Heft 
(1.1.2019) 05
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EINMAL QUER DURCH DIE UNI

Minister Steffen Reiche informierte sich vor Ort

Campus

Minister Reiche informierte sich.2

Max-Planck-Institutseröffnungen.3

Zusammenarbeit mit Einstein Forum.4

EU-Infomobil kam.5

Europaperspektiven.5

Wissenschaftliche Konferenz zum

50. Jahrestag der Befreiung.6

Wissenschaftlicher Disput über Um­gang mit dem Unbegreiflichen.7

Antrittsvorlesung Prof. Lompscher.8

Staatssekretäre auf dem Prüfstand.8

Antrittsvorlesung Prof. Schmitt.9

Ausbildungsauftrag gefährdet.9

Antrittsvorlesung Prof. Oswald.10

Austausch gefördert.10

Verein zur Weiterqualifizierung.10

Bibliotheksstandort steht fest.11

Artikel der Grundordnung diskutiert.12

Der Gesundheit zuliebe.12

Sprache als Identitätsstifter.13

Aus dem Senat benchtet.13

Titel

Klärend oder verwirrend ? Vorschläge zur Rechtschreibereform

verabschiedet. 15

Wissenschaft aktuell

Vom Autofahren und Klavierspielen.16

Obst nicht im Plural einsetzbar.17

Chaos als Chance.18

Förderung von Patentanmeldungen.19

Im Gespräch

Profil der Potsdamer Chemie.19

Polymere und Kolloide.20

Studiosi

MitStudentenexpress" zum Hörsaal..,, 20

Ein Jahr Studentenpub in Potsdam.21

Praktikum durch Eigeninitiative.22

Minister für Änderung des BAföG.22

ERASMUS in neuem Gewand.22

Studentenpraktika über PITT.22

Rreiflug nach Ägypten winkt.23

Kleine Statistik.23

Personalia

Kandidat für das Amt des Rektors.23

Neu ernannte Professoren.24

Gast im Geographischen Kolloquium ... 25

Schorn-Schütte in DFG-Gremium.25

Jahnke Vorsitzender.25

Beziehungen gefestigt.25

Gauck-Überprüfungen.26

Klein neuer Prodekan.26

Urania-Chef.26

Jubiläum.26

Buchtips.26/27

Kultur.27-29

Forum.29/30

Sport.30/31

Infothek.32

Impressum.32

teük

Bau- und Renovierungsmaßnahmen werden über die Jahrtausendwende hmaus ein wichti­ger, bestimmender Faktor an der Universität sein. Die Anfänge sind vor allem Am Neuen Pa­lais bereits sichtbar: unser Bild zeigt Wissen­schaftsminister Steffen Reiche (links) und Rektor Prof Dr. Rolf Mitzner vor einem der Communs- gebäude. Foto: Rüffert

Er würde seinen freunden empfehlen, hier zu studieren - und das nicht erst nach dem offiziellen Antrittsbesuch. Gute acht Stun­den nahm sich der Minister für Wissen­schaft, Forschung und Kultur, Steffen Reiche, am 24. Mai 1995 Zeit für die Uni­versität Potsdam.

Um ihn und seine Begleiter - Staatsse­kretär Prof. Dr. Fried­rich Buttler, den Ab­teilungsleiter für Wis­senschaft und For­schung, Dr. Heinz Schmidt, sowie den für die Potsdamer Universität zuständi­gen Referatsleiter Stefan Brandt - vor Ort über die Licht- und Schattenseiten der Hochschule zu informieren, wurde ein bun­tes Programm zusammengestellt. Ein ei­gens angemieteter Bus ermöglichte es den Vertretern des Ministeriums, der Universi­tät und der Presse, gemeinsam alle vier Standorte der Hochschule in Augenschein zu nehmen. Lediglich durch einen kleinen Unfall unterbrochen, folgten so der (viel zu kleinen) Bibliothek m Babelsberg-Grieb- nitzsee der eng zugeparkte und mit öffent­lichen Verkehrsmitteln schwer erreichbare Campus im Park Babelsberg, die beispiel­hafte Sporthalle in Golm, der noch in den Anfängen steckende dortigeMaschinen­park", eine Diskussionsrunde mit Studen­ten am Neuen Fblais und die Besichtigung derBaustelle Audimax, bevor sich alle Beteiligten in die Aquarienhalle des Botani­

schen Gartens der Universität begeben und eine kleine Erfrischung gönnen konnten. Die Dekane, Rektor Prof. Dr. Rolf Mitzner, die Prorektoren, der Kanzler und viele mehr sorgten dabei für eine fachkundige Beglei­tung, wiesen auf Knackpunkte, bereits Ge­leistetes und vor allem auch Ziele und wei­tere Vorhaben hin. Sie können sich dabei - so der Eindruck aller Beteiligten - des wohlwollenden Auges und Ohres des Mini­sters sicher sein. Ttotz einer mitunter leb­haft geführten Diskussion von Steffen Rei­che mit Studierenden hinterließ auch dieser Programmpunkt einen solchen Eindruck. So beantwortete der Wissenschaftsminister die offenbar wichtigsten studentischen fra­gen mit einem klarenJa": Für die rund 350 Wohnheimbewohner des T-l-Gebäudes Am Neuen Palais, das als Standort für die dringend benötigte Zentrale Universitätsbi­bliothek ausgewählt wurde, wird rechtzeitig bezahlbarer Ersatzwohnraum geschaffen. Zur Untermauerung dieser Forderungen hatten die Studenten innerhalb weniger

Stunden rund 600 Unterschriften gesam­melt, die sie Reiche mit auf den Weg gaben.

Hg.

Modernste fbchnik hat auch im Container Platz: davon konnte sich der Minister im Labor der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Martin Steup überzeugen. Foto: Rüffert

Das marmorbesetzte Foyer in Babelsberg bildete die Kulisse für den Beginn der Tour des Ministers quer durch alle Tbile der Universität.

Foto: Rüffert

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PUTZ 5/95