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DIE PREISTRÄGER SIND ERMITTELT
Studentenbefragung über die regionalen Wirkungen der Universität Potsdam
Die zunehmende Finanznot der öffentlichen Haushalte befördert auch im Aufbauland Brandenburg Diskussionen über Einsparungen bei den Universitäten. Diese Diskussion wird aber leider oft nur einseitig unter Kostenaspekten geführt. Um dieser tendenziösen Einseitigkeit zu begegnen, wurde im vergangenen Herbst von Prof. Dr. Klaus Gloede und Prof. Dr. Klaus Schöler aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät eine Projektgruppe gegründet. Sie soll die wirtschaftlichen und sozialen Effekte analysieren, die sich durch die Existenz der Universität Potsdam am Standort und in der Region ergeben.
Dazu war es u.a. erforderlich, detaillierte Aussagen über das Einkommen, seine Quellen, die Ausgabenhöhe und -Struktur der Studentinnen und Studenten zu erhalten. Über den Weg einer repräsentativen Befragung wurde versucht, eine umfangreiche Datenbasis zu erschließen. Fehlende finanzielle Mittel und personelle Kapazität erschwerten die Vorbereitung und Durchführung der Be
fragung. Daß trotz aller Unwägbarkeiten dieser TM der Projektstudie zu einem aussagefähigen Ergebnis führen wird, ist neben den beteiligten Studenten Mike Dietze und Toralf Schirmag auch den Mitarbeiterinnen des Dezernates II, der Druckerei und der Poststelle der Universität sowie allen Sponsoren zu verdanken. Insgesamt beteiligten sich 1076 Studentinnen und Studenten (das entspricht einer Beteiligung von 21,52 %) aktiv an der Umfrage und schickten den Fragebogen an die Projektgruppe um Prof. Gloede zurück.
Unter den eingegangen Zuschriften wurden am 24. Januar 1997 unter Ausschluß des Rechtsweges die nachfolgenden Losnummern gezogen:
1. Warengutschein der Firma „Multicenter", Sterncenter Potsdam, Wert DM 100,-: Losnummer 1861; 2. Büchergutschein der Firma „Hugendubel", Sterncenter Potsdam, Wert DM 100,-: Losnummer 4883; 3. Warengutschein der Firma „C&Ä 1 Mode, Sterncenter Potsdam,Wert DM 100,-: Losnummer 1325; 4. Komfort-Ttelefon der Firma „Büro & Technik“, Potsdam, Wert bis zu DM 100,-: Los
nummer 444; 5. Samex-Logo-Toaster, gestiftet von der Firma „Kaufland“, Potsdam: Losnummer 3258.
Für den 6,-205. Platz stehen Gutscheine für je zwei Happy-Hour-Gerichte im Restaurant „Plantage", Babelsberg, zur Verfügung. Sie gehen an die Losnummern: 289, 314, 317, 323, 342, 365, 383, 402, 437, 451, 455, 487, 488, 538, 600, 616, 634, 640, 645, 680, 685, 695, 698, 711, 715, 764, 779, 804, 809, 812, 901,910,920,959, 965,972,1003,1011,1050, 1075, 1076, 1135, 1149, 1156, 1158, 1187,
1228, 1230, 1244, 1319, 1341, 1378, 1394,
1399, 1417, 1419, 1431, 1434, 1447, 1470,
1500, 1534, 1538, 1554, 1559, 1574, 1587,
1598, 1601, 1627, 1637, 1651, 1690, 1755,
1778, 1781, 1795, 1825, 1842, 1859, 1920,
1964, 1973, 1993, 2028, 2063, 2065, 2073,
2075, 2104, 2121, 2125, 2168, 2179, 2202,
2229, 2233, 2274, 2303, 2330, 2343, 2351,
2469, 2480, 2552, 2553, 2575, 2616, 2624,
2643, 2680, 2720, 2760, 2802, 2830, 2863,
2988, 3043, 3047, 3056, 3064, 3083, 3123,
3148, 3155, 3167, 3177, 3186, 3287, 3305,
3320, 3347, 3381, 3419, 3424, 3427, 3460,
3489, 3512, 3513, 3563, 3564, 3574, 3595,
3596, 3603, 3644, 3668, 3674, 3736, 3746,
3783, 3785, 3795, 3820, 3822, 3861, 3862,
3884, 3886, 3930, 3935, 3952, 3961, 4016,
4102, 4133, 4182, 4250, 4243, 4348, 4427,
4437, 4485, 4497, 4501, 4516, 4534, 4537,
4603, 4638, 4641, 4685, 4750, 4779, 4842,
4904, 4936, 4981, 4984, 4995, 5005, 5034,
5067, 5179, 5187, 5195, 5216, 5231, 5239.
