STUDIOSI
PERSONAL!*
Lohnende Alternative:
DIPLOMARBEIT FREI ZUM VERKAUF
Statt ihre Diplomarbeit in gold zu rahmen und sie über den Schreibtisch zu hängen, können Wirtschaftswissenschaftler sie jetzt auch versilbern lassen. Allerdings ist dazu zunächst eine Investition von 65,- DM nötig: Gegen diesen Betrag wird eine Arbeit zunächst in die Datenbank von Michaela und Uwe Tnbian aufgenommen. Diese bieten interessierten Unternehmen kostenfrei vierteljährlich eine Liste mit den Themen der registrierten Arbeiten an, wobei von bis zu drei Arbeiten zusätzlich das Inhaltsverzeichnis angefordert werden kann. Im Falle einer Vermittlung zahlt das Unternehmen den Einheitspreis von 480,- DM je Diplomarbeit plus Mehrwertsteuer und Versandtkosten. Davon gehen 300,- DM an den Verfasser.
Die Arbeiten werden in folgende Rubriken gegliedert: Ausland, Banking und Finanzen, Controlling und Rechnungswesen, EDV Innovation/Zukunft/Vision, Management, Marketing, Personal und Organisation sowie die „bunte“ Rubrik Diverse. Pro Woche werden von den derzeit ca. 300 registrierten Arbeiten ca. zehn vermittelt, Interessierte Studierende können sich wenden an:
Vermittlungsbüro für Diplomarbeiten, Michaela und Uwe Tribian, Postfach 901053, 21050 Hamburg. ade
Um jungen Menschen, die grundsätzlich Eignung für Fach- und Führungspositionen erkennen lassen, und jungen Akademikern während ihrer Ausbildung bzw. Weiterqualifikation ein entsprechendes extra- curriculares Angebot unterbreiten zu können, wurde das Studienförderwerk im Rahmen der Stiftung der Deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen.
Ziel des Studienförderwerkes ist es außerdem, über die geförderten Studenten und Stipendiaten zusätzlich Angebote, Impulse und Aktivitäten der jeweiligen Bildungseinrichtung zu initiieren. Themen, welche im Rahmen der ideellen Förderung besonderes Interesse finden, sollen in geeigneter Form, wie z.B. in Projekten, Kolloquien und Podiumsdiskussionen, am eigenen Hochschulstandort multipliziert werden. Ebenso soll mit Einrichtungen und Institutionen der Region partnerschaftlich kooperiert werden. Dies können freie Träger, Bildungseinrichtungen oder Unternehmen sein.
INFOS ZUM STUDIUM IN DEN USA
Studierende, die einen Studienaufenthalt in den USA planen, finden in der „STYDY IN THE USA-Infothek“ im Amerika Haus Berlin zahlreiche Nachschlagewerke und Merkblätter zum USA-Studium, Praktikum, zu Sprachkursen und zur Tfestvorbereitung sowie Computerprogramme zur Auswahl von Hochschulen in den USA, Vorlesungsverzeichnisse und Stipendieninformation. Die Öffnungszeiten der STYDY IN THE USA- Infothek sind: Dienstag und Donnerstag, 14.00 - 20.00 Uhr sowie Mittwoch und Freitag, 14.00 - 17.30 Uhr. An allen vier lägen stehen Ansprechpartnerinnen in der Zeit von 14.00 - 17.30 Uhr zur Verfügung. Eine automatische Ansage unter Tbl.: 030/31107-409 informiert über die aktuellen Tbstdaten.
Amerika Haus Berlin
Außerdem wird es jeweils montags, am 9. Dezember 1996 und am 13. Januar 1997, eine Einführungsveranstaltung zum U.S.- Universitätssystem geben, in der über Studienmöglichkeiten für Studierende von Universitäten und Fachhochschulen sowie über die Finanzierung und Stipendienprogramme informiert werden soll. Die beiden Veranstaltungen finden von 14-16 Uhr im Amerika Haus Berlin, Hardenbergstr. 22-24, 10623 Berlin-Charlottenburg (U-Bhf./S-Bhf. Zoologischer Garten) statt. ah.
