SCHWIMMER IM ERFOLG
Bei den diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften ım Schwimmen, die in Darmstadt stattfanden, reisten die Potsdamer Uni-Studenten als Titelverteidiger in der Mannschaftswertung an. Sie konnten zwar diesen großen Erfolg nicht wiederholen, errangen aber mit einer verletzungsbedingt reduzierten Mannschaft(vier Studentinnen/fünf Studenten) einen hervorragenden 4. Platz unter 54 Hochschulen und Universitäten. Hervorzuheben aus dieser geschlossenen Mannschaft sind die Gewinner der Einzelmedaillen Maik Diercks(2 x Gold: 50 m und 100 m Freistil), Birgit Seifert (Gold: 100 m Rücken/Silber: 200 m Lagen) und Mirko Bandlow(Silber: 200 m Brust/ Bronze: 200 m Lagen). Zwei weitere Bronzemedaillen wurden mit der 100m-Lagenstaffel der Frauen(Seifert/Wloka/Hanz/ Raisner) und mit der Mixstaffel(drei Frauen/drei Männer) über 6 x 50 m Rücken errungen. Beteiligt waren hier Birgit Seifert, Anja Hanz, Kim Raisner, Maik Diercks, Mirko Bandlow und Ingmar Lehmann.
Die Potsdamer Studenten konnten damit ihre erfolgreiche Bilanz fortsetzen. Bei sieben Teilnahmen an den Meisterschaften seit 1991 plazierten sie sich immer unter den besten fünf Studieneinrichtungen in Deutschland. Wolfgang Thielscher
VOLLEYBALLER UND HANDBALLER GLÄNZTEN
Bei den Finalrunden um den Deutschen Hochschulpokal trumpften die Ballspieler der Universität Potsdam groß auf. Ihr bislang bestes Ergebnis erreichten die Handballer in Hamburg mit dem Gewinn der Silbermedaille. Nach einem Sieg gegen die
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gastgebende Uni BW Hamburg wurden die Potsdamer nur durch eine knappe 5-ToreNiederlage gegen die Uni HohenheimStuttgart um den ersten Pokalsieg gebracht. In Wiesbaden konnten eine Woche später aber die Volleyballer den totalen Pokalerfolg feiern. Zunächst gewannen die Damen mit einem 3:1-Sieg über die Uni Freiburg zum zweiten Mal den Pokal nach 1995. Die Herren setzten noch einen drauf. Mit einem klaren 3:0 über die TU Chemnitz wurden die Volleyballer bereits zum fünften Mal in den letzten sieben Jahren Deutscher Hochschulpokalsieger. Zg.
Neuer Kraftmeßplatz im Olympiastützpunkt
Die Kanugegenstromanlage des Olympiastützpunktes Potsdam, OSP erhielt kürzlich Zuwachs. Ende Mai dieses Jahres wurde in der Einrichtung am Luftschiffhafen ein kanuspezifischer Kraftmeßplatz seiner Bestimmung übergeben. Mit Fördermitteln des in Köln ansässigen Bundesinstituts für Sportwissenschaft(BISp) entwickelten und konstruierten unter Leitung von Dr. Ditmar Wick aus dem Institut für Sportwissenschaft, Dr. Ulf Holzendorf aus dem Institut für Arbeitslehre/Technik, die studentischen Hilfskräfte Boris Fülle und Tom Krüger sowie Detlef Winkler(OSP Potsdam) und Udo Krüger(TH Ilmenau) ein Diagnosegerät, das leistungsbestimmende Kraftfähigkeiten der Arm-/Schultermuskulatur objektiv erfassen kann. Der Impuls für diese Entwicklung ergab sich aus einer seit 1992 bestehenden Zusammenarbeit des Arbeitsbereiches Sport und Bewegung und des Olympiastützpunktes sowie des Brandenburgischen Kanuverbandes. Ditmar Wick begleitete das durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg bis 1996 geförderte Projekt der Talentförderung im Kanurennsport aus bewegungswissenschaftlicher Sicht. Bisher wurden die Kraftfähigkeiten mit Hilfe einer veralteten Kraftbank und sportmotorischer Tests erfaßt, ohne die Sportartspezifik angemessen berücksichtigen zu können. Der neue Kraftmeßplatz ergänzt und erweitert nun die Möglichkeiten des Olympiastützpunktes, die Leistungen der einzelnen Sportler objektiv zu bewerten. Dabei spielt die Nutzung gleicher Meßaufnehmer und Verarbeitungsprogramme in den verschiedenen Diagnosegeräten eine nicht nur ökonomische, sondern auch interpretationssichernde Rolle. Übrigens: dieses Meßinstrument kann ebenfalls bei bewegungsverwandten Sportarten, wie z.B. Rudern oder Schwimmen, eingesetzt werden. D.W./Foto: Wick
Carl-von-Ossietzky-Preis
Die Stadt Oldenburg schreibt wieder den mit 20.000 DM dotierten Carl-von-OssietzkyPreis für Zeitgeschichte und Politik aus für Arbeiten, die sich mit von Ossietzkys Leben und Werk, mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus oder mit der demokratischen Tradition und Gegenwart in Deutschland auseinandersetzen. Er kann auch für Werke vergeben werden, die sich im Sinne Ossietzkys mit Themen der Politik und Zeitgeschichte befassen, für das Gesamtwerk einer Autorin/eines Autors oder für eine herausragende verlegerische Leistung. Die Ausschreibung richtet sich an deutsche und ausländische Wissenschaftler mit bisher unveröffentlichten oder solchen Arbeiten, die höchstens zwei Jahre vor Ausschreibungsbeginn in deutscher Sprache veröffentlicht worden sind. Die Arbeiten sind in sechsfacher Ausführung bis zum 1. Oktober 1997 einzusenden. Ausschreibungsunterlagen beim Kulturamt der Stadt Oldenburg(Oldb), Peterstr. 1, 26121 Oldenburg. pa.
Wer liefert was?
Ab sofort können Studenten und Mitarbeiter deutscher Hochschulen zum Nulltarif im WLW-ONLINE des europaweiten Informationsdienstes ‚Wer liefert was?“surfen. WLWONLINE umfaßt Produkt- und Firmeninformationen von derzeit 212.000 Unternehmen aus zehn europäischen Ländern. Links führen zu juristischen Datenbanken, anderen Wirtschaftsinformationsdiensten, einem breiten Spektrum von Förderprogrammen und ihren Initiatoren. Weitere Informationen bei: Markus Mattscheck, Tel. 040/25440-229, Fax 040/25440-109, e-mail: M. Mattscheck@ wlwonline.de. Zg.
IMPRESSUM‘ISSN 0947-1650 PUTZ. Die Potsdamer Universitätszeitung
Herausgeber: Der Rektor der Universität Potsdam,
Prof. Dr. Wolfgang Loschelder
Redaktion: Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Myriam Hönig(Hg.)(v.i.S.d.P), Dr. Barbara Eckardt (B.E.), Petra Görlich(PG.), Michael Fischer(mc) Texterfassung: Sigrid Penquitt
Titelgrafik: Architektenbüro AS-Plan, Kaiserslautern Anschrift der Redaktion:
Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam, Telefon(03 31) 9 77-1474 oder 1496, 16758, 16855 Telefax(03 31) 9 77-1145, oder-1130 E-mail: putz@rz.uni-potsdam.de. Internet: http://www.uni-] potsdam, de” pntz/ndexhtm Redaktionsschluß Nachdruck gegen Belegexemplar bei Quellen: und Autorenangabe frei.;
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