Heft 
(1.1.2019) 07
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mungen für die Zwischenprüfung im Lehr­amtsstudium des Faches Erdkunde sowie die Studienordnung und die Besonderen Prüfungsbestimmungen für die Lehramts­studiengänge im Fach Physik, Ferner stimmte der Senat, vorbehaltlich eines po­sitiven Votums der Kommission für Lehre und Studium (LSK), der Einrichtung der Studiengänge Metall- und Elektrotechnik als Aufbaustudiengänge zu. Es ist eine jähr­liche Aufnahmekapazität beider Studien­gänge von zusammen maximal 60 Studie­renden vorgesehen.

Beschlossen haben die Senatoren und Sena­torinnen auch die Abtrennung des Bereiches Kultur aus dem Zentrum für Sport und Kultur. Der Hochschulsport soll als eigenständiges Zentrum erhalten bleiben und die Bezeich­nungZentrum für Hochschulsport erhal­ten. Als dessen Leiter wurde der bisherige Leiter des Bereiches Sport des Zentrums für Sport und Kultur, Dr. Erhard Buchholz, be­stellt. Der Bereich Kultur wurde als Stabsstel­le dem Rektor zugeordnet und erhielt die Be­zeichnungReferat für Kultur. Kein Beschluß wurde über die personelle Ausstattung des Referates gefällt: diese soll dem Rektor bzw. dem Rektorat Vorbehalten sein.

Seine Zustimmung erteilte das Gremium dem Entwurf eines Kooperationsvertrages zwischen der Universität Potsdam und der Fächhochschule Potsdam sowie - vorbehalt­lich eines positiven Votums der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nach­wuchs (FNK) - einer Kooperationsvereinba­rung mit der Max-Planck-Gesellschaft in bezug auf das Max-Planck-Institut für Mole­kulare Pflanzenphysiologie. Auch ein Hoch­schulpartnerschaftsvertrag mit der Universi­tät Grenoble III in Frankreich fand das Ein­verständnis der Senatorinnen und Senato­ren, die den Rektor beauftragten, diesen Vertrag zu unterzeichnen, Hg.

In seiner 35. Sitzung am 25. Juli 1996 hat sich der Senat der Universität Potsdam u.a. mit folgenden Themen beschäftigt bzw. nachstehende Beschlüsse gefaßt:

Prof. Dr. Wolfgang Loschelder stellte zu­nächst fest, daß sich aufgrund der vom Land auferlegten Haushaltsentscheidungen we­sentlichefeile der Arbeit des Rektorates und anderer Bereiche darauf konzentrierten, aus diesen Festlegungen für die Uni erforderli­che Maßnahmen abzuleiten. Zum Stand des Verfahrens zur Verbeamtung des wissen­schaftlichen Personals teilte der Rektor mit, daß durch die Beteiligung mehrerer Aus­schüsse des Landtages und der damit ver­bundenen Erörterung des Verbeamtungs­konzeptes Verzögerungen eingetreten sei­en. Deshalb sei vor der Beendigung der Sommerpause ein Beschluß zum Konzept nicht zu erwarten, so die Auskunft aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Des weiteren informierte er dar­über, daß das Ministerium den Lehramts­studiengang Kunst für die Primarstufe, die Sekundarstufe I und die Primarstufe/Sekun- darstufe I (stufenübergreifend) genehmigt hat. Demzufolge kann die Ausbildung mit dem Wintersemester 1996/97 beginnen. Auch diesmal standen wieder Studienord­nungen und Prüfungsbestimmungen zur Beschlußfassung auf der Tagesordnung des Senates. So verabschiedeten die Gre­mienmitglieder die Studienordnung für die beruflichen Fachrichtungen Elektro- und Metalltechnik im Aufbaustudiengang (Er­gänzungsstudium), die Studienordnung und die Besonderen Prüfungsbestimmun­gen für das Fach Sportwissenschaft als Ne­benfach im Magisterstudiengang sowie die Prüfungsordnung für den Diplomstudien­gang Politikwissenschaft,

Die wissenschaftliche Fort- und Weiterbil­dung gehört zu den Verpflichtungen der Hochschule, ist aber gleichzeitig eine im Eigeninteresse aller an der Alma mater ver­tretenen Fächer und Einrichtungen liegen­de Querschnittsaufgabe. Der Senat votier­te nun dafür, eine Unterkommission Weiter­bildung (UKWB) einzurichten, die der Se­natskommission für Lehre und Studium zu­arbeitet. Ihr gehören Weiterbildungsbeauf­tragte der Fakultäten sowie ein Vertreter des

universitären Weiterbildungszentrums an. Bei Weiterbildungsaktivitäten der Universi­tät in privatrechtlicher Trägerschaft sind detaillierte Kooperationsvereinbarungen mit der Hochschule abzuschließen, und die universitäre Einrichtung ist jeweils maßgeb­lich zu beteiligen. Damit im Zusammen­hang beschloß das Gremium, vorbehaltlich der Zustimmung des Satzungsausschus­ses, die Ordnung der Weiterbildungsstu­dien an der Universität Potsdam (Weiterbil­dungsordnung) .

Da im Oktober 1996 die zweijährige Amts­zeit der bisherigen nichtstudentischen Mit­glieder des Verwaltungsrates des Studen­tenwerkes Potsdam abläuft, wurde eine Neubenennung erforderlich. Der Senat wählte deshalb Prof. Dr. Dieter Wagner, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, als Mitglied und Prof. Dr. Marian­ne Andrae, Juristische Fakultät, als stellver­tretendes Mitglied in diesen Rat.

Als weitere Personalentscheidungen bestä­tigte der Senat neue Geschäftsführende bzw. stellvertretende Geschäftsführende Direktoren, deren Amtszeit am 1. Oktober 1996 begann. Es sind dies: Prof. Dr. Ottmar Ette und Prof. Dr. Gerda Häßler im Institut für Romanistik, Prof. Dr. Martin Brunkhorst und Prof. Dr. Wilfried Gienow im Institut für Anglistik und Amerikanistik.

Gemäß der Satzung des Interdisziplinären Zentrums für Australienforschung ist ein Kuratorium einzusetzen. Als dessen ehren­amtliche Mitglieder bestellte der Senat jetzt den Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, den Rektor bzw, den Kanzler der Universität Potsdam, jeweils einen Vertreter des Aus­wärtigen Tüntes und der australischen di­plomatischen Vertretungen in der Bundes­republik Deutschland sowie Prof. Dr. Wil­helm Bürklin aus der Wirtschafts- und So­zialwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Helene Harth und Prof. Dr. Peter Drexler aus der Philosophischen Fakultät I und Prof. Dr. Rolf Mitzner aus der Mathematisch-Na­turwissenschaftlichen Fakultät. B.E.

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