Leistung und Service - zwei überzeugende Argumente
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Die Ernährungsberatung der AOK hilft Ihnen dabei, sich richtig zu ernähren und gesund zu bleiben. Doch falls Sie einmal krank werden sollten, sichert Sie ein umfangreiches Leistungsangebot ab und sorgt für optimale Betreuung.
Die Gesundheitskasse.
USV-Volleyballer Regionalligadritter
Zu Saisonbeginn rechnete niemand damit, daß die Volleyballer des Universitätssportvereins (USV) in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands, der Regionalliga, den dritten Tabellenplatz mit 16:6 Punkten behaupten würden. Denn im Vorjahr hatten die Spieler um Trainer Jürgen Rabe noch bis zum letzten Spieltag das „Abstiegsgespenst“ im Nacken.
Die Saison begann unglücklich. Volker Knedel zog sich einen Kreuzbandriß zu und fiel aus, so daß die Mannschaft, wie im Vorjahr, aus nur sieben Spielern besteht. Dennoch agiert das Tteam erfolgreich: nach elf Spielen stehen acht Siegen, davon sieben in Folge, nur drei Niederlagen gegenüber.
Jens Fischer (links am Netz), hiermit einem Lob überden gegnerischen Block, setzte sich im vergangenen Jahr in der Endrunde um den Studentenpokal gut in Szene. Foto: Uribukeit
Sieben Spiele vor Saisonende scheint die Abstiegsgefahr damit gebannt. Kapitän Erik Heidemann sorgt zusammen mit Andreas Junsch für den Angriffsdruck von den Außenpositionen. Kai Becker und Jens Fischer bringen stabile Leistungen auf der Mittelblockposition, und Guido Handrick zeichnet für eine gute Annahme verantwortlich. Die Regie liegt bei Zuspieler Ulf Gor- gas. Nach zweijähriger Wettkampfpause spielt auch Volker Kubowicz wieder mit, allerdings noch auf der Wechselbank. zg.
Sportmediziner kooperieren
Intensive Beziehungen zum erst vor drei Jahren gegründeten Brandenburgischen Verein für Gesundheitsförderung unterhält das Institut für Sportmedizin und Prävention der Universität Potsdam. Die wissenschaftliche Einrichtung widmet sich in Lehre und Forschung Erkentnissen der Gesundheitsförderung. Für deren praktische Umsetzung allerdings zeichnet sie nicht verantwortlich. Darum sorgt sich nun jener Verein in Zusammenarbeit mit Krankenkassen. Das Ergebnis sind präventive Veranstaltungen für ein allgemeines Publikum mit und ohne Beschwerden. „Aus diesem Kreis", erläutert Prof. Dr. Frank Bittmann vom Potsdamer Institut, „gewinnen wir wiederum Probanden für eine spätere Erprobung neuer, theoretischer Konzepte“.
Zu den Hauptpartnern besagter Aktivitäten gehört die Ttechniker Krankenkasse. Gegenwärtig bietet sie in Kooperation mit dem Verein schwerpunktmäßig drei Kursprogramme aufgrund an der Hochschule erbrachter Vorleistungen an. Die zu deren Durchführung erforderlichen Übungsleiter rekrutieren sich in der Regel aus speziell ausgebildeten Studenten, aber auch Sportlehrern. Für die Rückenschule beispielsweise erhalten sie ihre Befähigung beim „Forum gesunder Rücken“, einem in Deutschland ansässigen Dachverband mit Sitz in Wiesbaden.
Das Potsdamer Modell unterscheidet sich von anderen seiner Art. Hintergrund: erst eine vorherige medizinische Untersuchung des Teilnehmers führt zur Erstellung des individuellen Programms. „Damit“, so Bittmann, „erreichen wir eine notwendige Differenzierung je nach Befinden“. Das habe sich bereits erfolgreich bewährt. Der Zuspruch wachse ständig.
Im Frühjahr dieses Jahres beginnen rund 25 Kurse im Raum Potsdam, Brandenburg und Berlin. Ergänzt werden sie durch einen Entspannungstell. Sein Name: „Yin und Yan“. Gedacht ist er für streßgeplagte Leute. Sie können hier den Wechsel von Ruhe und Leistung, von Anspannung und Entspannung trainieren. „In den Anfängen steckt das Herz-Kreislauf-Training“, erklärt der Wissenschaftler. Aber auch dieses Angebot starte im Frühjahr. Erste Anmeldungen lägen bei der Kasse vor. RG.
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PUTZ 2/96