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(1.1.2019) 02
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USV-TEAM JETZT IN DER REGIONALLIGA NORD

Potsdamer Hochschul-Mannschaft auf sicherem Tabellenplatz

Die Hochschule kann mit Recht stolz sein aufihr USV-Volleyballteam. Die Mann­schaft, im Vorjahr souveräner brandenburgischer Männermeister, stieg mit Beginn der Saison (Anfang Oktober) in die Regionalliga Nord auf. Die Chance dazu gab es 1991 schon einmal. Damals hatte man Bedenken. Die logische Konsequenz: Ver­zicht auf den Aufstieg. Nun jedoch fühlen sich Spieler und Trainer der Aufgabe gewachsen.

derte Prof. Dr. Julius H. Schoeps, der Direk­tor des Moses-Mendelssohn-Zentrums und Lehrstuhlinhaber am Historischen Institut. Dies blieb unwidersprochen. Es sei ange­sichts dringender Hilferufe nach Unterstüt­zung bei der Sicherung noch vorhandenen osteuropäischen Kulturgutes unabdingbar, sich hier persönlich einzubringen, wie auch die Bundesregierung angesprochen sei. Und auf ein Zweites machte Schoeps aufmerk­sam:Die jüdische Kultur ist Teil der euro­päischen. Als solche muß sie dargestellt und bewußt gemacht werden." De.

DAS BALLHAUS

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Foto: Jauk

Die Grundidee des StückesDas Ballhaus von Steffen Mensching lieferte Ettore Scolas FilmLe Bai, in dem die französische Histo­rie den Hintergrund des Geschehens bildet. Theater ohne Worte herrscht auch in Men- schings Szenen vor. Ein Ballhaus wird zum Ort für Geschichten und Geschichte. Der Autor läßt sechs Jahrzehnte - die Zeit der Weimarer Republik, des Faschismus, des Neubeginns, der DDR und ihres Zusammen­bruchs - Revue passieren. Frauen und Män­ner, fast das gesamte Schauspielerensemble des Hans Otto Theaters ist einbezogen, er­zählen durch Blicke, Gesten, Bewegungen und durch Tanz von ihren Sorgen, Hoffnun­gen, Enttäuschungen, Sehnsüchten. So spie­len und tanzen auch Sabine Arnhold und Matthias Günther.Das Ballhaus unter der Regie von Günter Rüger ist im Theaterhaus Am Alten Markt zu sehen. Es hatte Mitte Februar 1995 Premiere. Weitere Aufführun­gen folgen am 24. Februar um 19.30 Uhr und am 26. Februar um 15.00 Uhr. Kartenvor- bestellungen sind unter 0331/280 06 93 mög­lich. Theaterkarten kann der Interessierte in der Potsdam-Information, Brandenburger Straße 18, Telefon 0331/29 30 38, und an den Berliner Theaterkassen erwerben. na.

Jürgen Rabe betreut die Mannschaft seit 1988. Seine eigenen sportlichen Erfolge er­zielte er früher in der Leichtathletik. Als Drei­springer erkämpfte sich der heute 44jährige immerhin dreimal den Junioren-Meistertitel der DDR. Den Weg zum Volleyball fand er erst durch die Tätigkeit an der damaligen Pädagogischen Hochschule, eine der Vor­gängereinrichtungen der Universität Pots­dam. Der Uni-Sportlehrer trainierte zunächst zehn Jahre lang die Frauen der HSG PH Pots­dam (DDR-Liga), bevor ihm die Männeraus­wahl anvertraut wurde. Die kontinuierliche Entwicklung der Mannschaft kommt nicht von ungefähr. Neben dem zweimal wöchent­lich zu absolvierenden harten Training wur­de sie durch einen anderen Umstand begün­stigt: Seit gut fünf Jahren spielt der Stamm der Truppe zusammen. Wichtige Spieler blie­ben auch nach Beendigung des Studiums in der Region und hielten dem Team die Treue. Bereits von Anfang an dabei sind der Kapi­tän und Zuspieler Ulf Gorgas (Sportstudent), Außenangreifer Kai Becker (Sportstudent, vom SC Traktor Schwerin kommend), Mittel­blocker Volker Kubowicz (Sportstudent) und Nebenzuspieler Dr. Thomas Brademann (Ma­thematik- und Physiklehrer, promovierter Psychologe). Zwei Jahre später stießen Mit­telblocker Jens Fischer und Außenangreifer Rene Prudlo (beides Sportstudenten) zum Stammsechser. Prudlo ist heute übrigens nicht mehr dabei. In der Folgezeit kamen Thomas Waßmuth (Jurastudent) sowie An­dreas Jurisch (Jurastudent mit Erfahrungen beim TSC Berlin, Post Telekom Berlin und in

der DW-Juniorenauswahl) und Mittelblocker Jörg Weber (an der DHFK ausgebildet und Einsätze in der Regionalliga Ost aufweisend) hinzu. Jürgen Rabe weiß um die Stärken und Schwächenseiner Männer.Unser Ziel ist der Klassenerhalt", verrät er. Und das scheint durchaus realistisch. Gegenwärtig nimmt die Mannschaft unter insgesamt 10 Konkurren­ten einen sicheren mittleren Tabellenplatz ein - mit einem Punktestand von 10:16. Kei­ne schlechte Ausgangsbasis also! Noch kein Spiel wurde mit 0:3 verloren. Auch gegen Spitzenreiter USC Magdeburg unterlag man im Hinspiel nur knapp 3:2, wobei der letzte Satz 15:13 endete.

Dabei begann die Saison für den USV gleich mit zwei Hiobsbotschaften. Volker Kubowicz mußte aus beruflichen Gründen zurücktreten und Volker Knedel, ein Neuling, erlitt eine schwierige-und langwierige Verletzung.

Ein Handicap in dieser Spielzeit ist folglich die dünne Spielerdecke. Rabe stehen derzeit lediglich sieben Spieler zur Verfügung.Da darf nichts mehr passieren, so der Volley­ballenthusiast. Seine Hoffnungen setzt er auch auf zwei Neuzugänge: Guido Handrick von der WSG Waldstadt und Erik Heidemann aus dem Bundesligisten Moerser SV.

Die Saison endet am 18. März. Wer die Mannschaft durch Beifall und Anfeuerungs­rufe gern unterstützen möchte, hat dazu bald Gelegenheit. Das nächste Heimspiel findet am 4. März um 15.00 Uhr in der Sporthalle Golm statt. Der Gegner ist diesmal der sich auf dem zweiten Tabellenplatz befindende VfK Südwest Berlin. P.G.

Kürzlich spielte das USV-Team in der Golmer Sporthalle gegen Bundesligaabsteiger MTV Mariendorf. Das Match verloren die Potsdamer knapp mit 2:3. Foto: Tribukeit

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PUTZ 2/95