Heft 
(1.1.2019) 08
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STUDIOSI

PERSONAL!*

Lohnende Alternative:

DIPLOMARBEIT FREI ZUM VERKAUF

Statt ihre Diplomarbeit in gold zu rahmen und sie über den Schreibtisch zu hän­gen, können Wirtschaftswissenschaftler sie jetzt auch versilbern lassen. Aller­dings ist dazu zunächst eine Investition von 65,- DM nötig: Gegen diesen Betrag wird eine Arbeit zunächst in die Daten­bank von Michaela und Uwe Tnbian auf­genommen. Diese bieten interessierten Unternehmen kostenfrei vierteljährlich eine Liste mit den Themen der registrier­ten Arbeiten an, wobei von bis zu drei Arbeiten zusätzlich das Inhaltsverzeich­nis angefordert werden kann. Im Falle einer Vermittlung zahlt das Unternehmen den Einheitspreis von 480,- DM je Di­plomarbeit plus Mehrwertsteuer und Versandtkosten. Davon gehen 300,- DM an den Verfasser.

Die Arbeiten werden in folgende Rubri­ken gegliedert: Ausland, Banking und Fi­nanzen, Controlling und Rechnungswe­sen, EDV Innovation/Zukunft/Vision, Ma­nagement, Marketing, Personal und Or­ganisation sowie diebunte Rubrik Di­verse. Pro Woche werden von den derzeit ca. 300 registrierten Arbeiten ca. zehn vermittelt, Interessierte Studierende kön­nen sich wenden an:

Vermittlungsbüro für Diplomarbeiten, Michaela und Uwe Tribian, Postfach 901053, 21050 Hamburg. ade

Um jungen Menschen, die grundsätzlich Eignung für Fach- und Führungspositionen erkennen lassen, und jungen Akademikern während ihrer Ausbildung bzw. Weiter­qualifikation ein entsprechendes extra- curriculares Angebot unterbreiten zu kön­nen, wurde das Studienförderwerk im Rah­men der Stiftung der Deutschen Wirtschaft ins Leben gerufen.

Ziel des Studienförderwerkes ist es außer­dem, über die geförderten Studenten und Stipendiaten zusätzlich Angebote, Impulse und Aktivitäten der jeweiligen Bildungsein­richtung zu initiieren. Themen, welche im Rahmen der ideellen Förderung besonde­res Interesse finden, sollen in geeigneter Form, wie z.B. in Projekten, Kolloquien und Podiumsdiskussionen, am eigenen Hoch­schulstandort multipliziert werden. Ebenso soll mit Einrichtungen und Institutionen der Region partnerschaftlich kooperiert wer­den. Dies können freie Träger, Bildungsein­richtungen oder Unternehmen sein.

INFOS ZUM STUDIUM IN DEN USA

Studierende, die einen Studienaufenthalt in den USA planen, finden in derSTYDY IN THE USA-Infothek im Amerika Haus Berlin zahlreiche Nachschlagewerke und Merk­blätter zum USA-Studium, Praktikum, zu Sprachkursen und zur Tfestvorbereitung so­wie Computerprogramme zur Auswahl von Hochschulen in den USA, Vorlesungsver­zeichnisse und Stipendieninformation. Die Öffnungszeiten der STYDY IN THE USA- Infothek sind: Dienstag und Donnerstag, 14.00 - 20.00 Uhr sowie Mittwoch und Frei­tag, 14.00 - 17.30 Uhr. An allen vier lägen stehen Ansprechpartnerinnen in der Zeit von 14.00 - 17.30 Uhr zur Verfügung. Eine auto­matische Ansage unter Tbl.: 030/31107-409 informiert über die aktuellen Tbstdaten.

Amerika Haus Berlin

Außerdem wird es jeweils montags, am 9. Dezember 1996 und am 13. Januar 1997, eine Einführungsveranstaltung zum U.S.- Universitätssystem geben, in der über Stu­dienmöglichkeiten für Studierende von Universitäten und Fachhochschulen sowie über die Finanzierung und Stipendienpro­gramme informiert werden soll. Die beiden Veranstaltungen finden von 14-16 Uhr im Amerika Haus Berlin, Hardenbergstr. 22-24, 10623 Berlin-Charlottenburg (U-Bhf./S-Bhf. Zoologischer Garten) statt. ah.