Gefördert werden kann, wer zur Promotion oder zu einem Aufbaustudiengang entweder an einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes die Voraussetzung für die Zulassung erworben hat oder als Deutscher mit einem ausländischen Hochschulabschluß dafür von einer Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes zugelassen ist. Die Förderung wird für längstens zwei Jahre gewährt.
Die Zusage der Förderung für Studierende innerhalb der Regelstudienzeit gilt normalerweise unbefristet, wobei jedoch die Fördervoraussetzungen jederzeit einer Überprüfung standhalten müssen. Einen Tbil des Nachweises hierzu liefert jeder Stiftungsstudent mit seinen Semesterberichten. Weitere Informationen sind zu erhalten bei: Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Qualifizierung und Kooperation e.V - Studienförderwerk - , Uhlandstraße 29, 10719 Berlin, Tel.: 030/8823027, Fäx: 030/ 8823506. sdw.
RUFE
Einen Ruf nach Potsdam hat erhalten:
Dr. Susanne Klaus, Philipps-Universität Marburg, auf eine C3-Professur für die Physiologie des Energiestoffwechsels als gemeinsame Berufung mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE).
NEU ERNANNTER PROFESSOR
Zu den in der letzten Zeit für die Universität Potsdamberufenen Professoren gehört Prof. Dr. Andreas Schwill. Er hat eine Professur für das Gebiet Didaktik der Informatik im Institut für Informa- tik der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät inne. Der 1958 in Mülheim Geborene studierte von 1978 bis 1983 Informatik an der Universität Dortmund. Anschließend arbeitete er bis 1994 als wissenschaftlicher Angestellter bzw. akademischer Rat am Fächbereich Informatik der Universität Oldenburg. Seine Promotion, die er 1990 verteidigte, widmet sich einem Thema im Bereich Graphentheorie. Die Vertretung einer Professur für Didaktik der Informatik an der Universität/Gesamthochschule Fä- derborn übernahm er von 1991 bis 1996. Zu den wissenschaftlichen Spezialgebieten des FYofessors gehören Graphen und deren Komplexität, didaktische und Ausbildungsfragen über die Grundlagen der Informatik. B.E.
HABILITATIONEN
Dr. rer. nat. Siegfried Bauer mit der Arbeit: „Gepolte Polymere für Anwendungen in der Sensorik und Photonik“ (17.9.1996);
Dr. rer. nat. Oswald Blumenstein mit der Arbeit: „Geoökologische Aspekte des Evolutionsprozesses hemerober Geosysteme im jungpleistozänen Raum“ (03.7.1996);
Dr. rer. nat. Reinhard Hoffmann mit der Arbeit: „Globale Probleme im Geographieunterricht der Klassen 5 - 10“ (16.4.1996); Dr. rer. nat. Dietmar Janietz mit der Arbeit: „Organisation und Fünktion - Mesomorphe Aggregationsformen und Grenzflächenverhalten multifunktioneller discotischer Flüssigkristalle“ (18.9.1996) und Dr.-Ing. Wölfgang Kurz mit der Arbeit: „Tfesting Tfechmques in Logic Synthesis“ (17.9.1996).
PROMOTIONEN
Dr. rer. nat.
Mario Gohlke mit der Arbeit: „Konzept, Entwurf und Anwendungsanalyse eines fehlertoleranten modellbasierten Objekterkennungssystems zur Auswertung von Farbbildern“ (17.09.1996) und Dirk Welke mit der Arbeit: „Hyperidentitäten partieller Algebren“ (20,09.1996).
STUDIENFORDERWERK DER WIRTSCHAFT
PUTZ 8-9/96
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