Heft 
(1.1.2019) 02
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Leistung und Service - zwei überzeugende Argumente

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Die Ernährungsberatung der AOK hilft Ihnen dabei, sich richtig zu ernähren und gesund zu bleiben. Doch falls Sie einmal krank wer­den sollten, sichert Sie ein umfangreiches Leistungs­angebot ab und sorgt für optimale Betreuung.

A

Die Gesundheitskasse.

FÜR KOORDINIERUNGSSTELLEN

STUDIENREFORM VON INNEN

Hochschulen und Wirtschaft wollen ihre Zusammenarbeit verbessern und das Angebot be­rufsbezogener Weiterbildung bedarfsgerechter gestalten.

Bei einem Spitzengespräch beschlossen die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeber­verbände und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine gemeinsame ErklärungZur Aus­gestaltung von Koordinierungsstellen für berufsbezogene wissenschaftliche Weiterbildung an den Hochschulen. Diese sollen alsschlanke Sevice-Einrichtungen" Anlaufstelle für Inter­essenten sein, Bedarfsanalysen erstellen und an Weiterbildungsmarketing, -beratung sowie der Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen mitwirken. mt.

VON WEGENFAULE PROFESSOREN"

Die durchschnittliche Arbeitswoche beträgt für Professoren im Semester fast 60 Stunden. Das ergibt sich aus einer jüngst vom Hochschul-Informations-System vorgelegten empirischen Untersuchung (Zur Arbeitssituation von Lehrenden an westdeutschen Universitäten, Han­nover, Nov. '94). Befragt wurden zu Beginn des WS 1993/94 ca. 900 Professorinnen und Pro­fessoren der Fächer Germanistik, Pädagogik, Wirtschaftswissenschaften, Biologie und Phy­sik an westdeutschen Universitäten. Im Jahresdurchschnitt entfallen 42% der Gesamtar­beitszeit auf Lehre, 39% auf Forschung, 15% auf Verwaltung sowie 4% auf Sonstiges.

Anteil verschiedener Tätigkeiten an Gesamtarbeitszeit in %

Wöchentliche Arbeitszeit

vQrtesurrgsftew Zeit

Forschung Q Lehre £ (SeibsHVefweftung fgj Sonstiges

Vorlesungszeit

Voriesungsfreie

Zeit

bis 40 Stunden

3%

20%

41 bis 50

Stunden

29%

40%

51 bis 60

Stunden

44%

27%

61 bis 70

Stunden

18%

10%

mehr als 70 Stunden

6%

3%

arithm. Mittel

58 Stunden

51,8 Stunden

Quelle:Forschung & Lehre" 1/95 (Hrsg. Deutscher Hochschulverband)

Die Studienstrukturreform ist die Aufgabe der Hochschulen und des Zusammenwirkens aller ihrer Mitglieder. Dies war das überein­stimmende Ergebnis eines Gespräches, das der Präsident der Hochschulrektorenkon­ferenz (HRK), Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen, mit Vertreterinnen und Vertretern der Juso- Hochschulgruppen, des Ring Christlich-De­mokratischer Studenten (RCDS), des freie Zu­sammenschluß von studentinnenschaften (fzs) und der Liberalen Hochschulgruppen (LHG). Während es unterschiedliche Auffas­sungen zwischen der HRK und den studen­tischen Organisationen über die Notwendig­keit von Leistungsnachweisen im Grundstu­dium und ihrer Benotung gab, bestand Ein­vernehmen darüber, daß Leistungsnach­weise nicht gesetzlich vorgegeben, sondern von den Hochschulen in Prüfungs- und Stu­dienordnungen entsprechend den jeweiligen Anforderungen der Studiengänge festgelegt werden sollten. Des weiteren bestand Einver­ständnis, daß diese Leistungsnachweise dem Nachweis des Studienstandes und der Ori­entierung im Rahmen des Studiums dienen sollen. Sie stünden damit in engem Zusam­menhang mit der Wahrnehmung der Verant­wortung der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer für eine sachangemessene Organisation des Studiums und die Beratung der Studierenden. p.m.

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PUTZ 2/95