Studiosi
PUTZ 7/99
Für's neue Studienjahr gerüstet
Studentenwerk Potsdam mit erweitertem Service
Auf Grün stehen offensichtlich die Signale im Potsdamer Studentenwerk zu Beginn des—Studienjahres 1999/2000. Mit dem vor rund drei Monaten vollzogenen Umzug der Einrichtung in die Friedrich-Ebert-Straße scheinen nun auch räum
liche Voraussetzungen für verbesserte Service-Dienste gegeben.
Stolz ist Studentenwerks-Geschäftsführerin Karin Bänsch beispielsweise auf den neuen Service-Point. Im Rondell aus Plastikglas arbeitet Regine Gallinat,„die Frau für alle Fälle“, Umherirrende bekommen hier erste Hilfe: ob es um die abzugebende Studienbescheinigung, den Internationalen Studentenausweis, die nötige Telefonkarte, den Erwerb hausinterner Publikationen geht-, für jeden hält sie das Richtige bereit.. Die ‚Anlaufstelle bietet schon jetzt den Service, den Bänsch in Zukunft stärker noch als bisher anstrebt. Mehr Kundenfreundlichkeit verspricht sie sich auch durch die am Dienstag verlängerten Sprechzeiten bis 18.00 Uhr. Ganz im Sinne der Studierenden dürfte darüber hinaus der am Eingang des Studentenwerkes installierte Computer
Das Studentenwerk Potsdam sichert Verpflegungsleistungen für 16000 Studierende. Rund eine Million Essen werden in insgesamt sieben Mensen im
Jahr zubereitet und ausgegeben.
sein, auf dem Jobsuchende sofort Einblick in das vorhandene Angebot bekommen.
Aber nicht nur hier ändert sich einiges. Davon betroffen sind gleichfalls zwei andere Säulen in Bänsch’ Verantwortungsbereich: das studentische Wohnen und die Verpflegung. Beginnen soll mit dem Start des Wintersemesters die Komplexsanierung des Wohnheimes 3 im Park Babelsberg. Obwohl äußerlich kaum anders, wird sich das Haus im nächsten September dennoch neu präsen
Foto: Tribukeit
tieren. Dafür sorgen im Inneren veränderte Grundrisse, die den künftigen 57 Bewohnern des Heimes ein modernes, attraktives Wohn-Ambiente ermöglichen. Hoffen dürfen auch die Mieter der Wohnheime in der Kaiser-FriedrichStraße. Geplant ist, für sie Internetanschlüsse zu schaffen. Derzeit: laufen“ hierfür: ‚erste Verhandlungen zwischen Studentenwerk und Uni. Wann das Projekt wirklich seine Realisierung erfährt, steht allerdings noch in den Sternen.
„Ich rechne mit der praktischen Umsetzung des Vorhabens im Frühjahrssemester“, sagt Bänsch dazu. Am Herzen liegen ihr die zwei neuen, voraussichtlich im Frühjahr 2000
übergabefertigen Cafeterien/Austeilmensen für die Fachhochschule und die Hochschule für Film und
Fernsehen. Teilsaniert wird zudem die für rund 4000 Studenten zuständige Mensa in der Babelsberger August-Bebel-Straße. Von April bis August sollen die Arbeiten für eine neue Ausgabestrecke und Geschirrrückgabe dauern. Ganz ohne Sorgen jedoch geht es auch im Studentenwerk Potsdam nicht ab. Es fehlen vor allem Gelder für die Sanierung von Wohnheimen. Noch nicht im Prachtzustand befindet sich immerhin etwa 50 Prozent des gesamten Bestandes. Eine Konsequenz aus der unterlassenen Instandhaltung von Gebäuden in DDR-Zeiten. Noch bis 1997 existierte ein Bund-Länder-Programm, das die Finanzierung baulicher Maßnahmen zu 80 Prozent durch Bund und Land regelte. Ein Nachfolgeprogramm fehlt bis heute.„Seit zwei Jahren herrscht hier Totenstille“, konstatiert Bänsch und appelliert gleichzeitig an das Land zu helfen.„Ansonsten können wir große Sanierungen wie etwa in der Kaiser-Friedrich-Straße oder in Golm nicht vornehmen.“
P.G6.
Erstes Semesterticket
Einigung erzielten die Deutsche Bahn Regio AG und der Zweckverband Öffentlicher Personalverkehr Lausitz-Spreewald über das erste Semesterticket in Brandenburg. Künftige Nutzer sind die Studenten der Fachhochschule Lausitz sowie der Technischen Universität Cottbus. Die Einführung des Tickets erfolgt möglicherweise zum Sommersemester 2000. Eine dafür notwendige Abstimmung unter den betroffenen Studis steht allerdings noch aus. PUTZ
Forum in Metz
Am 29. und 30. Oktober dieses Jahres lockt die Stadt Metz zahlreiche Besucher, darunter voraussichtlich mehrere tausend Studenten an. Grund dafür ist das erste DeutschFranzösische Forum für Beschäftigung und Zusammenar
beit. Diese Kontakt- und Informationsmesse bringt Unternehmen, Hochschulen und angehende Akademiker beider Länder zusammen. Für examensnahe Studierende und Absolventen besteht die Möglichkeit, Kontakt mit Firmen aufzunehmen. Jüngere Kommilitonen können sich um
Praktika bewerben oder einen Überblick über vorhandene deutsch-französische Studienangebote erhalten.
Der Eintritt für Studenten kostet 30 FF. Weitere Infos gibt €s im Internet unter http: //www.deutsch-franzoes-forum.org PUTZ
Interkama’99
Wer sich über neueste Entwicklungen in der Automatisierungstechnik informieren möchte, sollte den Besuch auf der INTERKAMA*99 in Düsseldorf nicht verpassen. Insbesondere angehende Verfah
renstechniker, KElektrotechniker oder Maschinenbauer haben hier in der Zeit: vom 18. bis 23. Oktober dieses Jahres die Gelegenheit, 1300 Unternehmen: der: Automatisierungstechnik kennenzulernen und direkt mit deren Vertretern ins Gespräch zu kommen.
Auch die Wissenschaft selbst ist im Technologiepark„Angewandte Forschung“ vertreten. Für Studenten werden SonderEintrittskarten geboten. Der Eintritt kostet am 22. und 23. Oktober 10,- DM, vom 18. bis 21. 10. allerdings 20; DM: PUTZ
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