Heft 
(1.1.2019) 16
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Leistung und Service -

zwei überzeugende Argumente"

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Die Gesundheitskasse.

Bausubstanz Hemmnis für Forschung

Der Präsident der Hochschulrektorenkonfe­renz (HRK), Professor Dr. Hans-Uwe Erich­sen, hat im Zusammenhang mit der Vorlage der HRK-EmpfehlungZur Forschung in den Hochschulen der neuen Bundesländer die Forderung der Hochschulen nach einer Erhö­hung der Ansätze für die Gemeinschaftsauf­gabe Hochschulbau bekräftigt. Bei der Be­standsaufnahme der Situation der Hoch­schulforschung in den neuen Ländern haben sich die teilweise katastrophale Bausubstanz als ein entscheidendes Hemmnis für die For­schung und die Heranbildung des wissen­schaftlichen Nachwuchses erwiesen. Auch die Ausstattung entspreche vielfach noch nicht den Erfordernissen wissenschaftlicher Arbeit, insbesondere gelte dies für die Biblio­theken. Die Hochschulausgaben machen in den neuen Ländern im Schnitt 4,7% der Gesamthaushalte aus. Als eine bedrohliche Tendenz bezeichnet es die HRK, daß aus fi­nanzpolitischen Gründen Landesmittel in Wissenschaft und Forschung vorrangig dort investiert werden, wo mit ihnen eine zusätz­liche Finanzierung des Bundes erreicht wird. Damit werde die vom Bund mitfinanzierte außeruniversitäre Forschung zu Lasten der Hochschulen gefördert. Das habe zur Folge, daß die Trennung von Lehre in Hochschulen

und Forschung in Einrichtungen außerhalb der Hochschulen, die sich zu Zeiten der DDR durchaus negativ ausgewirkt habe, heute in anderer institutioneller Gewandung fortbe­stehe. Angesichts von Stellenkürzungen bis zu 60% sowie weiteren angekündigten Per­sonalkürzungen seien außerdem verläßliche Rahmenbedingungen erforderlich, um die Personalbedarfsplanung, eine an den Erfor­dernissen der Zukunft ausgerichtete Beru­fungspolitik und eine verstärkte Einwerbung von Drittmitteln zu ermögüchen. Daher for­dert die HRK-Entschließung neben ausrei­chenden Mitteln für Hochschulbau und Ge­räte- und Bibliotheksausstattung eine Siche­rung der Finanzierung der in den Hochschu­len tätigen Arbeitsgruppen der Max-Planck- Gesellschaft und der durch das Wissen- schaftler-Integrations-Programm geförderten Wissenschaftler. pm.

Gemeinsames Dach

Durch eigenen Beschluß hat sich die Fach­hochschulrektorenkonferenz (FRK) aufgelöst und integriert sich nun in die Hochschulrek­torenkonferenz (HRK). Unter diesem gemein­samen Dach werden die Fachhochschulen künftig als weithin eigenständige Mitglieder­gruppe organisiert sein. Alsungelöste Fra­gestellungen" bringen die FH-Vertreter z.B. ihr Anliegen einer gleichen Besoldung und tariflichen Einstufung von Fachhochschul-

und Universitätsabsolventen und die Verbes­serung der Durchlässigkeit zwischen den verschiedenen Hochschultypen in die erwei­terte HRK mit. mt.

Den Bekenntnissen Taten folgen lassen

Die Hochschulrektorenkonferenz hat die Fraktionen des neu gewählten Deutschen Bundestages und die künftige Bundesregie­rung aufgefordert, den Bekenntnissen zur Wertschätzung von Lehre, Forschung, Qua­lifikation und Nachwuchsförderung Taten folgen zu lassen, die politischen und finanz­politischen Prioritäten neu zu ordnen und dabei insbesondere folgende Punkte zu be­rücksichtigen: die Sicherung einer ausrei­chenden Finanzierung der derzeit einseitig von Bundesseite unterfinanzierten Gemein- schaftsaufgabe Hochschulbau durch den Bund, die Sicherung und Weiterentwicklung der gemeinsamen Forschungsförderung von Bund und Ländern, insbesondere bei der Förderung und Finanzierung von Graduier­tenkollegs, die Fortführung der Hochschul­sonderprogramme für die westlichen und des Ho.chschulemeuerungsprogramms für die östlichen Bundesländer sowie eine Anpas­sung des BAföG bzw. der Studienfinan- ziexung entsprechend den Empfehlungen des BAföG-Beirats der Bundesregierung, pm.

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PUZ 16/94