EINMAL QUER DURCH DIE UNI
Minister Steffen Reiche informierte sich vor Ort
Campus
Minister Reiche informierte sich.2
Max-Planck-Institutseröffnungen.3
Zusammenarbeit mit Einstein Forum.4
EU-Infomobil kam.5
Europaperspektiven.5
Wissenschaftliche Konferenz zum
50. Jahrestag der Befreiung.6
Wissenschaftlicher Disput über Umgang mit dem Unbegreiflichen.7
Antrittsvorlesung Prof. Lompscher.8
Staatssekretäre auf dem Prüfstand.8
Antrittsvorlesung Prof. Schmitt.9
Ausbildungsauftrag gefährdet.9
Antrittsvorlesung Prof. Oswald.10
Austausch gefördert.10
Verein zur Weiterqualifizierung.10
Bibliotheksstandort steht fest.11
Artikel der Grundordnung diskutiert.12
Der Gesundheit zuliebe.12
Sprache als Identitätsstifter.13
Aus dem Senat benchtet.13
Titel
Klärend oder verwirrend ? Vorschläge zur Rechtschreibereform
verabschiedet. 15
Wissenschaft aktuell
Vom Autofahren und Klavierspielen.16
„Obst” nicht im Plural einsetzbar.17
Chaos als Chance.18
Förderung von Patentanmeldungen.19
Im Gespräch
Profil der Potsdamer Chemie.19
Polymere und Kolloide.20
Studiosi
Mit „Studentenexpress" zum Hörsaal..,, 20
Ein Jahr Studentenpub in Potsdam.21
Praktikum durch Eigeninitiative.22
Minister für Änderung des BAföG.22
ERASMUS in neuem Gewand.22
Studentenpraktika über PITT.22
Rreiflug nach Ägypten winkt.23
Kleine Statistik.23
Personalia
Kandidat für das Amt des Rektors.23
Neu ernannte Professoren.24
Gast im Geographischen Kolloquium ... 25
Schorn-Schütte in DFG-Gremium.25
Jahnke Vorsitzender.25
Beziehungen gefestigt.25
Gauck-Überprüfungen.26
Klein neuer Prodekan.26
Urania-Chef.26
Jubiläum.26
Buchtips.26/27
Kultur.27-29
Forum.29/30
Sport.30/31
Infothek.32
Impressum.32
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Bau- und Renovierungsmaßnahmen werden über die Jahrtausendwende hmaus ein wichtiger, bestimmender Faktor an der Universität sein. Die Anfänge sind vor allem Am Neuen Palais bereits sichtbar: unser Bild zeigt Wissenschaftsminister Steffen Reiche (links) und Rektor Prof Dr. Rolf Mitzner vor einem der Communs- gebäude. Foto: Rüffert
Er würde seinen freunden empfehlen, hier zu studieren - und das nicht erst nach dem offiziellen Antrittsbesuch. Gute acht Stunden nahm sich der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Steffen Reiche, am 24. Mai 1995 Zeit für die Universität Potsdam.
Um ihn und seine Begleiter - Staatssekretär Prof. Dr. Friedrich Buttler, den Abteilungsleiter für Wissenschaft und Forschung, Dr. Heinz Schmidt, sowie den für die Potsdamer Universität zuständigen Referatsleiter Stefan Brandt - vor Ort über die Licht- und Schattenseiten der Hochschule zu informieren, wurde ein buntes Programm zusammengestellt. Ein eigens angemieteter Bus ermöglichte es den Vertretern des Ministeriums, der Universität und der Presse, gemeinsam alle vier Standorte der Hochschule in Augenschein zu nehmen. Lediglich durch einen kleinen Unfall unterbrochen, folgten so der (viel zu kleinen) Bibliothek m Babelsberg-Grieb- nitzsee der eng zugeparkte und mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer erreichbare Campus im Park Babelsberg, die beispielhafte Sporthalle in Golm, der noch in den Anfängen steckende dortige „Maschinenpark", eine Diskussionsrunde mit Studenten am Neuen Fblais und die Besichtigung der „Baustelle Audimax”, bevor sich alle Beteiligten in die Aquarienhalle des Botani
schen Gartens der Universität begeben und eine kleine Erfrischung gönnen konnten. Die Dekane, Rektor Prof. Dr. Rolf Mitzner, die Prorektoren, der Kanzler und viele mehr sorgten dabei für eine fachkundige Begleitung, wiesen auf Knackpunkte, bereits Geleistetes und vor allem auch Ziele und weitere Vorhaben hin. Sie können sich dabei - so der Eindruck aller Beteiligten - des wohlwollenden Auges und Ohres des Ministers sicher sein. Ttotz einer mitunter lebhaft geführten Diskussion von Steffen Reiche mit Studierenden hinterließ auch dieser Programmpunkt einen solchen Eindruck. So beantwortete der Wissenschaftsminister die offenbar wichtigsten studentischen fragen mit einem klaren „Ja": Für die rund 350 Wohnheimbewohner des T-l-Gebäudes Am Neuen Palais, das als Standort für die dringend benötigte Zentrale Universitätsbibliothek ausgewählt wurde, wird rechtzeitig bezahlbarer Ersatzwohnraum geschaffen. Zur Untermauerung dieser Forderungen hatten die Studenten innerhalb weniger
Stunden rund 600 Unterschriften gesammelt, die sie Reiche mit auf den Weg gaben.
Hg.
Modernste fbchnik hat auch im Container Platz: davon konnte sich der Minister im Labor der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Martin Steup überzeugen. Foto: Rüffert
Das marmorbesetzte Foyer in Babelsberg bildete die Kulisse für den Beginn der Tour des Ministers quer durch alle Tbile der Universität.
Foto: Rüffert
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PUTZ 5/95