Heft 
(1.1.2019) 03
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Personalia/ Kultur PUTZ 3/99

Kinoverrückte

| Filmnächte |Filmriß im siebenten Jahr

Die Fachschaften Geschichte, Germanistik und Anglistik

Auf Entdeckungstour

Täglich mehrere öffentlichkeitswirksame Termine zu absolvieren, hat sich der neue Oberbürgermeister Potsdams, Matthias Platzeck(2.v.1.),

selbst verordnet. Deshalb nahm er sich auch einen Tag lang Zeit, auf|

Einladung der Forschungsinitiative Brandenburg e.V. die Forschungs­institute der Region kennenzulernen. Die Tour durch 14 Forschungs­einrichtungen Ende Januar begann im Astrophysikalischen Institut Potsdam, führte durch die Institute auf dem Telegrafenberg, den BioCampus Hermannswerder, den sich entwickelnden Wissenschafts­park Golm(unser Foto), wo sich die Mathematisch-Naturwissen­schaftliche Fakultät der Universität Potsdam ansiedeln wird, und endete bei den geisteswissenschaftlichen Einrichtungen am Neuen Markt.

| Einen Ruf nach Potsdam hat angenommen:

| Dr. Beate Jessel, Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, auf eine C3­Professur: für: Landschafts­planung im Institut für Geo­Ökologie der Mathematisch­Naturwissenschaftlichen Fakul­tät der Universität Potsdam.

Fortsetzung von Seite 29 ForschungsZentrums Potsdam. Prof. Dr. Günther Lottes, Universität Gießen, auf eine| C4-Professur für Europäische Kulturgeschichte des 18. Jahr­hunderts im Historischen Insti­tut der Philosophischen Fakul­tät I der Universität Potsdam als gemeinsame Berufung der| Universität Potsdam und des| Forschungszentrums Europäi­sche Aufklärung Potsdam.

Dr. Joachim Wambsganß, Astrophysikalisches Institut Pots­dam, auf eine C3-Professur für Astroteilchenphysik im Institut für Physik der Mathematisch­Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam.

Einen Ruf hat angenommen: Prof. Dr. Jörg Rüpke, Institut für Klassische Philologie der Philosophischen Fakultät I der Universität Potsdam, auf eine C4-Professur für Vergleichende Kultursoziologie, insbesondere Religionssoziologie an der Universität Erfurt.

Im BUND sind Sie

ganz schön sta rk

| Frauen sind Expertinnen in Sachen

Umweltschutz. Und rund die Hälfte der

BUNDmitglieder sind Frauen, Wenn Sie

/ wissen wollen, was wir tun und wie Sie

__ mitmachen können, schicken(oder faxen) Sie uns einfach diese Anzeige: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland,

= 53222 Bonn, Fax 0228- 400 9740 4

BUND

FREUNDE DER ERDE

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B.E./Foto: Tribukeit|

Seit 1993 bereichern sie das

studentische Kulturleben an | der Uni: die Leute vonFilm­

riß. Während des Semesters treffen sie sich jeden Mittwoch

| im kleinen Physikhörsaal ab|

21.00 Uhr, um Streifen ihrer | Wahl zu zeigen. Auf die Lein­_ wand kommt, was gefällt. Von

Klassisch bis Kult, von Kitsch und Kommerz bis Unabhängig und Verkannt.

| Angefangen hat alles mit drei

Leuten, 10-Watt-Lautsprechern und handgemalten Plakaten. Seit93 wuchs die Zuschauer­zahl ständig. Mit immer mehr Mitstreitern beschränkte man sich bald nicht nur auf die reinen Filmvorführungen im Physik­hörsaal. Es kamen Open-Air­Veranstaltungen wie die langen Sommerfilmnächte dazu, zu­nächst mit Bettlaken als Lein­wand zwischen den T-Heimen. Längst hat sich der Kinosaal in Golm alsTraumkulisse erwie­sen. Hier gibt es für die Film­

Enthusiasten die Möglichkeit,| | auf großer Leinwand und im Kinoformat, ohne knatternde|

Projektoren im Hindergrund zu projizieren. Auch im Sommer­

semester sind Vorführungen mit|

diversen Aktionen geplant. Für Spaß sollen beispielsweise Par­ties und Vorfilme sorgen. Eben­so denkt die Truppe an Filme in der Originalsprache mit deut­schen Untertiteln sowie neben Hollywood-Popcorn-Kino an

Produktionen, die bislang nur|

auf einschlägigen Festivals zu se­hen waren. Viel Arbeit also war­tet auf das Team vonFilmriß. Zur Zeit sind es acht kino­verrückte Leute, die sich. um

Filmauswahl und-bestellung,|

Plakatgestaltung und-vertei­

lung, Beschaffung, Aufbau der|

Technik und Projektion der Fil­me. kümmern. meinen sie, könne nicht scha­den. Die Initiative wird vom

Studentenwerk Potsdam und | vom Studierendenparlament der|

Uni gefördert. Weitere Infos unter Tel. 0331/977-2344.

Silke Kamp, Studentin Ge­schichte/Philosophie; Björn Laude, Student Architektur

Verstärkung,

der Universität Potsdam er­öffnen eine Semester-Film­und Vortragsreihe im Film­museum. Die Veranstaltungen sind ein Kulturangebot für Studierende und Bürger der Stadt. Beginn: 18. Mai 1999, 19.30 Uhr mit dem Film Das Siebente Siegel von Ingmar Bergmann(1957). Einführender Vortrag: Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann, Universität Potsdam. PUTZ

Kulturangebote

Das Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturar­beit der Universität Potsdam hat ein Faltblatt erarbeitet, das Kulturangebote der Hochschu­le im Sommersemester 1999 vorstellt. Darin sind Aktivitäten auf den Gebieten Theater, Lite­ratur, Musik und Literatur/ Plastik sowie kulturelle High­lights zusammengefaßt. Das Faltblatt ist über das Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit, Tel. 0331/977­1474, erhältlich. PUTZ

Karten-Service

Mit Beginn des Sommerseme­sters99 eröffnet die Universi­tät Potsdam einen Theaterkar­ten-Service für: Studierende. Ausgewählte Theatervorstellun­gen können zu Preisen von 10,­DM an den Potsdamer Spiel­stätten Theaterhaus(Alter Markt), Reithalle(Schiffbauer­gasse) und von 12, DM im Schloßtheater(Neues Palais) be­sucht werden. Kartenbestel­lungen nehmen entgegen: Nina Holzhauer, Tel. 0331/5052425 bzw. holz@rz.uni-potsdam.de und Carl W. Diestler, Tel. 0331/ 977-1225 bzw. refrat@rz.uni­potsdam.de. PUTZ