Heft 
(1.1.2019) 14
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INHALT

CAMPUS

Campus

Forschung und Zukunftsgestaltung.2

Neue Wege in der Lehrerbildung.4

Integrationsfeld Musikpädagogik.5

Kanzlerwechsel an der Universität.6

Würdigung für Aufbauleistungen.7

Hohes Konfliktpotential von Prüfungen .... 8

Mut und Hilfe für Entmutigte.9

Aus dem Senat berichtet. 10

Von Einigung und Zerfall. 11

Zum 100. Todestag.12

Altlastengebiete in Brandenburg. 12

Kollision mit räumlichen Problemen. 13

Besuch aus Litauen. 13

Eröffnung bei Solarenergiewetter. 14

Im Gespräch:

Große Flexibilität bei Mitarbeitern. 15

Titel:

Wider die Kopfjäger.16/17

Wissenschaft aktuell

Gemeinsamer Baustein für Forschung.... 18

Energieforschung lohnt sich.18

Bundesweit einzigartige Verknüpfung. .. 19

Studiosi

Stolz auf historisches Studium.20

Studienmöglichkeiten im WS 94/95 . 20

Deutsch-französisches Studien­programm .21

Die Auslandsstudienplätze 1995/96. 21

Wahl zum Studentenrat.21

Im Gespräch: Lehramtsprüfungs­ordnung endlich in Kraft.22

Personalia

Beteiligung bei Gremienwahlen.23

Küdigung ausgesprochen.23

Stasi-Vorwurf ausgeräumt.23

Arbeitsverhältnis beendet.23

Neu ernannte Professoren.24

Prof. Batke entlastet.25

Reger Austausch.26

Mitglieder im Justizprüfungsamt.26

Mitarbeiterspende.26

25jähriges Dienstjubiläum.26

Weggang Klaus Fabers.26

Eckert neuer Dekan.26

Dr. Brederlow in Minsk.26

Wagner neuer Dekan.26

Zwei Gastprofessoren.26

Gast aus Äthiopien.26

Neue Gleichstellungsbeauftragte.27

Im Gespräch:

Für Potsdam nur die Besten!".27

Kultur .28-30

Sport. 31

Forum .32

Buchtips . 33

Impressum.34

Infothek .34/35

FORSCHUNG UND ZUKUNFTSGESTALTUNG

Offizielle Eröffnung der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät

Als dritte der insgesamt fünf Fakultäten der Universität Potsdam wurde zum Abschluß des vergangenen Sommerse­mesters die Mathematisch-Naturwis­senschaftliche Fakultät eröffnet. Zwar waren ihre Mitglieder auch bisher schon nicht untätig und haben ihre Ar­beit verrichtet. Doch konnte mit der nunmehr erfolgten Eröffnung auch offi­ziell ein Schlußpunkt hinter dieGrün- dungszeit gesetzt und vor allem die arbeitsfähige Fakultät einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Dies geschah in Form eines abwechslungs­reich angelegten Tags der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät, an dem sich Einzelvorträge einiger ihrer Mitglieder mit Posterausstellungen, Ansprachen, einer interdisziplinär angelegten Podiumsdiskussi­on und einer Pressekonferenz mischten. Da­bei kam das besondere Profil dieser Fakultät, die sich aus 16 Instituten und rund 500 Mit­arbeitern zusammensetzt, deutlich zum Aus­druck: Von Beginn an auf die interdisziplinä­re Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungsinstituten hin konzipiert, beste­hen mittlerweile Kontakte und Austausch­beziehungen u.a. zu Arbeitsgruppen der Max-Planck-Gesellschaft, Großforschungs­einrichtungen bzw. deren Außenstellen im Raum Potsdam und zu Instituten der Blauen Liste. Als einpotsdam-spezifisches" Ele­ment konnte der Dekan der Fakultät, Profes­sor Dr. Helmut Mikelskis, dabei auf das In­strument gemeinsamer Berufungen verwei­

sen, von dem vor allem die Studierenden durch eine erhöhte Praxisnähe profitieren dürften.

Von diesen allerdings wünschte sich der Dekan noch etwas mehr aktive Beteiligung und Einmischung:Wir sind schließlich ein wachsender, sich ständig verändernder Or­ganismus", meinte er.Spannende Dynamik werde dabei vor allem auch aufgrund der gelungenen Durchmischung" zwischen neuberufenen und übergeleiteten Lehrkräften erzeugt, die mit zumsehr guten" Betriebs­klima beitrügen.

Wenn Studierende heute allein zwischen elf Diplomstudiengängen der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät wählen können, der Rektor der Universität, Professor Dr. Rolf Mitzner, diese Fakultät alseine der wichtigen Säulen" der Hochschule bezeich­net und zahlreiche außeruniversitäre For­schungsinstitute über deren Existenz froh sind, so war die Schaffung einer solchen Ein­heit in Potsdam doch bei weitem nicht von Anfang an klar. Die mittlerweile nach Aus­kunft des brandenburgischen Ministers für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Hinrich Enderlein, erreichtegrößte Konzentration von naturwissenschaftlichen Forschungs­einrichtungen im Raum Potsdam/Berlin" wird heute zwar eindeutig als Chance für exzel­lente Forschungsergebnisse und Lehrqualität gewertet, sorgte am Anfang jedoch auch für Bedenken. Erst, nachdem der Wissenschafts­rat eindeutig festgestellt habe - so Rektor Professor Dr. Mitzner -, daß es in Branden­burg zu wenig flächenbezogene Studienplät-

mm

Auch das war möglich: entspannter Informationsaustausch am Rande des offiziellen Programms am Tag derMathematisch-Natuiwissenschaftächen Fakultät, auf unserem Bild von Wissenschaftsminister Hinrich Enderlein, Dekan Prof. Dr. Helmut Mikelskis und dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner dann (von links nach rechts) praktiziert. Foto: Tribukeit

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