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(1.1.2019) 05
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DEUTLICHE WORTE BEI DEN MAX-PLANCK-INSTITUTSERÖFFNUNGEN

Zacher mahntesynchrone Bauentwicklung" in Golm an - Reiche sagte Verfügungsgebäude zu

Die Arbeit der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zählt in der bundesrepublikani­schen Grundlagenforschung zum Fein­sten. Das Land Brandenburg kann sich folglich glücklich schätzen, daß in Pots­dam - und zwar an der Universität Pots­dam - vor wenigen Wochen gleich drei Institute dieser offiziellen Nachfolgeein­richtung der 1911 gegründeten Kaiser- Wilhelm-Gesellschaft eröffnet werden konnten. Es handelt sich dabei um das Institut für molekulare Pflanzenphysiolo­gie, das für Gravitationsphysik und das für Kolloid- und Grenzflächenforschung. Trotz der Freude über den damit bekun­deten Aufbauwillen der Gesellschaft in den Neuen Bundesländern trübten Wer­mutstropfen die Feststimmung. So mahn­te Präsident Prof. Dr. Hans E Zacher mit sehr deutlichen Worten den versproche­nen Umzug der Naturwissenschaften der Universität Potsdam nach Golm und somit die Errichtung eines gemeinsamen Cam­pus mit der MPG an.Wir sind betrübt über die Sorgen, die wir uns derzeit ma­chen müssen, daß das Land Brandenburg die Umsetzung seiner Versprechungen nur zögerlich angeht. Ich möchte hier mit

Nachdruck daran erinnern, daß die ge­samten Planungen der Max-Planck-Ge­sellschaft in bezug auf Brandenburg auf einem gemeinsamen Campusgelände mit den Naturwissenschaften der Universität Potsdam in Golm beruhen. Da wir für un­sere Arbeit ein akademisches Umfeld brauchen, sind wir nicht bereit, allein - also ohne die Universität - auf die dorti­ge grüne Wiese zu ziehen.

Der Präsident der traditionsreichen Einrich­tung zögerte dabei auch nicht, klar auf die Konsequenzen einer eventuell weiterhin zu beobachtenden Zurückhaltung seitens des Landes zu verweisen: (Wenn sich heraus­steilen sollte, daß das Land nicht gewillt ist, das geplante Konzept zu realisieren, dann müßten wir unsere Planungen hinsichtlich Brandenburgs ebenfalls ändern." Die MPG, so Zacher, brauche Studierende, Doktoran­den und Habilitanden in ihrer direkten Nähe; deshalb wäre man bisher bei dem Campuskonzept für Golm auch davon aus­gegangen, daß die Mathematisch-Natur­wissenschaftliche Fakultät der Potsdamer Uni mit ihren zentralen Einrichtungen (wie Hörsälen, Lagern, einer Kantine) in der Mit­te liegen und sich die einzelnen Institute der

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Mahnte Planungssicherheit und Baubeginn der sogenannten Verfügungsgebäude für die Naturwissenschaften in Cohn an: der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Hans F Zacher. Foto: MPG

Fakultät und der MPG strahlenförmig am Rande gruppieren würden.

Voraussetzung dafür ist eine synchrone Bauentwicklung von Max-Planck-Gesell­schaft und Universität in Golm und somit der Bau der sogenannten Verfügungsge­bäude auf dem dortigen Hochschulgelän­de, damit die Mathematisch-Naturwissen­schaftliche Fakultät vom Standort Am Neu­en Palais nach Golm sowie die jetzt noch

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