Heft 
(1.1.2019) 18
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Nr. 18/93 Seite 16

KULTUR

Siegward Sprotte Aug' in Auge

Jahrelang ist er mein Vorbild für meine Malerei, er Meister der Aquarellmalerei. Welche Freude erfaßte mich, als ich er­fuhr, ihn persönlich kennenler­nen zu können, wenn er drei Vorträge in unserer Universität hält!

Dann stand er vor uns dieser weise Mann. Viele waren ge­kommen, um ihn zu erleben. Mit Spannung lauschten wir seinen von Lebenserfahrung, Kunstverständnis und besonde­rer Sensibilität für Harmonie und Disharmonie unserer Welt getragenen philosophischen Ausführungen. So erfuhren wir von seiner Freundschaft mit dem berühmten Staudenzüchter Karl Förster, von seiner Faszi­nation desBlau des Blau des von Karl Förster gezüchte­ten Rittersporns, des Cöllin Blau, des Preußisch Blau, des

Königs Blau, des Blau des Him­mels, von seinen emotionalen Erfahrungen dieser nachhalti­

gen Wunderwirkung des Blick-| kontakts, des offenen Blicks in; das Auge eines anderen Men­

schen. Wie großartig, daß es uns gege­

ben ist, auf unterschiedlichste|

Weise Augen-Blicke beständig zu machen, festzumachen und dabei Anregungen zu holen aus Reproduktionen seiner Bilder, seiner fixierten Blicke für un­sere Welt! Dank dafür, daß wir seine Bilder genießen dürfen! Wir freuen uns auf die erneute Begegnung mit_Siegward Sprotte am 9. Dezember 1993, wenn er uns sicher wieder in seinen Bann zieht mit seinen Worten überNaturästhetik und Kunstästhetik.

Rosemarie Steinbach

Für einiges Aufsehen sorgte am 17. 10. 1906 eine Zeitungsmel­dung:

Ein als Hauptmann verkleideter Mensch führte gestern eine von Tegel kommende Abteilung Soldaten nach dem Köpenicker Rat­haus, ließ den Bürgermeister verhaften, beraubte die Gemeinde­kasse und fuhr in einer Droschke davon.

Diese wohl jedem bekannte Geschichte verarbeitete Carl Zuck­mayer in seinem 1931 erschienenendeutschen Märchen.

In Potsdam hatte das StückDer Hauptmann von Köpenick im Juni Premiere. Am 18. Dezember, 19.30 Uhr ist es wieder im Theaterhaus Am Alten Markt zu sehen. Foto: Jauk

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