel den Aktiven mit der besten sportlichen Leistung. Er erhielt für die Siegerzeit von 1:04,27 min. über 100 m Brust einen Ehrenpreis.

Zu den erfolgreichsten Teilneh­mern der Meisterschaften insge­samt gehörte Ute Mückel mit 4 Silbermedaillen in den Einzel­wettbewerben(400 m Freistil, 100 m Lagen, 200 m Lagen, 50 m Schmetterling) und je 1

Zeichnung: Wolfgang Schubert

(aus:Sie werden plaziert)

Erkrankung von Aktiven zu ei­ner Reduzierung der Mannschaft kam. Besonders der Ausfall von Carsten Schulz, dem Titelvertei­diger auf den Rückenstrecken, hinterließ eine Lücke, die auch mit größtem Einsatz nicht ge­schlossen werden konnte.

5 Studentinnen und 5 Studenten traten schließlich die Reise an. Zur Mannschaft gehörte außer­dem mit Herrn Debus ein Phy­siotherapeut aus Nürnberg, der die kostenlose Betreuung der Aktiven während der 3 Wett­kampftage durchführte. Ihm gilt an dieser Stelle noch einmal der besondere Dank der Mannschaft für seine hervorragende Arbeit, die erheblich zum Erfolg beige­tragen hat.

Mit 1 Gold-, 6 Silber-, 1 Bronze­medaille und mehreren 4. und 5. Plätzen belegte die Uni Potsdam

Silber- und Bronzemedaille mit den Staffeln(4 x 100 m Lagen, 6 x 50 m Brust mix). Eine wei­tere Silbermedaille errang Mar­cel. Häckel über 50 m. Brust. Hinzu kamen noch zahlreiche Rekorde und persönliche Best­leistungen, von denen hier nur die neuen Universitätsrekorde in den olympischen Staffeln ge­nannt werden sollen: 4 x 100 m Freistil Herren 3:53,32 min. 4 x 100 m Freistil Damen 4:15,59 min. 4 x 100 m Lagen Herren 4:12,35 min. 4 x 100 m Lagen Damen 4:48,92 min. An ihnen waren außer den be­reits Genannten die Studentin­nen Claudia Adermann, Heide Jahn, Cornelia Bauer, Anja Lei­tel und die Studenten Ronald Jahn, Ralph Hintze, Frank Naun­dorf und Hendrik Schaefer be­teiligt.

Dr. W. Thielscher

Nr. 3/93 Seite 11

USV-Handballer erfolgreich

Kurz vor Ende ihrer ersten Ver­bandsligasaison können Spieler und Trainer konstatieren: Ziel des Klassenerhalts bei gegenwär­tig 7. Platz erreicht!

Verbandsliga-Nord(Männer)

TSV Germania Milow II 329:302.._ 29:7 SV BAUFA Neuruppin 353:322. 24:10 SSV Falkensee 350:329. 23:11 TSV Bernauer Bären 338:257. 19:11 SV Ruhlsdorf 315:293. 17:15 USV Potsdam 382:405. 15:23 1. SV Eberswalde-Britz II 331:348 13:19 SV Motor Babelsberg 300:324.. 12:20 SV Optik Rathenow 339.361. ‚11:23 SG Schenkenhorst 237:270 8:20 Grünheider SV II : 236:343 4:26

Mit den noch verbleibenden Spielen bestehen gute Chancen, da Punktekonto positiv zu ver­bessern. Endgültig wissen wir es nach den Spielen(3. April, 9.00 Uhr gegen Schenkenhorst, 15. April, 20.00 Uhr gegen Neu­ruppin und 24. April, 10.30 Uhr gegen Grünheide, jeweils in der Sporthalle Heinrich-Mann-Al­lee.

Die Tabellensituation läßt schon jetzt ein positives Fazit zu. So­wohl Licht als auch Schatten gab es in der bisherigen Serie, denn es mußte mit einem höheren Leistungsanspruch gerechnet werden. Auftaktsiege gegen Ruhlsdorf und Babelsberg stimmten positiv ein. Das fol­gende Spiel gegen Eberswalde­Britz brachte einen unnötigen Punktverlust, denn ganze 2 Se­kunden vor dem Abpfiff retteten sich die Gäste durch ein absolut vermeidbares Tor das Unent­schieden. Ihr wohl bestes Spiel

lieferte die Mannschaft am 9. 1. 93 in Falkensee gegen den da­maligen Spitzenreiter. Es lief einfach alles! Die Abwehr stand wie eine Mauer, und ein Angriff nach dem anderen wurde teil­weise mit sehenswerten Kombi­nationen abgeschlossen. Nach 11 Spielminuten stand es 8:0, so ein Kunststück muß man in unserer und höheren Spielklassen su­chen. Zur Halbzeit stand es 15:7. In keiner Phase des Spiels kam man in Bedrängnis und gewann jetztlich 27:22.

Die Spiele gegen Milow, derzei­tig Tabellenerster, zeigten eben­falls, daß die Mannschaft durch­aus in der Lage ist, auch im oberen Tabellenbereich mitzuspielen... wenn, ja wenn das berühmte Wenn nicht wäre. In gegner­ischer Halle wurde mit 21:17 scheinbar klar verloren, doch bis 10 Minuten vor dem Ende sah es noch nach einem USV-Sieg aus. Unverständlich lief es vor hei­mischer Kulisse, wo eine Revan­che möglich war. Vom Ergebnis her war der Spielverlauf ständig ausgeglichen, ja teilweise sogar mit leichten Vorteilen des USV, und am Ende wurde mit 17:18 verloren. Mangelte es uns auch hauptsächlich an Cleverneß, so fehlte doch manchmal nur ein Quentchen Glück. Die USV­Spieler konnten vier Siebenme­ter nicht verwandeln undleiste­ten sich drei krasse Fehlabspie­le, aus denen der Gegner jeweils Tore erzielte. Soweit zu Einzel­heiten! Die gesamte Saisonlei­stung wird am Ende mit dem Team exakt zu analysieren sein. Reichen die konditionellen Fä­higkeiten, was muß hinsichtlich der technischen Fertigkeiten und des taktischen Könnens verbes­sert werden? Oder ist manchmal einfach der Kopf nicht frei? Also Fragen über Fragen! An der Einstellung und am Teamgeist liegt es nicht.

Dr. Jürgen Harder Trainer und Mitarbeiter im Bereich Hochschulsport