Heft 
(1.1.2019) 04
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JAACRO" IST BISLANG DER KNÜLLER

Hochschulsport weiter im Aufwind - das neue Programm

USIKFESTSPIELE

POTSDAM SANSSOUCI

Jährlich im Juni bilden die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci einen besonderen Hö­hepunkt im kulturellen Leben der Stadt. In den Schlössern, Gärten und Kirchen Pots­dams wird in diesem Jahr vom 7. bis 23. Juni ein vielfältiges Programm unter dem Titel Das Preußische Königshaus und Europa" geboten. Es reicht von der Eröffnungsver­anstaltungPreußische Hofkonzerte in der Eriedenskirche über das Marionettenspiel Die Zauberflöte" für Kinder im Schloß- theater des Neuen Palais' bis zuRussi­schen Reminiszenzen" in der Kirche St. Pe­ter und Paul. Bei allen Aufführungen stehen die verwandtschaftlichen Beziehungen der preußischen Königsfamilie zu den Herr­scherhäusern Europas, in erster Linie natür­lich die dabei entwickelten kulturell-musi­schen Verbindungen, im Mittelpunkt. Weitere Informationen sind im Besucher­service der Musikfestspiele Potsdam Sans­souci GmbH, Wilhelm-Staab-Str, 10/11, 14467 Potsdam oder unter Itel. 0331/29 38 59 erhältlich. B.E.

NIEMEYER-HOLSTEINS BILDER IN POTSDAM

Alpenveilchen, Holzschnitt 1957

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Tim 11. Mai 1996 wäre der Maler Otto Niemeyer- Holstein 100 Jahre alt geworden. Diesem Jubi­läum sind zahlreiche Veranstaltungen, insbe­sondere in seiner Heimatregion Insel Usedom, gewidmet. Aber auch das Kulturhaus Altes Rathaus Potsdam reiht sich in die Gratulanten­schar ein. So ist noch bis zum 2. Juni die Aus­stellung... es zog mich nach dem Süden" zu sehen. Sie präsentiert Reisestudien Niemeyer- Holsteins von 1918 bis 1962 und Bildnisse von Potsdamer Freunden. Gezeigt werden Ölge­mälde aus der Schenkung des 1984 verstorbe­nen Künstlers an die Stadt Potsdam sowie Reihgaben aus dem Atelier Otto Niemeyer- Holstem, LüttenortlKoserow. Die Exposition ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: 4- DM, ermäßigt 2DM.

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Das Angebot des Hochschulsports der Universität Potsdam kann sich sehen las­sen. Das jedenfalls ist die Meinung nicht weniger Fachleute. Wesentlichen Anteil daran hat neben dem Institut für Sportwis­senschaft an der Philosophischen Fakul­tät II der von Dr. Erhard Buchholz gelei­tete Bereich Hochschulsport. Die Teilnah­me an dessen umfangreichen Programm steht allen Studierenden und Mitarbeitern der Alma mater selbst, aber auch der Hochschule für Film und Fernsehen so­wie der Fachhochschule Potsdam offen.

Über 30 Sportarten befinden sich derzeit im Angebot. In annähernd 100 Sportgruppen finden sich regelmäßig Bewegungsfreudige zusammen, um auf unterschiedlichste Art und Weise gemeinsam Fitneß anzutrainie­ren.Das geht nicht ohne Probleme", erzählt Buchholz. Die größte Schwierigkeit bestehe gegenwärtig dann, qualifizierte Übungs­leiter zu bekommen.Und dies, obwohl je­der Mitarbeiter mehrere Gruppen führt und 16 bis 18 Stunden Lehrveranstaltungen pro Woche absolviert", ergänzt er.

Anlaß zur Freude geben dagegen zwei ge­rade begonnene Projekte. Möglich wurden sie erst durch die finanzielle Unterstützung des örtlichen Studentenwerks. Jene Institu­tion stellte kürzlich 15.000 DM zur entspre­chenden Verwendung zur Verfügung. Die­nen sollen sie nun zum einen der Entwick­lung des Freizeitsports, zum anderen der Ausbildung von Übungsleitern in Trend­sportarten.

Nachdem sich in der Vergangenheit Jaacro als derKnüller erwies, wollen die Sport­lehrer nunmehr weiteres Neuland betreten. Sie nämlich präsentieren demnächst ihrem potentiellen Publikum Täi Chi. Zunächst findet aus diesem Grund am 8. und 9. Juni dieses Jahres ein einführender Workshop statt.Erhält dieser die gewünschte Reso­nanz, so Buchholz,kommt es zur Etablie­rung jener Bewegungskunst im Winterse­mester". Das sei fest geplant.

Schon Tradition besitzen im Gegensatz dazu die läge des Hochschulsports. Dies­mal ordnen sie sich in den Rahmen des für Mitte Juni 1996 vorgesehenen großen Um- Sommerfestes ein. Gedacht ist dabei auch an die Bedürfnisse der Kinder. So wollen die Initiatoren in Zusammenarbeit mit dem Studierendenrat der Hochschule nicht nur fürKids" geeignete sportliche Wettbewer­be, sondern darüber hinaus reichende At­traktionen auf die Beine stellen. Studieren­de und Mitarbeiter können insbesondere in Sportspielen ihre Kräfte messen. Seme Pre­miere erlebt der Freizeitsportgarten. JNu versuchen damit, auch Neues zu integrie­

ren und hoffen auf dessen Annahme durch die Teilnehmer", so der Bereichsleiter. Zudem gehören wieder Wettkampfver­anstaltungen der Deutschen Hochschul­meisterschaften sowie des ADH- und Sans­souci-Pokals zum Spektrum des Sommer­semesterangebots, ebenso Wasserwander­fahrten in die Umgebung, die 96er Wild- alpen-Tour, der VII. Potsdamer Kanumara­thon und anderes mehr.

Das gesamte Programm des Hochschul­sports ist nachzulesen in einer vor Wochen erschienenen, jetzt nur noch in Restexem­plaren vorliegenden Broschüre des Berei­ches. Der Interessierte kann es künftig ebenfalls als WWW-Seite abrufen. Auskunft erteilt jedoch in jedem Fall Ute Lorenz, Um- Komplex I, Am Neuen Palais 10, Haus 05, Zimmer 1.09, Tbl. 0331/977-1261. EG.

Foto: zg.

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IMPRESSUM ISSN 0947-1650

PUTZ. Die Potsdamer Universitätszeitung

Herausgeber: Der Rektor der Universität Potsdam, Prot. Dr. Wolfgang Loschelder

Redaktion: Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;

Myriam Honig (Hg.) (v.i.S.d.P), Dr. Barbara Eckardt (B.E.), Petra Görlich (PG.), Gabriele Andre (ade)

Texterfassung: Sigrid Penquitt

Titelfoto: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege

Anschrift der Redaktion:

Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam,

Tblefon 0331/977-1474 oder -1496, -1675, -1782 Tblefax 0331/977-1145

Redaktionsschluß

der Juni-Ausgabe: Montag, 13. März 1996 Nachdruck gegen Belegexemplar bei Quellen- und Autorenangabe frei.

Verlag und Anzeigenverwaltung:

News & Media Public Relations, Marcus v. Arnsberg, Köpemcker Straße 9 b, 10997 Berlin Tblefon 030/611 22 91, Tblefax 030/618 92 93 Es gilt Anzeigen-Prelsliste Nr. 1 (1,9.1994)

Anzeigenschluß

der Juni-Ausgabe: 30. Mai 1996

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