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(1.1.2019) 07
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Studiosi

PUTZ 7/99

Für's neue Studienjahr gerüstet

Studentenwerk Potsdam mit erweitertem Service

Auf Grün stehen offensicht­lich die Signale im Potsda­mer Studentenwerk zu Be­ginn desStudienjahres 1999/2000. Mit dem vor rund drei Monaten vollzoge­nen Umzug der Einrichtung in die Friedrich-Ebert-Stra­ße scheinen nun auch räum­

liche Voraussetzungen für verbesserte Service-Dienste gegeben.

Stolz ist Studentenwerks-Ge­schäftsführerin Karin Bänsch beispielsweise auf den neuen Service-Point. Im Rondell aus Plastikglas arbeitet Regine Gal­linat,die Frau für alle Fälle, Umherirrende bekommen hier erste Hilfe: ob es um die abzu­gebende Studienbescheini­gung, den Internationalen Stu­dentenausweis, die nötige Te­lefonkarte, den Erwerb hausin­terner Publikationen geht-, für jeden hält sie das Richtige be­reit.. Die ‚Anlaufstelle bietet schon jetzt den Service, den Bänsch in Zukunft stärker noch als bisher anstrebt. Mehr Kundenfreundlichkeit ver­spricht sie sich auch durch die am Dienstag verlängerten Sprechzeiten bis 18.00 Uhr. Ganz im Sinne der Studieren­den dürfte darüber hinaus der am Eingang des Studenten­werkes installierte Computer

Das Studentenwerk Potsdam sichert Verpflegungsleistungen für 16000 Stu­dierende. Rund eine Million Essen werden in insgesamt sieben Mensen im

Jahr zubereitet und ausgegeben.

sein, auf dem Jobsuchende so­fort Einblick in das vorhande­ne Angebot bekommen.

Aber nicht nur hier ändert sich einiges. Davon betroffen sind gleichfalls zwei andere Säulen in Bänsch Verantwortungsbe­reich: das studentische Woh­nen und die Verpflegung. Be­ginnen soll mit dem Start des Wintersemesters die Komplex­sanierung des Wohnheimes 3 im Park Babelsberg. Obwohl äußerlich kaum anders, wird sich das Haus im nächsten Sep­tember dennoch neu präsen­

Foto: Tribukeit

tieren. Dafür sorgen im Inne­ren veränderte Grundrisse, die den künftigen 57 Bewohnern des Heimes ein modernes, at­traktives Wohn-Ambiente er­möglichen. Hoffen dürfen auch die Mieter der Wohnhei­me in der Kaiser-Friedrich­Straße. Geplant ist, für sie In­ternetanschlüsse zu schaffen. Derzeit: laufen hierfür: ‚erste Verhandlungen zwischen Stu­dentenwerk und Uni. Wann das Projekt wirklich seine Rea­lisierung erfährt, steht aller­dings noch in den Sternen.

Ich rechne mit der prakti­schen Umsetzung des Vorha­bens im Frühjahrssemester, sagt Bänsch dazu. Am Herzen liegen ihr die zwei neuen, vor­aussichtlich im Frühjahr 2000

übergabefertigen Cafeteri­en/Austeilmensen für die Fachhochschule und die Hochschule für Film und

Fernsehen. Teilsaniert wird zu­dem die für rund 4000 Stu­denten zuständige Mensa in der Babelsberger August-Be­bel-Straße. Von April bis Au­gust sollen die Arbeiten für eine neue Ausgabestrecke und Geschirrrückgabe dauern. Ganz ohne Sorgen jedoch geht es auch im Studentenwerk Potsdam nicht ab. Es fehlen vor allem Gelder für die Sanie­rung von Wohnheimen. Noch nicht im Prachtzustand befin­det sich immerhin etwa 50 Prozent des gesamten Bestan­des. Eine Konsequenz aus der unterlassenen Instandhaltung von Gebäuden in DDR-Zei­ten. Noch bis 1997 existierte ein Bund-Länder-Programm, das die Finanzierung baulicher Maßnahmen zu 80 Prozent durch Bund und Land regelte. Ein Nachfolgeprogramm fehlt bis heute.Seit zwei Jahren herrscht hier Totenstille, kon­statiert Bänsch und appelliert gleichzeitig an das Land zu helfen.Ansonsten können wir große Sanierungen wie etwa in der Kaiser-Friedrich-Straße oder in Golm nicht vorneh­men.

P.G6.

Erstes Semesterticket

Einigung erzielten die Deut­sche Bahn Regio AG und der Zweckverband Öffentlicher Personalverkehr Lausitz-Spree­wald über das erste Semester­ticket in Brandenburg. Künfti­ge Nutzer sind die Studenten der Fachhochschule Lausitz sowie der Technischen Univer­sität Cottbus. Die Einführung des Tickets erfolgt möglicher­weise zum Sommersemester 2000. Eine dafür notwendige Abstimmung unter den betrof­fenen Studis steht allerdings noch aus. PUTZ

Forum in Metz

Am 29. und 30. Oktober die­ses Jahres lockt die Stadt Metz zahlreiche Besucher, darunter voraussichtlich mehrere tau­send Studenten an. Grund dafür ist das erste Deutsch­Französische Forum für Be­schäftigung und Zusammenar­

beit. Diese Kontakt- und In­formationsmesse bringt Unter­nehmen, Hochschulen und an­gehende Akademiker beider Länder zusammen. Für ex­amensnahe Studierende und Absolventen besteht die Mög­lichkeit, Kontakt mit Firmen aufzunehmen. Jüngere Kom­militonen können sich um

Praktika bewerben oder einen Überblick über vorhandene deutsch-französische Studien­angebote erhalten.

Der Eintritt für Studenten ko­stet 30 FF. Weitere Infos gibt s im Internet unter http: //www.deutsch-fran­zoes-forum.org PUTZ

Interkama99

Wer sich über neueste Ent­wicklungen in der Automati­sierungstechnik informieren möchte, sollte den Besuch auf der INTERKAMA*99 in Düs­seldorf nicht verpassen. Insbe­sondere angehende Verfah­

renstechniker, KElektrotechni­ker oder Maschinenbauer ha­ben hier in der Zeit: vom 18. bis 23. Oktober dieses Jahres die Gelegenheit, 1300 Unter­nehmen: der: Automatisie­rungstechnik kennenzulernen und direkt mit deren Vertre­tern ins Gespräch zu kommen.

Auch die Wissenschaft selbst ist im TechnologieparkAnge­wandte Forschung vertreten. Für Studenten werden Sonder­Eintrittskarten geboten. Der Eintritt kostet am 22. und 23. Oktober 10,- DM, vom 18. bis 21. 10. allerdings 20; DM: PUTZ

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