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DIE T3 RED BULLS SCHLAGEN ALLE
Ein Rückblick auf die neunte Ballnacht der Männer
„Diner for one“ - so könnte man auch die neunte „Ballnacht der Männer“ bezeichnen, wenn man sich die Bilanz des alten und neuen Ballnachtmeisters „T3 Red Bulls“ vor Augen führt. Schon zum vierten Mal in Folge konnte sich die erste Mannschaft der Sportwissenschaftler die heißbegehrte Siegertrophäe sichern und damit ihre Vormachtstellung im Potsdamer Unifußball ein weiteres Mal untermauern.
Dabei sah es am Anfang des Jahres gar nicht so gut für die Bulls aus, als sie im „Kindl- Cup" (PUTZ berichtete) von den „Babelsberger Tigers“ einen heftigen Schlag vor die Hörner bekamen und daraufhin viele Fachleute schon mysteriöse britische Krankheitssymptome zu erkennen glaubten. Aber die „Red Bulls“ straften alle Besserwisser und Kritiker Lügen, als sie in der Nacht vom 19.4. zum 20.4. über die Gruppenspiele bis ins Finale vorstießen, um dort mit einer routinierten Leistung dem Triam der „Spaceballers“ (Sport II) die Grenzen aufzuzeigen und den nie gefährdeten Pokalsieg souverän nach Hause zu schaukeln, obwohl das 2:1 Endergebnis die gezeigten Leistungen nicht unbedingt widerspiegelt.
Trotz des langjährigen Erfolges gehören die beiden Mannschaften nicht zu den Lieblin
gen der zuschauenden Studenten und Studentinnen. Dieses Jahr standen die Mannschaft der Musiker, die Germanisten von „Alemania Golm“ sowie das Triam der „Internationalen“, das mit südeuropäischem Spielwitz und britischer Härte bestach, hoch in der Gunst des Publikums. Für noch mehr Begeisterung sorgte das Überraschungsteam der Historiker namens „Rinnsal“, das den schönsten und offensivsten Rißball zelebner- te und die „Red Bulls" fast an den Rand einer Niederlage brachte. Leider konnte die Mannschaft die anfänglich gezeigten Leistungen nicht konservieren, sondern mußte ihrem Vorwärtsdrang während des Türnier- verlaufs ein wenig Tribut zollen. Letztlich wurde noch ein sensationeller siebenter Rang, bei insgesamt 14 Teilnehmern, erreicht. Die Juristen der „Babelsberger Tigers“ mußten sich mit dem kleinen Finale begnügen, verwiesen aber das dritte Jurateam „Psyche und Amor“ mit einem 3:0 Erfolg auf den undankbaren vierten Platz. Während der fast 50 Spiele, die zwischen 18 und 2.30 Uhr nachts stattfanden, konnten die Studierenden ein kleines Diner zu sich nehmen. Die „Kindl-Brauerei“, als Hauptsponsor der Ballnacht bekannt, wartete zudem mit der alt bewährten Braukunst auf und ließ davon auch einige Liter fließen.
Dem Tätendrang und dem Organisationstalent eines Manfred Thieme war es wieder mal zu verdanken, daß neue kleinere Sponsoren gewonnen werden konnten, damit der Klassiker „Ballnacht der Männer“ weiterhin bestehen kann und refinanzierbar bleibt. Dazu kamen die altbewährten Helfer, die eine Durchführung des Spektakels ohne Komplikationen garantierten. Trotzdem warnt Manfred Thieme, wenn er über die Zukunft der Ballnacht spncht: „Die Studenten, die mir jetzt helfen, gehören alle den älteren Semestern an. Wenn die mit ihrem Studium fertig sind und von den jungen Semestern kommt nichts nach, dann könnte vieles, was mühselig aufgebaut wurde, ganz schnell einstürzen.” Auch der leichte Zuschauerschwund von 50 Studierenden hinsichtlich des letzten Jahres auf nunmehr noch 320 Studierende bereitet dem Organisator leichte Kopfschmerzen. Gleichzeitig denkt er schon laut über die nächste, die Jubiläumsballnacht nach: Vielleicht machen wir dieses Ereignis dann auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich.“
Über die zehnte „Ballnacht der Männer“ verrät Manfred Thieme nur soviel: „Ich bin selber noch gespannt.“ Auf alle Fälle wollen die Roten Bullen ihren fünften Titel holen und sich nicht ihre verliehenen Flügel stutzen lassen. Als Trist soll der im Dezember stattfindende „2. Kindl-Cup" dienen, für den sich die ersten vier Mannschaften qualifiziert haben. Ronald Huster
PUTZ 5/96
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