Personalia/ Kultur PUTZ 3/99
Kinoverrückte
| Filmnächte |„Filmriß“ im siebenten Jahr
Die Fachschaften Geschichte, Germanistik und Anglistik
Auf Entdeckungstour
Täglich mehrere öffentlichkeitswirksame Termine zu absolvieren, hat sich der neue Oberbürgermeister Potsdams, Matthias Platzeck(2.v.1.),
selbst verordnet. Deshalb nahm er sich auch einen Tag lang Zeit, auf|
Einladung der Forschungsinitiative Brandenburg e.V. die Forschungsinstitute der Region kennenzulernen. Die Tour durch 14 Forschungseinrichtungen Ende Januar begann im Astrophysikalischen Institut Potsdam, führte durch die Institute auf dem Telegrafenberg, den BioCampus Hermannswerder, den sich entwickelnden Wissenschaftspark Golm(unser Foto), wo sich die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam ansiedeln wird, und endete bei den geisteswissenschaftlichen Einrichtungen am Neuen Markt.
| Einen Ruf nach Potsdam hat angenommen:
| Dr. Beate Jessel, Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, auf eine C3Professur: für: Landschaftsplanung im Institut für GeoÖkologie der MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.
Fortsetzung von Seite 29 ForschungsZentrums Potsdam. Prof. Dr. Günther Lottes, Universität Gießen, auf eine| C4-Professur für Europäische Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts im Historischen Institut der Philosophischen Fakultät I der Universität Potsdam als gemeinsame Berufung der| Universität Potsdam und des| Forschungszentrums Europäische Aufklärung Potsdam.
Dr. Joachim Wambsganß, Astrophysikalisches Institut Potsdam, auf eine C3-Professur für Astroteilchenphysik im Institut für Physik der MathematischNaturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.
Einen Ruf hat angenommen: Prof. Dr. Jörg Rüpke, Institut für Klassische Philologie der Philosophischen Fakultät I der Universität Potsdam, auf eine C4-Professur für Vergleichende Kultursoziologie, insbesondere Religionssoziologie an der Universität Erfurt.
Im BUND sind Sie
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BUND
FREUNDE DER ERDE
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B.E./Foto: Tribukeit|
Seit 1993 bereichern sie das
studentische Kulturleben an | der Uni: die Leute von„Film
riß“. Während des Semesters treffen sie sich jeden Mittwoch
| im kleinen Physikhörsaal ab|
21.00 Uhr, um Streifen ihrer | Wahl zu zeigen. Auf die Lein_ wand kommt, was gefällt. Von
Klassisch bis Kult, von Kitsch und Kommerz bis Unabhängig und Verkannt.
| Angefangen hat alles mit drei
Leuten, 10-Watt-Lautsprechern und handgemalten Plakaten. Seit’93 wuchs die Zuschauerzahl ständig. Mit immer mehr Mitstreitern beschränkte man sich bald nicht nur auf die reinen Filmvorführungen im Physikhörsaal. Es kamen Open-AirVeranstaltungen wie die langen Sommerfilmnächte dazu, zunächst mit Bettlaken als Leinwand zwischen den T-Heimen. Längst hat sich der Kinosaal in Golm als„Traumkulisse“ erwiesen. Hier gibt es für die Film
Enthusiasten die Möglichkeit,| | auf großer Leinwand und im Kinoformat, ohne knatternde|
Projektoren im Hindergrund zu projizieren. Auch im Sommer
semester sind Vorführungen mit|
diversen Aktionen geplant. Für Spaß sollen beispielsweise Parties und Vorfilme sorgen. Ebenso denkt die Truppe an Filme in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln sowie neben Hollywood-Popcorn-Kino an
Produktionen, die bislang nur|
auf einschlägigen Festivals zu sehen waren. Viel Arbeit also wartet auf das Team von„Filmriß“. Zur Zeit sind es acht kinoverrückte Leute, die sich. um
Filmauswahl und-bestellung,|
Plakatgestaltung und-vertei
lung, Beschaffung, Aufbau der|
Technik und Projektion der Filme. kümmern. meinen sie, könne nicht schaden. Die Initiative wird vom
Studentenwerk Potsdam und | vom Studierendenparlament der|
Uni gefördert. Weitere Infos unter Tel. 0331/977-2344.
Silke Kamp, Studentin Geschichte/Philosophie; Björn Laude, Student Architektur
Verstärkung,
der Universität Potsdam eröffnen eine Semester-Filmund Vortragsreihe im Filmmuseum. Die Veranstaltungen sind ein Kulturangebot für Studierende und Bürger der Stadt. Beginn: 18. Mai 1999, 19.30 Uhr mit dem Film „Das Siebente Siegel“ von Ingmar Bergmann(1957). Einführender Vortrag: Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann, Universität Potsdam. PUTZ
Kulturangebote
Das Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit der Universität Potsdam hat ein Faltblatt erarbeitet, das Kulturangebote der Hochschule im Sommersemester 1999 vorstellt. Darin sind Aktivitäten auf den Gebieten Theater, Literatur, Musik und Literatur/ Plastik sowie kulturelle Highlights zusammengefaßt. Das Faltblatt ist über das Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit, Tel. 0331/9771474, erhältlich. PUTZ
Karten-Service
Mit Beginn des Sommersemesters‘99 eröffnet die Universität Potsdam einen Theaterkarten-Service für: Studierende. Ausgewählte Theatervorstellungen können zu Preisen von 10,DM an den Potsdamer Spielstätten Theaterhaus(Alter Markt), Reithalle(Schiffbauergasse) und von 12,— DM im Schloßtheater(Neues Palais) besucht werden. Kartenbestellungen nehmen entgegen: Nina Holzhauer, Tel. 0331/5052425 bzw. holz@rz.uni-potsdam.de und Carl W. Diestler, Tel. 0331/ 977-1225 bzw. refrat@rz.unipotsdam.de. PUTZ