Gefördert werden kann, wer zur Promotion oder zu einem Aufbaustudiengang entwe­der an einer Hochschule im Geltungsbe­reich des Grundgesetzes die Vorausset­zung für die Zulassung erworben hat oder als Deutscher mit einem ausländischen Hochschulabschluß dafür von einer Hoch­schule im Geltungsbereich des Grundge­setzes zugelassen ist. Die Förderung wird für längstens zwei Jahre gewährt.

Die Zusage der Förderung für Studierende innerhalb der Regelstudienzeit gilt norma­lerweise unbefristet, wobei jedoch die För­dervoraussetzungen jederzeit einer Über­prüfung standhalten müssen. Einen Tbil des Nachweises hierzu liefert jeder Stiftungs­student mit seinen Semesterberichten. Weitere Informationen sind zu erhalten bei: Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Qualifizierung und Kooperation e.V - Studienförderwerk - , Uhlandstraße 29, 10719 Berlin, Tel.: 030/8823027, Fäx: 030/ 8823506. sdw.

RUFE

Einen Ruf nach Potsdam hat erhalten:

Dr. Susanne Klaus, Philipps-Universität Marburg, auf eine C3-Professur für die Phy­siologie des Energiestoffwechsels als ge­meinsame Berufung mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE).

NEU ERNANNTER PROFESSOR

Zu den in der letzten Zeit für die Universität Pots­damberufenen Professo­ren gehört Prof. Dr. An­dreas Schwill. Er hat eine Professur für das Ge­biet Didaktik der Informa­tik im Institut für Informa- tik der Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät inne. Der 1958 in Mülheim Geborene studierte von 1978 bis 1983 Informatik an der Universität Dortmund. Anschließend arbeitete er bis 1994 als wissenschaftlicher Angestellter bzw. aka­demischer Rat am Fächbereich Informatik der Universität Oldenburg. Seine Promotion, die er 1990 verteidigte, widmet sich einem The­ma im Bereich Graphentheorie. Die Vertre­tung einer Professur für Didaktik der Informa­tik an der Universität/Gesamthochschule- derborn übernahm er von 1991 bis 1996. Zu den wissenschaftlichen Spezialgebieten des FYofessors gehören Graphen und deren Kom­plexität, didaktische und Ausbildungsfragen über die Grundlagen der Informatik. B.E.

HABILITATIONEN

Dr. rer. nat. Siegfried Bauer mit der Arbeit: Gepolte Polymere für Anwendungen in der Sensorik und Photonik (17.9.1996);

Dr. rer. nat. Oswald Blumenstein mit der Arbeit:Geoökologische Aspekte des Evo­lutionsprozesses hemerober Geosysteme im jungpleistozänen Raum (03.7.1996);

Dr. rer. nat. Reinhard Hoffmann mit der Ar­beit:Globale Probleme im Geographie­unterricht der Klassen 5 - 10 (16.4.1996); Dr. rer. nat. Dietmar Janietz mit der Arbeit: Organisation und Fünktion - Mesomorphe Aggregationsformen und Grenzflächen­verhalten multifunktioneller discotischer Flüssigkristalle (18.9.1996) und Dr.-Ing. Wölfgang Kurz mit der Arbeit:Tfesting Tfechmques in Logic Synthesis (17.9.1996).

PROMOTIONEN

Dr. rer. nat.

Mario Gohlke mit der Arbeit:Konzept, Ent­wurf und Anwendungsanalyse eines fehler­toleranten modellbasierten Objekterken­nungssystems zur Auswertung von Farb­bildern (17.09.1996) und Dirk Welke mit der Arbeit:Hyperidentitäten partieller Algebren (20,09.1996).

STUDIENFORDERWERK DER WIRTSCHAFT

PUTZ 8-9/96

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