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(1.1.2019) 02
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SPORT

INFOTHEK

SKI HEIL - DIE ARBEIT ALS SKILEHRER

Die Skisaison 1994/1995 ist längst eröffnet. Ob in Bayern oder im Erzgebirge, überall badete man bereits im ersten Schnee und schnallte dieBrettl an. Dies betraf auch viele Studenten der Universität Potsdam. Einige von ihnen, meist Sportstu­denten, begaben sich unter die Fittiche erfahrener Ausbilder, um früher oder spä­ter den Qualifikationsnachweis Skilehrer zu erlangen. Diesen Nachweis erhielt 1993 auch Thomas Kotsch zusammen mit weiteren zehn Kommilitonen. So war es ihm möglich, in der Saison 93/94 das erste Mal als Skilehrer zu arbeiten; und da der eine oder andere dies möglicherweise ebenfalls plant, möchte er im folgenden seine Erfahrungen kundtun, um zu ermutigen und zu unterstützen.

Angefangen hat alles am Fichtelberg/Erzge- birge im Januar 1990. Unter Leitung von Prof. Dr. Dießner und seiner Frau verbrach­ten wir einige Tage auf einemGrüne Wiese-Kunstschnee­gemisch - so waren wir froh, für den dar­auffolgenden Winter neue, vor allem schneesichere Gebie­te aussuchen zu kön­nen. Wir absolvierten insgesamt fünf Lehr­gänge in der deutsch­österreichischen Al­penregion, um den Qualifikationsnach­weisSkilehrer Grund­stufe alpin zu erlan­gen. Diesen Nachweis

Sichtlichen Spaß bereitete als Skilehrer für die ganz

galt es nun zu nutzen. Sowohl Prof. Dr. Dießner als auch die Mitgliederzeitschrift DER SKILEHRER' des Deutschen Skilehrer­verbandes (DSLV) unterstützten die Suche nach einer Skischule. Ich fand schließlich, nach mehreren Bewerbungen, Brot und Lohn in der Balderschwanger Skischule/Allgäu. Für vier Wochen unterrichtete ich Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren. Die Arbeitsbedin­gungen waren nahezu ideal. Ein Kinderski­garten mit Buckelpiste, Slalomstangen, Mär­chenfiguren, Spielzeug... sowie traumhaftes Wetter und guter Schnee.

Das Unterrichtsziel hieß bei den Kleinen si­cheres Stehen auf dem Ski und eher den Spaß am Sich-Bewegen im Schnee nicht zunichte zu machen. Da half kein Parallelschwung, und auch derEinkehrschwung zog nicht, da waren Elefantenlieder und Zirkusdarbietun­gen gefragt. Und das Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr. Danach blieb Zeit zum Skifah­ren, Snowboarden oder Langlauf, also Trai­ning mit geübten Skilehrern zum Nulltarif! Daß diese Erfahrungen natürlich weit über das Skilaufen hinaus und in den Abend hin­ein reichen, sei nur am Rande erwähnt. Sum­ma summarum, es war eine tolle Zeit mit vielen Erlebnissen, neuen Eindrücken und Erfahrungen, die sich keiner entgehen lassen sollte, der die Möglichkeit dazu hat. Für die

dem Sportstudenten Thomas Kotsch seine Tätigkeit Kleinen. Foto: privat

heurige Saison dürfte der große Zug schon abgefahren sein (kleinere Skischulen via Te­lefon abfragen!) - aber der nächste Winter kommt bestimmt! Für weitere Informatio­nen steht neben Prof. Dr. Dießner auch Tho­mas Kotsch selbst im Wohnheim T2/Zimmer 131, Am Neuen Palais zur Verfügung.

