„Leistung und Service - zwei überzeugende Argumente
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Die Ernährungsberatung der AOK hilft Ihnen dabei, sich richtig zu ernähren und gesund zu bleiben. Doch falls Sie einmal krank werden sollten, sichert Sie ein umfangreiches Leistungsangebot ab und sorgt für optimale Betreuung.
A
Die Gesundheitskasse.
FÜR KOORDINIERUNGSSTELLEN
STUDIENREFORM VON INNEN
Hochschulen und Wirtschaft wollen ihre Zusammenarbeit verbessern und das Angebot berufsbezogener Weiterbildung bedarfsgerechter gestalten.
Bei einem Spitzengespräch beschlossen die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine gemeinsame Erklärung „Zur Ausgestaltung von Koordinierungsstellen für berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildung an den Hochschulen“. Diese sollen als „schlanke Sevice-Einrichtungen" Anlaufstelle für Interessenten sein, Bedarfsanalysen erstellen und an Weiterbildungsmarketing, -beratung sowie der Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen mitwirken. mt.
VON WEGEN „FAULE PROFESSOREN"
Die durchschnittliche Arbeitswoche beträgt für Professoren im Semester fast 60 Stunden. Das ergibt sich aus einer jüngst vom Hochschul-Informations-System vorgelegten empirischen Untersuchung („Zur Arbeitssituation von Lehrenden an westdeutschen Universitäten“, Hannover, Nov. '94). Befragt wurden zu Beginn des WS 1993/94 ca. 900 Professorinnen und Professoren der Fächer Germanistik, Pädagogik, Wirtschaftswissenschaften, Biologie und Physik an westdeutschen Universitäten. Im Jahresdurchschnitt entfallen 42% der Gesamtarbeitszeit auf Lehre, 39% auf Forschung, 15% auf Verwaltung sowie 4% auf Sonstiges.
Anteil verschiedener Tätigkeiten an Gesamtarbeitszeit in %
Wöchentliche Arbeitszeit
vQrtesurrgsftew Zeit
■ Forschung Q Lehre £ (SeibsHVefweftung fgj Sonstiges
Vorlesungszeit
Voriesungsfreie
Zeit
bis 40 Stunden
3%
20%
41 bis 50
Stunden
29%
40%
51 bis 60
Stunden
44%
27%
61 bis 70
Stunden
18%
10%
mehr als 70 Stunden
6%
3%
arithm. Mittel
58 Stunden
51,8 Stunden
Quelle: „Forschung & Lehre" 1/95 (Hrsg. Deutscher Hochschulverband)
„Die Studienstrukturreform ist die Aufgabe der Hochschulen und des Zusammenwirkens aller ihrer Mitglieder.“ Dies war das übereinstimmende Ergebnis eines Gespräches, das der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen, mit Vertreterinnen und Vertretern der Juso- Hochschulgruppen, des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), des freie Zusammenschluß von studentinnenschaften (fzs) und der Liberalen Hochschulgruppen (LHG). Während es unterschiedliche Auffassungen zwischen der HRK und den studentischen Organisationen über die Notwendigkeit von Leistungsnachweisen im Grundstudium und ihrer Benotung gab, bestand Einvernehmen darüber, daß Leistungsnachweise nicht gesetzlich vorgegeben, sondern von den Hochschulen in Prüfungs- und Studienordnungen entsprechend den jeweiligen Anforderungen der Studiengänge festgelegt werden sollten. Des weiteren bestand Einverständnis, daß diese Leistungsnachweise dem Nachweis des Studienstandes und der Orientierung im Rahmen des Studiums dienen sollen. Sie stünden damit in engem Zusammenhang mit der Wahrnehmung der Verantwortung der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer für eine sachangemessene Organisation des Studiums und die Beratung der Studierenden. p.m.
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PUTZ 2/95