„Leistung und Service -
zwei überzeugende Argumente"
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Die Gesundheitskasse.
Bausubstanz Hemmnis für Forschung
Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen, hat im Zusammenhang mit der Vorlage der HRK-Empfehlung „Zur Forschung in den Hochschulen der neuen Bundesländer“ die Forderung der Hochschulen nach einer Erhöhung der Ansätze für die Gemeinschaftsaufgabe Hochschulbau bekräftigt. Bei der Bestandsaufnahme der Situation der Hochschulforschung in den neuen Ländern haben sich die teilweise katastrophale Bausubstanz als ein entscheidendes Hemmnis für die Forschung und die Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses erwiesen. Auch die Ausstattung entspreche vielfach noch nicht den Erfordernissen wissenschaftlicher Arbeit, insbesondere gelte dies für die Bibliotheken. Die Hochschulausgaben machen in den neuen Ländern im Schnitt 4,7% der Gesamthaushalte aus. Als eine bedrohliche Tendenz bezeichnet es die HRK, daß aus finanzpolitischen Gründen Landesmittel in Wissenschaft und Forschung vorrangig dort investiert werden, wo mit ihnen eine zusätzliche Finanzierung des Bundes erreicht wird. Damit werde die vom Bund mitfinanzierte außeruniversitäre Forschung zu Lasten der Hochschulen gefördert. Das habe zur Folge, daß die Trennung von Lehre in Hochschulen
und Forschung in Einrichtungen außerhalb der Hochschulen, die sich zu Zeiten der DDR durchaus negativ ausgewirkt habe, heute in anderer institutioneller Gewandung fortbestehe. Angesichts von Stellenkürzungen bis zu 60% sowie weiteren angekündigten Personalkürzungen seien außerdem verläßliche Rahmenbedingungen erforderlich, um die Personalbedarfsplanung, eine an den Erfordernissen der Zukunft ausgerichtete Berufungspolitik und eine verstärkte Einwerbung von Drittmitteln zu ermögüchen. Daher fordert die HRK-Entschließung neben ausreichenden Mitteln für Hochschulbau und Geräte- und Bibliotheksausstattung eine Sicherung der Finanzierung der in den Hochschulen tätigen Arbeitsgruppen der Max-Planck- Gesellschaft und der durch das Wissen- schaftler-Integrations-Programm geförderten Wissenschaftler. pm.
Gemeinsames Dach
Durch eigenen Beschluß hat sich die Fachhochschulrektorenkonferenz (FRK) aufgelöst und integriert sich nun in die Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Unter diesem gemeinsamen Dach werden die Fachhochschulen künftig als weithin eigenständige Mitgliedergruppe organisiert sein. Als „ungelöste Fragestellungen" bringen die FH-Vertreter z.B. ihr Anliegen einer gleichen Besoldung und tariflichen Einstufung von Fachhochschul-
und Universitätsabsolventen und die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Hochschultypen in die erweiterte HRK mit. mt.
Den Bekenntnissen Taten folgen lassen
Die Hochschulrektorenkonferenz hat die Fraktionen des neu gewählten Deutschen Bundestages und die künftige Bundesregierung aufgefordert, den Bekenntnissen zur Wertschätzung von Lehre, Forschung, Qualifikation und Nachwuchsförderung Taten folgen zu lassen, die politischen und finanzpolitischen Prioritäten neu zu ordnen und dabei insbesondere folgende Punkte zu berücksichtigen: die Sicherung einer ausreichenden Finanzierung der derzeit einseitig von Bundesseite unterfinanzierten Gemein- schaftsaufgabe Hochschulbau durch den Bund, die Sicherung und Weiterentwicklung der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern, insbesondere bei der Förderung und Finanzierung von Graduiertenkollegs, die Fortführung der Hochschulsonderprogramme für die westlichen und des Ho.chschulemeuerungsprogramms für die östlichen Bundesländer sowie eine Anpassung des BAföG bzw. der Studienfinan- ziexung entsprechend den Empfehlungen des BAföG-Beirats der Bundesregierung, pm.
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PUZ 16/94