Heft 
(1.1.2019) 06
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PUTZ 6/00

Kultur

Lust an Kunst

Heute vorgestellt: Detlef Pauligk

Detlef Pauligk ist im Bereich Instrumentale Ausbildung des Instituts für Musik und Musikpädagogik tätig und hat eine ausgesprochen auffällige Neigung zur zeitgenössischen Mu­sik.Kreatives Instrumentalspiel sieht Pauligk alsin höch­stem Maße persönlichkeitsbildend an.Die musikpädagogi­sche Funktion des Instrumentalspiels zielt nicht allein auf künstlerische Realisation. Vielmehr können sich Mitteilungs­freude, Spontaneität und Ausdrucksvermögen bei Schülern und Studenten ganz elementar und ganzheitlich entwickeln. 1991 rief PauligkNeue und Experimentelle Musik als Ver­

anstaltungsreihe ins Leben.

Detlef Pauligk, geboren 1963, studierte von 1979 bis 1985 an der Hochschule für Musik Carl Mara von Weber, Dresden, Klavier, Komposition und Improvisation. Schon in den letzten Semestern erteilte Pauligk an der Hochschule er­ste Lektionen und improvi­sierte mit seiner aus gemisch­ten Instrumenten bestehenden

Gruppe. Seit. 1985 unterrichtet. Detlef Pauligk an der Universität

Potsdam(früher Pädagogische Hochschule) im Institut für Musik und Musikpädagogik.

Tag des offenen

Denkmals

Seit 1993 gibt es den bundes­weitenIag des offenen Denkmals. Am zweiten Sonn­tag im September erhalten In­teressiertedie. Gelegenheit, sonst nicht zugängliche Denk­male zu besichtigen. Zum zweiten Mal beteiligt sich die Universität Potsdam in diesem Jahr an dem Projekt.

Am 10. September stehen die Türen der Villa Liegnitz für Besucher offen. Darin befindet sich das Institut für Zellphysio­logie und Zellbiologie der Universität Potsdam.

Interessenten können am 10. September an Führungen durch das Haus teilnehmen. Sie finden um 10.00 Uhr, um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr statt(jeweils auf 20 Personen begrenzt). Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen erhal­ten Sie bei Barbara Eckardt aus

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Daneben war er vier Semester Korrepetitor in der Schauspiel­ausbildung der Hochschule für Film und Fernsehen, Babels­berg und hatte gleichfalls Mitte der 90er, Jahre einen Lehrauftrag an der Musik­schule Potsdam. Der Pianist Pauligk konzertierte mehrmals an der Hochschule, zuletzt im November 1998 im Zusam­menspiel mit dem Orchester der Universität Potsdam mit Frederic Chopins 2. Klavier­konzert, f-Moll. In°den von Pauligk initiierten und unter­richtsbegleitendenStuden­

tenkonzerten- Neue und Ex­perimentelle Musik erklang avantgardistische Musik des 20. Jahrhunderts, darunter Werke von Olivier Messiaen, Luciano Berio und Karlheinz Stockhausen. In den einzelnen Sessionen der zeitgenössischen Musik hat das improvisatori­sche Spiel hohen Stellenwert, wobei die musikalische ex tem­pore-Improvisation auf verab­redeten verbalen oder grafi­schen Vorlagen basiert.

In jüngerer Zeit widmet sich Pauligk besonders musik­pädagogischen Fragen des Kla­vierspiels. Dabei geht es ihm darum, mit Hilfe von speziell ausgearbeiteten Lernmateria­lien den bruchlosen Übergang von Unterrichtserfahrungen zur häuslichen Übung zu er­leichtern. Ein Ergebnis dieser Arbeit, die Piktogramme zur künstlerischen Übung, wurden bereits im Rahmen der Vor­träge zur Instrumentalpädago­gik am Institut für Musik und Musikpädagogik vorgestellt. Pauligk ist Mitautor vonIn­strumentale Spiele nach Kaba­Jewski& Co..

Thomas Freitag, PÖK

dem Referat für Presse-, Öf­fentlichkeits- und Kulturarbeit der Universität Potsdam; Tel.: 0331/977-1665 oder perMail: eckardt@rz.

B.E.

AmTag des offenen Denkmals ist es möglich, die Villa Liegnitz zu be­Foto: Fritze

sichtigen.

Gartenkultur

Zur Bundesgartenschau Pots­dam 2001 erschien ein präch­tiges Buch über die Gartenkul­tur in Brandenburg und Ber­lin. Es gibt einen Überblick über die Entwicklung des Gar­tenbaus in unserer engeren Heimat. Das Spektrum reicht von den slawischen Anfängen, den Kloster- und Bauerngärten über Obst-, Gemüse und Zier­pflanzenbau bis zu den Bun­des- und Landesgartenschauen in Berlin, Cottbus, Luckau, Potsdam und Eberswalde. Be­sondere Würdigung erfahren Peter Joseph Lenne und Her­ann Ludwig Heinrich Graf von Pückler. Prof. Dr. Klaus Klopfer/Institut für Syste­matik und Didaktik der Bio­

logie

Gartenkultur in Branden­burg und Berlin. Hrg. MLUR des Landes Branden­burg. 1. Aufl. Potsdam 2000. 228 SS. ISBN 3:

933352-25-8.

Schlössernacht

Auch in diesem Jahr finde wieder die Potsdamer Schlössernacht statt. Am 19 August 2000 werden di« festlich beleuchteten Schlös ser, die Parks und Gärten ir Potsdam zum Lustwandelr einladen. In dieser Nach: gibt es ein umfangreiche: künstlerisches Rahmenpro­gramm. Daran wirken auch Mitarbeiter und Studierende aus dem Institut für Musil und Musikpädagogik de: Universität Potsdam mit Das aktuelle Programm is: über die Tagespresse und der Potsdam-Information, Brandenburger Straße 18 Tel.: 0331/27558-88 zu er fahren.

PUT­

IMPRESSUM

PUTZ Die Potsdamer Universitätszeitung,

ISSN 0947-165(

Herausgeber: Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit(PÖK) im Auftrag des Rektors der Universität Potsdam, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder Redaktion: Dr. Barbara Eckardt(B.E.), Janny Glaesmer(gl)(verantwortl.), Petra Görlich(P.G.)

Dr. Ursula Resch-Esser(urs)

Texterfassung, Vertrieb:

Andrea Benthien

Titelfoto: Fritze

Anschrift der Redaktion:

Am Neuen Palais 10, D-14469 Potsdam, Telefon(03 31) 9 77-1474 oder-1496, 1665,-1675

Telefax(03 31) 9 77-1145 oder-1130 E-mail: presse@rz.uni-potsdam.de Internet: http: //www.uni-potsdam.de/ u/putz/index.htm

Redaktionsschluß der Oktober-Ausgabe: Freitag, 15. September 2000

Nachdruck gegen Belegexemplar bei Quellen- und Autorenangabe frei.

Satz, Druck und Anzeigenverwaltung: UNZE Verlags- und Druckgesellschaft Potsdam mbH

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