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(1.1.2019) 02
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BUCHTIPS

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DIPLOMARBEITEN AM PC SCHREIBEN

Die Bücher, die zum Schreiben einer Di­plom- oder Examensarbeit anleiten, sind zahlreich. Das ist nicht verwunderlich, be­denkt man, welchen Stellenwert derartige Arbeiten für Studierende in der Regel ha­ben und wie schlecht meist die Vorberei­tung darauf ist. In dem Buch von Uwe Hoppe und Jochen Kühl geht es weder um deren Inhalte noch die sprachliche Form. Es geht vielmehr um zwei Dinge, bei denen man sehr viel Zeit sparen kann, wenn man sie einmal beherrscht: die Ttextgestaltung und die Recherche per Computer. Entstanden ist das Buch aus der Veranstal­tungErstellen wissenschaftlicher Arbeiten mit dem PC, die die Autoren seit 1992 an der Universität Göttingen anbieten. Die Aus­führungen beziehen sich auf Software von Microsoft, die vorgestellten Anwendungen basieren auf der grafischen Benutzeroberflä­che Windows 3.1x, wobei aber auch auf Windows '95 eingegangen wird. WinWord 6.0 mit den integrierten Programmen Draw, Graph und dem Formeleditor bilden den Kern der Ausführung. Darüber hinaus wird auch beschrieben, wie Abbildungen, die mit anderen Programmen wie z.B. Corel Draw erstellt sind, in ein Manuskript eingefügt werden können.

Für die Literaturrecherche wird der Leser in den Umgang mit dem elektronischen Bibliothekskatalog OPAC, mit der Biblio­graphie BLISS und die Recherche im Internet mit dem WWW-Browser Netscape eingeführt. Zwar läßt sich vieles in dem Buch entweder durch Probieren selbst her­ausbekommen, bei kompetenten Mit­studierenden erfragen oder im entspre­chenden Handbuch nachlesen. Man wird aber selten die Chance haben, seine Fra­gen so gründlich und verständlich erklärt zu bekommen, großzügig ergänzt durch viele Abbildungen, wie auf diesen 300 Sei­ten. Dabei vermeiden die Autoren den meist üblichen Fachjargon oder, so sie ihn benutzen, liefern sie die Übersetzung gleich mit. Außerdem bieten sie einiges an Hintergrundwissen, beispielsweise über die Arbeitsweise von Recherchepro­grammen, was es dem Leser erlaubt, mit­zudenken und geschickt vorzugehen. Nicht zuletzt finden sich ein paar kleine Tricks in dem Buch wieder, wie der Hin­weis, daß die Verwendung von Proportio­nalschriften gegenüber Nicht-Proportional- schnften den Seitenumfang um 15 Prozent verringern. Bei vorgeschriebener Länge einer Arbeit kann das eine interessante In­formation sein. Einiges vermißt man aller­dings, beispielsweise wie man es vermei­den kann, lange Worte oder komplizierte Ausdrücke, die oft in dem Text Vorkommen,

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immer wieder neu schreiben zu müssen. Es bleibt zu hoffen, daß derartiges in einer Neuauflage ergänzt wird, denn ansonsten stelltDiplomarbeiten schreiben am PC eine große Hilfe für alle diejenigen dar, die wenig Erfahrung beim Einsatz von Compu­tern bei der Tbxtgestalltung oder Recherche haben und den Umgang schnell und zielge­richtet lernen wollen. ade

Uwe Hoppe/Jochen Kühl: Diplomarbeiten schreiben am PC, Verlag Franz Vahlen, 1996, 300 Seiten, 38,- DM.

