„JAACRO" IST BISLANG DER KNÜLLER
Hochschulsport weiter im Aufwind - das neue Programm
USIKFESTSPIELE
POTSDAM SANSSOUCI
Jährlich im Juni bilden die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci einen besonderen Höhepunkt im kulturellen Leben der Stadt. In den Schlössern, Gärten und Kirchen Potsdams wird in diesem Jahr vom 7. bis 23. Juni ein vielfältiges Programm unter dem Titel „Das Preußische Königshaus und Europa" geboten. Es reicht von der Eröffnungsveranstaltung „Preußische Hofkonzerte“ in der Eriedenskirche über das Marionettenspiel „Die Zauberflöte" für Kinder im Schloß- theater des Neuen Palais' bis zu „Russischen Reminiszenzen" in der Kirche St. Peter und Paul. Bei allen Aufführungen stehen die verwandtschaftlichen Beziehungen der preußischen Königsfamilie zu den Herrscherhäusern Europas, in erster Linie natürlich die dabei entwickelten kulturell-musischen Verbindungen, im Mittelpunkt. Weitere Informationen sind im Besucherservice der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci GmbH, Wilhelm-Staab-Str, 10/11, 14467 Potsdam oder unter Itel. 0331/29 38 59 erhältlich. B.E.
NIEMEYER-HOLSTEINS BILDER IN POTSDAM
„Alpenveilchen“, Holzschnitt 1957
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Tim 11. Mai 1996 wäre der Maler Otto Niemeyer- Holstein 100 Jahre alt geworden. Diesem Jubiläum sind zahlreiche Veranstaltungen, insbesondere in seiner Heimatregion Insel Usedom, gewidmet. Aber auch das Kulturhaus Altes Rathaus Potsdam reiht sich in die Gratulantenschar ein. So ist noch bis zum 2. Juni die Ausstellung „... es zog mich nach dem Süden" zu sehen. Sie präsentiert Reisestudien Niemeyer- Holsteins von 1918 bis 1962 und Bildnisse von Potsdamer Freunden. Gezeigt werden Ölgemälde aus der Schenkung des 1984 verstorbenen Künstlers an die Stadt Potsdam sowie Reihgaben aus dem Atelier Otto Niemeyer- Holstem, LüttenortlKoserow. Die Exposition ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: 4- DM, ermäßigt 2DM.
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Das Angebot des Hochschulsports der Universität Potsdam kann sich sehen lassen. Das jedenfalls ist die Meinung nicht weniger Fachleute. Wesentlichen Anteil daran hat neben dem Institut für Sportwissenschaft an der Philosophischen Fakultät II der von Dr. Erhard Buchholz geleitete Bereich Hochschulsport. Die Teilnahme an dessen umfangreichen Programm steht allen Studierenden und Mitarbeitern der Alma mater selbst, aber auch der Hochschule für Film und Fernsehen sowie der Fachhochschule Potsdam offen.
Über 30 Sportarten befinden sich derzeit im Angebot. In annähernd 100 Sportgruppen finden sich regelmäßig Bewegungsfreudige zusammen, um auf unterschiedlichste Art und Weise gemeinsam Fitneß anzutrainieren. „Das geht nicht ohne Probleme", erzählt Buchholz. Die größte Schwierigkeit bestehe gegenwärtig dann, qualifizierte Übungsleiter zu bekommen. „Und dies, obwohl jeder Mitarbeiter mehrere Gruppen führt und 16 bis 18 Stunden Lehrveranstaltungen pro Woche absolviert", ergänzt er.
Anlaß zur Freude geben dagegen zwei gerade begonnene Projekte. Möglich wurden sie erst durch die finanzielle Unterstützung des örtlichen Studentenwerks. Jene Institution stellte kürzlich 15.000 DM zur entsprechenden Verwendung zur Verfügung. Dienen sollen sie nun zum einen der Entwicklung des Freizeitsports, zum anderen der Ausbildung von Übungsleitern in Trendsportarten.
Nachdem sich in der Vergangenheit Jaacro als der „Knüller“ erwies, wollen die Sportlehrer nunmehr weiteres Neuland betreten. Sie nämlich präsentieren demnächst ihrem potentiellen Publikum Täi Chi. Zunächst findet aus diesem Grund am 8. und 9. Juni dieses Jahres ein einführender Workshop statt. „Erhält dieser die gewünschte Resonanz“, so Buchholz, „kommt es zur Etablierung jener Bewegungskunst im Wintersemester". Das sei fest geplant.
Schon Tradition besitzen im Gegensatz dazu die läge des Hochschulsports. Diesmal ordnen sie sich in den Rahmen des für Mitte Juni 1996 vorgesehenen großen Um- Sommerfestes ein. Gedacht ist dabei auch an die Bedürfnisse der Kinder. So wollen die Initiatoren in Zusammenarbeit mit dem Studierendenrat der Hochschule nicht nur für „Kids" geeignete sportliche Wettbewerbe, sondern darüber hinaus reichende Attraktionen auf die Beine stellen. Studierende und Mitarbeiter können insbesondere in Sportspielen ihre Kräfte messen. Seme Premiere erlebt der Freizeitsportgarten. JNu versuchen damit, auch Neues zu integrie
ren und hoffen auf dessen Annahme durch die Teilnehmer", so der Bereichsleiter. Zudem gehören wieder Wettkampfveranstaltungen der Deutschen Hochschulmeisterschaften sowie des ADH- und Sanssouci-Pokals zum Spektrum des Sommersemesterangebots, ebenso Wasserwanderfahrten in die Umgebung, die 96er Wild- alpen-Tour, der VII. Potsdamer Kanumarathon und anderes mehr.
Das gesamte Programm des Hochschulsports ist nachzulesen in einer vor Wochen erschienenen, jetzt nur noch in Restexemplaren vorliegenden Broschüre des Bereiches. Der Interessierte kann es künftig ebenfalls als WWW-Seite abrufen. Auskunft erteilt jedoch in jedem Fall Ute Lorenz, Um- Komplex I, Am Neuen Palais 10, Haus 05, Zimmer 1.09, Tbl. 0331/977-1261. EG.
Foto: zg.
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IMPRESSUM ISSN 0947-1650
PUTZ. Die Potsdamer Universitätszeitung
Herausgeber: Der Rektor der Universität Potsdam, Prot. Dr. Wolfgang Loschelder
Redaktion: Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit;
Myriam Honig (Hg.) (v.i.S.d.P), Dr. Barbara Eckardt (B.E.), Petra Görlich (PG.), Gabriele Andre (ade)
Texterfassung: Sigrid Penquitt
Titelfoto: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege
Anschrift der Redaktion:
Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam,
Tblefon 0331/977-1474 oder -1496, -1675, -1782 Tblefax 0331/977-1145
Redaktionsschluß
der Juni-Ausgabe: Montag, 13. März 1996 Nachdruck gegen Belegexemplar bei Quellen- und Autorenangabe frei.
Verlag und Anzeigenverwaltung:
News & Media ■ Public Relations, Marcus v. Arnsberg, Köpemcker Straße 9 b, 10997 Berlin Tblefon 030/611 22 91, Tblefax 030/618 92 93 Es gilt Anzeigen-Prelsliste Nr. 1 (1,9.1994)
Anzeigenschluß
der Juni-Ausgabe: 30. Mai 1996
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