Gelungenes

Fußballtennis-Turnier"

U6 r« Die Gruppe U60 im Universi- 11 tätssportverein hatte zum En- de des letzten Jahres ein be­reits traditionelles Weihnachts-Fußballten- nis-Tumier ausgeschrieben, an dem sich als Gäste vier Mannschaften des Post-Sportver­eins Potsdam beteiligten. Von der Senioren­gruppe der Gastgeber nahmen ebenfalls zwei Mannschaften teil. In einem fairen sportli­chen Vergleich gewannen die Gäste dabei den Siegerpokal und belegten den 2. Platz, auf den 3. Platz kam die 1. Mannschaft des Veranstalters. Wie die Beteiligten bekunde­ten, hat ihnen das freundschaftliche Treffen in der neuen Golmer Sporthalle Spaß gemacht. Im nächsten Jahr soll es folglich eine weitere Begegnung geben, so die einverständliche Absicht aller Akteure. Alfred Bergstedt

PUTZ 2/95

Gegen Promotionsbetrug und Titelhandel

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat Empfehlungen erarbeitet, wie der Handel mit akademischen Titeln und betrügerische Ma­chenschaften im Zusammenhang mit Pro­motionsverfahren weitgehend verhindert werden können. Die HRK empfiehlt, in den Promotionsordnungen der einzelnen Univer­sitäten das Verfahren zu formalisieren, durch­gängig präzise Zulassungsvoraussetzungen für eine Promotion zu definieren und auf eine kontinuierliche Betreuung der Promovenden im Rahmen eines am Muster des Graduier- tenkollegs orientierten Promotionsstudiums hinzuwirken. Damit könne die mißbräuchli­che Beteiligung Dritter leichter erkannt und verhindert werden.

Darüber hinaus soll ein bundesweites Regi­ster mit den Namen aller Promovierten ver­hindern, daß die Einwohnermeldeämter Ti­tel aufgrund gefälschter Urkunden eintragen. Die Universitäten sollten zentrale Register ihrer Promotionen führen. Die HRK bietet an, diese zu einem bundesweiten Register zu­sammenzuführen, so daß Behörden im Zwei­felsfall bei der HRK die Echtheit einer vorge­legten Promotionsurkunde überprüfen lassen könnten. Ferner regt das Gremium an, daß deutsche Universitäten den Dr. h.c. nur auf­grund wissenschaftlicher Leistungen und nicht aufgrund finanzieller Zuwendungen an die Hochschule vergeben sollten. Auch sei es wünschenswert, wenn ausländische Dr.-Ti­tel in Deutschland zukünftig nur bei einer Gleichwertigkeit der vergebenden Hoch­schule mit einer deutschen geführt werden dürften. Diese Gleichwertigkeit sollte vom Sitzland anerkannt und der Titel aufgrund entsprechender Studien- und Prüfungs­leistungen erworben worden sein. pm.

IMPRESSUM

PÜTZ. Die Potsdamer Universitätszeitung ISSN 0947-1650

Herausgeber

Der Rektor der Universität Potsdam,

Prof. Dr. Rolf Mitzner

Redaktion

Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Myriam Honig (Hg.) (v.i.S.d.P.), Regine Derdack (De.), Dr. Barbara Eckardt (B.E.), Petra Görlich (P.G.) Texterfassung Sigrid Penquitt Titelfotos Karla Puffert

Anschrift der Redaktion

Am Neuen Palais 10,14469 Potsdam,

Tel. 0331/977-1496 oder -1474, -1782, -1675, Fax 977-1145 Redaktionsschluß der April-Ausgabe; 17. März 1995 Nachdruck gegen Belegexemplar bei Quellen- und Autorenangabe frei.

Verlag und Anzeigenverwaltung News & Media - Public Relations, Marcus v. Arnsberg, Köpenickei Str. 9 b, 10997 Berlin,

Tel. 030/611 22 91, Fax 618 92 93 Es gilt Anzeigen-Preisliste Nr. 1 (vom 1.9.1994) Anzeigenschluß der April-Ausgabe: 27. Marz 1995

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