VERGANGENHEITS­

BEWÄLTIGUNG

1995 fand an der Universität Potsdam das öffentliche ForumIdeologie und wissen­schaftliche Verantwortung - Zielsetzung und Praxis von Forschung, Lehre und Stu­dium der Geschichtswissenschaften an der PH 'Karl-Liebnecht' und am Histori­schen Institut der Universität Potsdam statt, veranstaltet vom Historischen Institut. Eine Dokumentation dieser Veranstaltung wurde von Prof, Dr. Luise Schorn-Schütte herausgegeben, der damaligen geschäfts­führenden Direktorin des Historischen In­stituts. Neben ihrer Einleitung finden sich darin das Referat von Prof. Dr. Mitchell Ash von der Umversity of Iowa überWissen­schaftswandel in historischen Umbruch­situationen (1933, 1945, 1989), dieInfor­mationen und Gedanken zur Geschichte der Historiker an der Universität Potsdam (1988/89 bis 1991) von Prof. Dr. Helmut Assing, 1990/91 Direktor des Instituts für Geschichte der damaligen Brandenburgi- schen Landeshochschule bzw. der Univer­sität Potsdam, Weiterhin sind der Vortrag von Prof. Dr. Dagmar Klose, Universität Potsdam, überGeschichtswissenschaften in Potsdam: Transmissions- oder Trans­formationsprozeß? Von der Sektion Ge­schichte zum Historischen Institut (1989- 1995), dieErinnerungen" von Dr. Lutz Partenheimer als Vertreter des Mittelbaus der Universität Potsdam sowie von Konrad Jarausch von der University of North Caro­linaErfahrungen Potsdamer Historiker mit dem Umbruch: Einige abschließende Überlegungen" in der Publikation enthal­ten. Der Anhang enthält die AufsätzeIdeo­logie und wissenschaftliche Verantwor­tung von Heike Kunert in der PUTZ 7/95 undGeschichte als Wundpflaster von Dirk Schümer in der FAZ vom 8, Juli 1995.

ade

Die 79seitige Broschüre (noch 20 Exem­plare sind vorhanden) kann telefonisch bei Sibylle Rosenfeld unter der Telefon­nummer (0331) 977-1289 angefordert wer­den.

Uni Potsdam auf Platz 1

Am letzten Studienwochenende des alten Jahres fanden in Dresden die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen statt. Die[technische Universität als Gastge­ber sorgte für eine perfekte Organisation, 560 Studenten aus 64 Hochschulen und Universitäten bildeten eine stimmungsvol­le Kulisse zu den hervorragenden sportli­chen Leistungen.

Erfreulich war aus Potsdamer Sicht, daß die kleine Vertretung der Uni, bestehend aus vier Studentinnen und fünf Studenten, das hohe Niveau mitbestimmte. Bereits in den Vorjahren immer im Vorderfeld plaziert, belegte sie mit zwei Gold-, zehn Silber- und vier Bronzemedaillen und 168 Punkten in der Gesamtmannschaftswertung den er­sten Platz vor den Wettkampfgemeinschaf­ten aus Heidelberg, München und Hanno­ver. Erfolgreichste Starter bei den Potsda­mern waren Carsten Schulz mit zwei Sie­gen über 50 m und 100 m Rücken (0:28,06 min./l :00,36 min.) und Birgit Seifert mit vier Silbermedaillen (400 m Lagen; 200 m La­gen: 100 m Rücken; 200 m Freistil. Zwei Sil­bermedaillen errang Maik Diercks über 50 m und 100 m Freistil (0:24,51 min./0:53,90 min.) und jeweils einmal Bronze Marcel Häckel (50 m Brust) und Mirko Bandlow (200 m Brust). Aber auch die anderen ein­gesetzten Aktiven, Kim Raisner, Anja Hanz, Kathleen Zimmer und Marcel Ramin erran­gen Medaillen mit den Staffeln und trugen somit zu dem hervorragenden Gesamter­folg bei. Dabei muß erwähnt werden, daß mit Kim Raisner die mehrfache Deutsche Meisterin im Modernen Fünfkampf und mit Kathleen Zimmer eine erfolgreiche Triath­letin die Mannschaft komplettierten. Derzeit fehlt es anSpezialistinnen. Ute Lorenz

Mike Stolz

Deutscher Hochschulmeister im Schach

Der 27jährige Mike Stolz, Student an der Universität Potsdam, hat kürzlich den bisher wohl größten Erfolg in seiner steilen Schachkarriere errungen: Er wurde in Mannheim unter 32 Bewerbern mit 6,5 Punkten aus sieben Partien Deutscher Hochschulmeister 1996. Nach vier Runden hatten nur noch zwei Spieler eineblüten­reine Weste, Mike Stolz von der Uni Pots­dam und Völker Klein von der Uni Karlsru­he, der als Titelverteidiger von 1995 noch­mals Erster werden wollte. Am Ende aber belegte er mit 5,5 Punktennur" Platz zwei vor dem punktgleichen Boris Kagoll aus der Karlsruher Alma mater. Entscheidend für den Gesamterfolg war wohl Stolz Sieg in Runde 5 über den Internationalen Meister Sven Telljohann, der sich 1994 den Titel

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