INHALT
CAMPUS
Campus
Forschung und Zukunftsgestaltung.2
Neue Wege in der Lehrerbildung.4
Integrationsfeld Musikpädagogik.5
Kanzlerwechsel an der Universität.6
Würdigung für Aufbauleistungen.7
Hohes Konfliktpotential von Prüfungen .... 8
Mut und Hilfe für Entmutigte.9
Aus dem Senat berichtet. 10
Von Einigung und Zerfall. 11
Zum 100. Todestag.12
Altlastengebiete in Brandenburg. 12
Kollision mit räumlichen Problemen. 13
Besuch aus Litauen. 13
Eröffnung bei Solarenergiewetter. 14
Im Gespräch:
Große Flexibilität bei Mitarbeitern. 15
Titel:
Wider die Kopfjäger.16/17
Wissenschaft aktuell
Gemeinsamer Baustein für Forschung.... 18
Energieforschung lohnt sich.18
Bundesweit einzigartige Verknüpfung. .. 19
Studiosi
Stolz auf historisches Studium.20
Studienmöglichkeiten im WS 94/95 . 20
Deutsch-französisches Studienprogramm .21
Die Auslandsstudienplätze 1995/96. 21
Wahl zum Studentenrat.21
Im Gespräch: Lehramtsprüfungsordnung endlich in Kraft.22
Personalia
Beteiligung bei Gremienwahlen.23
Küdigung ausgesprochen.23
Stasi-Vorwurf ausgeräumt.23
Arbeitsverhältnis beendet.23
Neu ernannte Professoren.24
Prof. Batke entlastet.25
Reger Austausch.26
Mitglieder im Justizprüfungsamt.26
Mitarbeiterspende.26
25jähriges Dienstjubiläum.26
Weggang Klaus Fabers.26
Eckert neuer Dekan.26
Dr. Brederlow in Minsk.26
Wagner neuer Dekan.26
Zwei Gastprofessoren.26
Gast aus Äthiopien.26
Neue Gleichstellungsbeauftragte.27
Im Gespräch:
„Für Potsdam nur die Besten!".27
Kultur .28-30
Sport. 31
Forum .32
Buchtips . 33
Impressum.34
Infothek .34/35
FORSCHUNG UND ZUKUNFTSGESTALTUNG
Offizielle Eröffnung der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät
Als dritte der insgesamt fünf Fakultäten der Universität Potsdam wurde zum Abschluß des vergangenen Sommersemesters die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät eröffnet. Zwar waren ihre Mitglieder auch bisher schon nicht untätig und haben ihre Arbeit verrichtet. Doch konnte mit der nunmehr erfolgten Eröffnung auch offiziell ein Schlußpunkt hinter die „Grün- dungszeit“ gesetzt und vor allem die arbeitsfähige Fakultät einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Dies geschah in Form eines abwechslungsreich angelegten Tags der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät, an dem sich Einzelvorträge einiger ihrer Mitglieder mit Posterausstellungen, Ansprachen, einer interdisziplinär angelegten Podiumsdiskussion und einer Pressekonferenz mischten. Dabei kam das besondere Profil dieser Fakultät, die sich aus 16 Instituten und rund 500 Mitarbeitern zusammensetzt, deutlich zum Ausdruck: Von Beginn an auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungsinstituten hin konzipiert, bestehen mittlerweile Kontakte und Austauschbeziehungen u.a. zu Arbeitsgruppen der Max-Planck-Gesellschaft, Großforschungseinrichtungen bzw. deren Außenstellen im Raum Potsdam und zu Instituten der Blauen Liste. Als ein „potsdam-spezifisches" Element konnte der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Helmut Mikelskis, dabei auf das Instrument gemeinsamer Berufungen verwei
sen, von dem vor allem die Studierenden durch eine erhöhte Praxisnähe profitieren dürften.
Von diesen allerdings wünschte sich der Dekan noch etwas mehr aktive Beteiligung und Einmischung: „Wir sind schließlich ein wachsender, sich ständig verändernder Organismus", meinte er. „Spannende Dynamik“ werde dabei vor allem auch aufgrund der „gelungenen Durchmischung" zwischen neuberufenen und übergeleiteten Lehrkräften erzeugt, die mit zum „sehr guten" Betriebsklima beitrügen.
Wenn Studierende heute allein zwischen elf Diplomstudiengängen der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät wählen können, der Rektor der Universität, Professor Dr. Rolf Mitzner, diese Fakultät als „eine der wichtigen Säulen" der Hochschule bezeichnet und zahlreiche außeruniversitäre Forschungsinstitute über deren Existenz froh sind, so war die Schaffung einer solchen Einheit in Potsdam doch bei weitem nicht von Anfang an klar. Die mittlerweile nach Auskunft des brandenburgischen Ministers für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Hinrich Enderlein, erreichte „größte Konzentration von naturwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen im Raum Potsdam/Berlin" wird heute zwar eindeutig als Chance für exzellente Forschungsergebnisse und Lehrqualität gewertet, sorgte am Anfang jedoch auch für Bedenken. Erst, nachdem der Wissenschaftsrat eindeutig festgestellt habe - so Rektor Professor Dr. Mitzner -, daß es in Brandenburg zu wenig flächenbezogene Studienplät-
mm
Auch das war möglich: entspannter Informationsaustausch am Rande des offiziellen Programms am Tag derMathematisch-Natuiwissenschaftächen Fakultät, auf unserem Bild von Wissenschaftsminister Hinrich Enderlein, Dekan Prof. Dr. Helmut Mikelskis und dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner dann (von links nach rechts) praktiziert. Foto: Tribukeit
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PUZ 14/94