Titel
PUTZ 3/99
Forschungsort der kurzen Wege
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Richtfest für Gebäude der MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät in Golm
„Selbst Einstein würde sich hier wohlfühlen.“
Dies vermutete die brandenburgische Finanzministerin Wilma Simon anläßlich des Richtfestes des Uni-Neubaus in Golm.
In das Jahr 1997 reicht die Empfehlung des Wissenschaftsrates zum Bau des Verfügungsgebäudes für die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam am Standort Golm zurück. Dieser Entscheidung ging die positive Evaluierung der Fakultät durch den Wissenschaftsrat voraus.
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Der erste Spatenstich erfolgte bereits im November 1997. Nach nur 15 Monaten, am 19. März 1999, konnte Richtfest für das erste von insgesamt drei geplanten Gebäuden gefeiert werden.
Uni-Rektor, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder, erinnerte daran, daß der Ausbau des Standortes Golm„vor allem der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät durch ihre erfolgreiche wissenschaftliche Profilierung und durch die Entwicklung ihres breiten Studienangebotes auf vielen Gebieten der Naturwissenschaften zu. verdanken ist“. Das war auch die Voraussetzung für die Entscheidung von vier außeruniversitären Forschungseinrichtungen, sich in Golm anzusiedeln. Es sind dies das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung sowie die Max-Planck-Institute für molekulare Pflanzenphysiologie, für Kolloid- und Grenzflächenforschung und für Gravitationsforschung. Die fruchtbare und
Der Wissenschaftspark in Golm nimmt Gestalt an: Richtfest für den ersten Uni-Neubau.
Foto: Tribukeit
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konstruktive Kooperation zwischen der Hochschule und diesen Instituten bildet einen Schwerpunkt der Uni. Sie stellt nach Überzeugung Loschelders auch ein Markenzeichen dar, das Golm und Potsdam in der Scientific-Community bekanntgemacht hat.
Für den brandenburgischen Wissenschaftsminister, Steffen Reiche, bietet die„Denkfabrik“ Golm eine der bedeutendsten wissenschafts- und arbeitsmarktpolitischen Zukunftschancen für Brandenburg. Im agrarisch dominierten Bundesland ist der Naturwissenschaftspark als Innovationszentrum auch deshalb wichtig, weil sich Wirtschaft ansiedeln kann. Die räumliche Konzentration der Forschungseinrichtungen ermöglicht kurze Wege bei der Umsetzung der Forschungsergebnisse in markfähige Produkte und Verfahrensweisen. Prognosen besagen, daß sich im Umfeld des Wissenschaftsparks mit seinen 700 Mitarbeitern ein Beschäf