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(1.1.2019) 01
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iuchtipps

PUTZ 1-2/00

Geschichtsbuch in polnisch

Umwelt in Schranken gesetzt

3rüder, zur Sonne!

{ermann Scheer ist Vorkämp- ; er. Und wie es sich für Vor­kämpfer gehört, ficht er nicht init dem feinen Florett, son­dern haut wild und energisch I nit dem Säbel gegen den [ eind. Der heißtPyromane ;nd sitzt an der Spitze großer dtromkonzerne.

STRATEGIE FÜR DIE ÖKOLOGISCHE MODERNE

I ioheers neuester Streich gegen ilenVerbrenner heißtSo- I .'.re Weltwirtschaft. Strategie für die ökologische Moderne, st voll von provokant-zacki- | ;cn Sätzen. Ein Kartenhaus ms Öl, Gas, Kohle und Atom­vennstäben, das nach Ansicht t tes SPD-Politikers und Trä­gers desAlternativen Nobel- ] >reises bald mangels Nach­schub einstürzt. Der schnelle Einstieg in die Energieversor- tung mit Sonne, Wasser, Wind md Biomasse sei möglich und (ringend geboten. Wenn licht, droht uns eineökologi­sche Weltkrise mitbrutal­sten militärischen Konflikten, ^lle Welt bastelt an Alternati­ven, von der Solarzelle bis zum vasserstoffgetriebenen Auto. Mclit Feindbilder sind gefragt, sondern Finanzierungspläne far Solarfabriken, höhere For­schungsetats und Programme mr Markteinführung der alter­nativen Energien. Doch wer Orientierung im Kampf für re­generative Energien sucht, fin­det in Scheers Buch seinsola- ristisches Manifest. Eine Stra­tegie findet er bei Scheer nicht.

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Solare Weltwirtschaft. Stra­tegie für die ökologische Moderne. Hermann Scheer. 340 Seiten. 42,- DM. ISBN 3-88897-228-0. Verlag Atltje Kunstmann, München 1999.

Kann man Europäisierung ler­nen? Ja, tagtäglich im Histori­schen Institut der Universität Potsdam. Polnische Studie­rende beispielsweise kommen häufiger als früher zum Ge­schichtsstudium an die Univer­sität Potsdam, und deutsche Studenten besuchen verstärkt polnische Universitäten.Eu­ropäisierung ist eine Aufgabe, die auf Gegenseitigkeit beruht und ein grenz-übergreifender Studienstoff, wie die Mittelal­terliche Geschichte am Histo­rischen Institut beweist.

1997 veröffentlichte Prof. Dr. Heinz-Dieter Heimann seine Einführung in die Geschichte des Mittelalters, die die me­thodische und inhaltliche Er­weiterung des Faches zur Grundlage eines modernen Mittelalterverständnisses nimmt und so neue Perspekti­ven des Faches in den Wissen­schaftsherausforderungen der Zukunft aufzeigt.

Zum Jahresende 1999 erschien diese jetzt alsWprowadzenie do Historii (redniowiecznej in polnischer Übersetzung. Das Buch unterstützt den

Das Erfolgsteam Jürgen Hesse und Hans Christian Schräder legt mitNetworking als Be- werbungs- und Karrierestrate­gie ihre neueste Publikation vor. Anschaulich und praktisch werden kompliziert erschei­nende Mechanismen der Ar­beitswelt beschrieben, so dass das Buch allen dienlich ist, die sich bewerben, ihre Karriere aufbauen oder sich beruflich verändern wollen. Erfolgrei­ches Networking funktioniert demnach nicht ohne ein ge­konntes Beziehungsmanage­ment, zu dem Erfolgsorien- tiertheit wie auch emotionale und soziale Intelligenz gehören. Nach fünf hand­lungsorientierten Kapiteln werden im Buch abschließend goldene Regeln des Networ­kings aufgeführt. Am Schluss steht das Motto:Wir sind nicht auf der Welt, um so zu

Wandel des Geschichtsbildes und dokumentiert einen le­bendigen Transferprozess im Fach und darüber hinaus.

PUTZ

Heinz-Dieter Heimann: Einführung in die Ge­schichte des Mittelalters, Stuttgart 1997 (UTB 1957), 336 S., 24.80 DM, ISBN 3- 8252-1957.

Wprowadzenie do Historii (redniowiecznej, St. Kwiat- kowski, Toru n 1999, 370 S., ISBN 83-87673-73-0.

Heinz-Dieter Heimann

WPROWADZENIE DO HISTORII SREDNIOWIECZNEJ

TNOiK TORUN 1999

sein, wie andere uns haben wollen. PUTZ

Jürgen Hesse/Hans Chri­stian Schräder: Networking als Bewerbungs- und Karrie­restrategie. Beziehungen

aufbauen, pflegen und nut­zen. ISBN 3-8218-1573-6. 157 Seiten. Eichborn Verlag. 24,80 DM. Frankfurt am Main, 1999.

Hesse/Schrader

* Networking als Bewerbungs­und Karrierestrategie

Beziehungen aufbauen, pflegen und nutzen

DerWissenschaftliche Beirat der Bundesregierung für Glo­bale Umweltveränderungen (WBGU) hat die Industriege - sellschafi in ihre Grenzen ver­wiesen:Wir müssen einen Schutzzaun um einzelne Um­weltgüter ziehen, fordert der WBGU-Vorsitzende und Di­rektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans-Joachim Schelln- huber. Zwar sei es ethisch ge­rechtfertigt, dass der Mensch seine Umwelt verändert und dadurch auch die Überlebens­chancen einzelner Arten ge­fährdet. Aber es gäbe Naturgü­ter, die trotz wachsender Welt­bevölkerung und Industriali­sierung auf keinen Fall zerstört werden dürften. Leitplankenkonzept nennen die Umweltweisen der Bun­desregierung das Schutzkon­zept, das sie in dem Gutachten Welt im Wandel: Umwelt und Ethik ausgearbeitet und im Dezember in Berlin an Bun­desforschungsministerin Edel­gard Bulmahn und Umweltmi­nister Jürgen Trittin überge­ben haben. Zu den verbotenen Eingriffen gehören danach Veränderungen an den großen geochemischen Kreis­läufen wie dem Klimahaushalt der Erde. Auch die Regenwäl­der in Südamerika und Indo­nesien, die eine wichtige Rolle beim Wasserhaushalt der Erde spielen, dürften auf keinen Fall gestört werden. Die Wissen­schaftler fordern, dass etwa zehn Prozent der Weltfläche unter Schutz gestellt werden. Dazu zählen auch die großen Korallenriffe oder der Baikal­see.

Einen Naturerhalt um jeden Preis lehnen die Wissenschaft­ler dagegen ab: Wenn Grund­bedürfnisse wie Ernährung und Gesundheit gefährdet sind, seien Eingriffe des Men­schen auch ethisch erlaubt. Schellnhuber:Wenn wir uns wieder völlig umweltfreundlich als Jäger und Sammler ernähren würden, könnte nur noch einer von tausend Men­schen überleben.

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