Heft 
(1.1.2019) 08
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Nr. 8/93 Seite 10

RESONANZ

Forschungs- und Entwicklungsförderung durch die EG

Am Montag, dem 19. April 1993, fand in der Universität Potsdam eine Informationsveranstaltung zum ThemaFörderung von Forschung und Entwicklung durch die Europäischen Gemein­schaften(EG) statt. Das Inter­esse an der Veranstaltung war überwältigend. Nicht weniger als

200 Teilnehmer hatten sich im| Großen Physikhörsaal eingefun­

den, um vom Angebot des neu­geschaffenen Informations- und Technologie-Transfers der Uni­versität Gebrauch zu machen, sich über das bevorstehende Vierte Rahmenprogramm der EG zur Förderung von Forschung und Entwicklung(1994-1998) zu informieren.

Für die Veranstaltung konnten Referenten aus Wirtschaft, Wis­senschaft und Politik gewonnen werden, die wertvolle Hinweise zu Möglichkeiten und Proble­men bei der Vorbereitung und Durchführung von EG-Projek­ten vermittelten. Aus berufenem Munde erfuhren die Anwesen­den, wie sie sich insbesondere langfristig auf entsprechende Projekte erfolgreich vorbereiten können. Eine Vielzahl von Fra­gen aus dem Auditorium bewies,

Blick in das Arbeitspräsidium

wie wichtig die Behandlung des Themas zum gegenwärtigen Zeitpunkt war. Dies gilt um so mehr, da sowohl die ostdeutschen Wissenschaftler, aber auch Un­ternehmen mit den Möglichkei­ten der Förderung ihrer For­schungs- und Entwicklungspro­jekte im europäischen Rahmen zumindest teilweise noch unzu­reichend vertraut sind.

Um so erfreulicher war es, daß sowohl Wissenschaftler der Universität Potsdam und wei­terer Brandenburgischer For­schungseinrichtungen als auch Vertreter wichtiger Unternehmen aus der Region Berlin-Branden­

Foto: Rüffert burg sowie von Verwaltungsein­richtungen in großer Zahl er­schienen waren.

Hier bot sich am Rande der Veranstaltung die Möglichkeit angeregter Gespräche über Er­fahrungen und Vorstellungen potentieller Partner aus Wirt­schaft und Wissenschaft.

In den Veranstaltungspausen konnten sich die Teilnehmer an Informationsständen des VDI/ VDE-Technologiezentrums Berlin, der ERIC BERLIN(offi­zielle EG-Beratungsstelle, der BAO Berlin/IHK, der Koor­dinierungsstelle der Wissen­schaftsorganisationen(KoWi)

Brüssel und Bonn, der Techno­logie- und Innovationsagentur Brandenburg(T. IN. A.) sowie der Universität Potsdam einen Überblick über Möglichkeiten der Beratung zu EG-Projekten verschaffen.

Zum Gelingen der Veranstaltung trugen insbesondere die Univer­sitätsgesellschaft Potsdam e. V., die IHK Potsdam, die T. IN. A. Brandenburg sowie die Heinrich­Heine-Universität Düsseldorf bei, mit der darüber hinaus eine Kooperation auf dem Gebiet des Technologietransfers und der Forschungsförderung besteht. Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat eine Evaluierung des EG-Programms BRIGDE 1990-93 erarbeitet.

Hier kann man sich über die Erfahrungen mit einem speziel­len EG-Programm informieren. Die Evaluierung kann als Bro­schüre angefordert werden bei: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Forschungs- und Technologie-Transfer, Universi­tätsstraße 1, Geb. 16. 11, W-4000 Düsseldorf 1.

Dr. Andreas Bohlen

Unsere Idee war eigentlich gar nichts Besonderes: Jeder Schü­ler der Klasse 6b der Grundschu­le Dahlewitz bereitet sich auf ein Experiment für die Physik-Pro­jekttage vor.

Doch dann wurden wir immer anspruchsvoller. Wir brauchen zwei Showmaster, wir müssen auch ein bißchen Werbung (nach)machen, alles soll auf Video aufgezeichnet werden... Schließlich sollen es ja auch unsere Eltern sehen.

DieKnoff-hof-Show haben wir schon oft gesehen, und des­

halb haben wir unsere Projektta­geKnopf-Hut-Show genannt. Alle haben sich große Mühe gegeben, und trotzdem klappten nicht gleich alle Experimente. Aber für das Video war das sogar ganz nützlich, weil lustig.

Bei den Aufnahmen haben uns Herr Dr. Henrich und Herr Poser vom Institut für Medienpädago­gik geholfen und uns anschlie­ßend nach Golm in das moderne Videostudio zum Schneiden eingeladen.

Unsere ganze Klasse ist hinge­fahren, und wir durften sogar

bestimmen, wie unser Video zusammengeschnitten wird. Weiles so interessant war, haben wir den Beschluß gefaßt, das Video zum Schülerwettbewerb make a video einzureichen. Wir waren ganz aufgeregt, als wir für die Auszeichnungsver­anstaltung im April imThalia in Babelsberg eine Einladung erhielten. Dort bekamen wir nicht nur den 3. Preis im Landeswett­bewerb durch den Minister Herrn Resch überreicht, sondern auch noch den 3. Preis im Bundesaus­scheid. Unser Video wurde als

offizieller Beitrag der Bundesre­publik zum Europäischen Wett­bewerb in Helsinki eingereicht. Das schafften immerhin in unse­rer Altersgruppe nur noch zwei andere Videofilme. Na, mal se­hen, was daraus wird. Für uns ist das jedenfalls eine tolle Sache!

Danke Uni-Potsdam danke Institut für Medienpädagogik für die Unterstützung!

Klasse 6b der Grundschule Dahlewitz