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Das Letzte
Donnerwetter in Golm
Wie rette ich Computer bei Wassereinbrüchen?
Alle freuten. sich nach vielen, für den Monat Mai ungewöhnlich heißen Tagen auf Regen. Der Guss, der aber am 9. Mai auch den Uni-Komplex Golm erfasste, war nicht von schlechten Eltern. Friedrich Wilhelm Schwartzkopff, studentische Hilfskraft, hatte an diesem Tage Dienst im Computerpool in Golm.
Dass es regnete, stellten der Student und Dr. Jürgen Rose zunächst daran fest, dass es in den Toiletten mehr Wasser gab als allgemein. üblich. Durch den Wassereinbruch ließen sich die Türen aufgrund: des großen Drucks nicht mehr öffnen. Das Wasser schoss unter der Schwelle und bis auf eine Höhe von 30 bis 40 cm aus den Türritzen hervor. Betroffen war auch der benachbarte Lagerraum für Plastiken. Ein Anruf beim Pförtner erwies sich insofern als nicht sonderlich hilfreich, da er als einziger Diensthabender seinen Platz nicht verlassen durfte, also we
der Schlüssel aushändigen noch sonstige Hilfe geben konnte. Sein Rat an den Studenten: Anruf in der Leitstelle. Dort erhielt Friedrich Wilhelm Schwartzkopff die vielsagende Auskunft, dass der Klempner bereits mit anderen Notfällen beschäftigt sei, welch ein Wunder an solchen Tagen, und sich erst danach um die Havarie in Golm kümmern könne. Also
sagte man sich: Selbst sind die Männer. Zunächst versuchten „die Retter in der Not“, die Lage einigermaßen in den Griff zu bekommen. Beim Betreten des Keller-Pools zeigte sich, dass der Wasserstand dort „erst“ einen Wert von zwei bis drei Zentimeter erreicht hatte. Allerdings lief Regenwasser von den Fensteröffnungen von oben in den Raum. Wenigstens
Um den Fluten Einhalt zu gebieten, besann man sich auf ungewöhnliche Mittel.
Ballnacht wieder Erfolg
Bereits zum 13. Mal trafen sich am 12. Mai Fußballmannschaften aus allen Studienrichtungen der Uni, um ihren Sieger bei der Ballnacht in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee zu küren. Vom‘Zentrum: für Hochschulsport wieder mit viel Umsicht und Engagement organisiert, wurde die Veranstaltung um 18.00 Uhr vom Hauptorganisator Dr. Jürgen Harder eröffnet.
Nach 30 Vorrundenspielen war die erste„Etappe“ gegen Mitternacht geschafft. Die Platzierungsspiele konnten beginnen. Nachdem alle Plätze von fünf bis zwölf ausgespielt waren, nahte der Höhepunkt der Traditionsveranstaltung. In den Halbfinalspielen setzten sich Stahl Wade(Sportstudenten) und FH Bulls(Fachhochschule) durch und erreichten das Finale. Im Spiel um Platz drei behiel
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ten Die Bunsenbrenner(natürlich Chemiker) über die Langschläfer(Jura) erst im Penaltyschießen mit 5:4 die Oberhand. Um 01.30 Uhr. konnte dann endlich das Finale starten. Leider wurde dies zu einer doch recht einseitigen Angelegenheit für Stahl Wade. Schon in den Vorrundenspielen gewannen die Sportstudenten mit 4:1, diesmal hieß es am Ende 5:0. Die FH-Studenten konnten dennoch mit ihrem zweiten Platz überaus zufrieden sein, und die Sportler hatten nach drei Jahren Pokalabstinenz endlich mal wieder den Kindl-Cup in den Händen.
So waren am Ende alle, Studenten, Ausrichter und Zuschauer, mit der 13. Auflage der Ballnacht zufrieden. Auf denn, zur 14. Ballnacht 2001! Jürgen Rabe/Zentrum für Hochschulsport
Foto: zg.
Finalrunde
Die Studentinnen und Studenten der Uni Potsdam traten kürzlich zu den Vorrunden um die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Volleyball an. Im Finale trafen die Damen in heimischer Halle auf den Sechser. der. IU Dresden. Das Match entschieden die Gäste aus: Sachsen klar für sich. Es endete mit 3:0(21; 20; 21): Damit verpasste die Uni Potsdam, im Vorjahr Meisterschaftsdritter, in diesem Jahr die Endrunde. Besser machten es die Herren. Der Pokalverteidiger musste in diesem Jahr zur Vorrunde zum Pokaldritten des letzten Jahres, Uni Weimar. Die Potsdamer siegten mit 3:0 im entscheidenden Spiel gegen die Thüringer und stehen somit als Pokalverteidiger wieder in der Finalrunde, die am 17./18. Juni in Chemnitz ausgetragen wird.
Jürgen Rabe/Zentrum für Hochschulsport
die Computer standen aber hoch und trocken. Vorsorglich wurde der Hauptsicherungsschalter„umgelegt“. Anschließend hievten die Männer die elektronischen Geräte im linken Kellertrakt ins Trockene. Trotz aller Rettungsmaßnahmen stand nun fest: Die Lage geriet außer Kontrolle. Also was tun? Der Gedanke lag nahe, die Feuerwehr zu holen. Das musste per Handy geschehen, denn die Telefonanlage war inzwischen auch ausgefallen. Da nicht abzusehen war, wann die Feuerwehr eintreffe
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sperre vor dem Eingang zun Servertrakt. In diesem Augenblick erschien der Wachhabende mit große Schlüsselbund und den WorPutzfrauen,
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wollte rein. B.E. IMPRESSUM ISSN 0947-1650 PUTZ
Die Potsdamer Universitätszeitung
Herausgeber: Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit(PÖK) im Auftrag des Rektors der Universität Potsdam, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder Redaktion: Dr. Barbara Eckardt(B.E.), Janny Glaesmer(gl)(verantwortl.), Petra Görlich(P.G.)
Dr. Ursula Resch-Esser(urs)
Texterfassung, Vertrieb: Andrea Benthien
Titelfoto: UNIDRAM
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Redaktionsschluß der Juli-Ausgabe: Freitag, 16. Juni 2000
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Anzeigenschluß der Juli-Ausgabe: 3. Juli 2000