(Angaben ohne Gewähr!)
Herzlichen Glückwunsch! Die Preisträger können ihre Gewinne persönlich gegen Vorlage des Kontrollabschnittes in der Universität Potsdam, Komplex Babelsberg-Grieb- nitzsee, August-Bebels-Str, 89, Haus I, Zimmer 312 ab 1. März 1997 entgegennehmen. Über die Ergebnisse der Studentenbefragung wird die PUTZ voraussichtlich im Mai ausführlicher berichten. Harald L. Sempf
Liste der Studienmöglichkeiten
Eine „Pünktchenliste' 1 der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) informiert über die rund 1.140 Studiengänge an den 308 staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in der Bundesrepublik sowie über Zulassungsbeschränkungen im Sommersemester 1997. Die „Pünktchenliste“ kann an der Uni Potsdam bei der Studienberatung, Am Neuen Palais, Haus 08, Zimmer 0.14- 0.17, eingesehen oder gegen einen an sich selbst adressierten und mit dem Vermerk „Büchersendung" versehenen DIN C4-Umschlag bei der HRK, Ahrstraße 39, 53175 Bonn, angefordert werden. pm.
VORSICHT - HIER FEHLT EIN FUSSGÄNGERÜBERWEG!
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Nachdem eine ganze Weile nichts mehr von der Arbeitsgemeinschaft (AG) Verkehr des Studierendenrates zu hören war, machte diese im Januar in einer spektakuläre Aktion wieder auf sich und ihre Arbeit aufmerksam. Für 20 Minuten legten ihre Mitglieder im Bereich der Mensa Am Neuen Palais den Autoverkehr lahm. Die AG hatte eingeladen, für die Einrichtung eines Fußgängerüberweges zwischen dem Uni-Komplex und den angrenzenden Wohnheimen zu demonstrieren. Zwischen 12.45und 13.15 Uhr gelang es dann den Veranstaltern mehrmals, die Fahrbahn mit selbstgefertigten Zebrastreifen zu bekleben. Eine bunte Menge Studenten besetzte " die Straße, legte sich quer oder überquerte einfach 'mal in Ruhe die Chaussee. Mitgebrachte Transparente forderten: „Vorsicht - hier fehlt ein Fußgängerüberweg!“ Am Straßenrand wurden zudem provisorische Verkehrsschüder aufgehängt, welche seitdem auf den Mißstand der fehlenden weißen Streifen hinweisen. Den Hintergrund der Aktion bildet die Tatsache, daß die AG Verkehr bereits seit vier Jahren mit dem Tiefbauamt Potsdam um eine sichere Variante des Überquerens der Straße ringt. Auch für einen Zebrastreifen an der unübersichtlichen Straßenbiegung am Albert-Einstein-Haus setzt man sich ein. Der vielfältige Druck aus der AG konnte jedoch bisher zu keiner Veränderung an den Gefahrenpunkten führen. Nach der neuerlichen Aktion verkündete das Tiefbauamt nun, zumindest den nördlichen Übergang (Mensa) noch m diesem Frühjahr fertigstellen zu wollen. Bleibt zu hoffen, daß das Versprechen sich nicht genauso in Wohlgefallen auflöst, wie jene Verlautbarung aus dem Jahr 1995. Damals ging es um den Bau des überfälligen Radweges in Richtung Bahnhof Wildpark. Vielleicht hätte man einst auch dort auf der Straße tanzen sollen. Andreas Bergner/Foto: Fritze
PUTZ 2/97
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