PUTZ 6/00
Kultur
Lust an Kunst
Heute vorgestellt: Detlef Pauligk
Detlef Pauligk ist im Bereich Instrumentale Ausbildung des Instituts für Musik und Musikpädagogik tätig und hat eine ausgesprochen auffällige Neigung zur zeitgenössischen Musik.„Kreatives Instrumentalspiel“ sieht Pauligk als„in höchstem Maße persönlichkeitsbildend“ an.„Die musikpädagogische Funktion des Instrumentalspiels zielt nicht allein auf künstlerische Realisation. Vielmehr können sich Mitteilungsfreude, Spontaneität und Ausdrucksvermögen bei Schülern und Studenten ganz elementar und ganzheitlich entwickeln“. 1991 rief Pauligk„Neue und Experimentelle Musik“ als Ver
anstaltungsreihe ins Leben.
Detlef Pauligk, geboren 1963, studierte von 1979 bis 1985 an der Hochschule für Musik „Carl Mara von Weber“, Dresden, Klavier, Komposition und Improvisation. Schon in den letzten Semestern erteilte Pauligk an der Hochschule erste Lektionen und improvisierte mit seiner aus gemischten Instrumenten bestehenden
Gruppe. Seit. 1985 unterrichtet. Detlef Pauligk an der Universität
Potsdam(früher Pädagogische Hochschule) im Institut für Musik und Musikpädagogik.
Tag des offenen
Denkmals
Seit 1993 gibt es den bundesweiten„Iag des offenen Denkmals“. Am zweiten Sonntag im September erhalten Interessierte‘die. Gelegenheit, sonst nicht zugängliche Denkmale zu besichtigen.“ Zum zweiten Mal beteiligt sich die Universität Potsdam in diesem Jahr an dem Projekt.
Am 10. September stehen die Türen der Villa Liegnitz für Besucher offen. Darin befindet sich das Institut für Zellphysiologie und Zellbiologie der Universität Potsdam.
Interessenten können am 10. September an Führungen durch das Haus teilnehmen. Sie finden um 10.00 Uhr, um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr statt(jeweils auf 20 Personen begrenzt). Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen erhalten Sie bei Barbara Eckardt aus
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Daneben war er vier Semester Korrepetitor in der Schauspielausbildung der Hochschule für Film und Fernsehen, Babelsberg und hatte gleichfalls Mitte der 90er, Jahre einen Lehrauftrag an der Musikschule Potsdam. Der Pianist Pauligk konzertierte mehrmals an der Hochschule, zuletzt im November 1998 im Zusammenspiel mit dem Orchester der Universität Potsdam mit Frederic Chopins 2. Klavierkonzert, f-Moll. In°den von Pauligk initiierten und unterrichtsbegleitenden„Studen
tenkonzerten- Neue und Experimentelle Musik“ erklang avantgardistische Musik des 20. Jahrhunderts, darunter Werke von Olivier Messiaen, Luciano Berio und Karlheinz Stockhausen. In den einzelnen Sessionen der zeitgenössischen Musik hat das improvisatorische Spiel hohen Stellenwert, wobei die musikalische ex tempore-Improvisation auf verabredeten verbalen oder grafischen Vorlagen basiert.
In jüngerer Zeit widmet sich Pauligk besonders musikpädagogischen Fragen des Klavierspiels. Dabei geht es ihm darum, mit Hilfe von speziell ausgearbeiteten Lernmaterialien den bruchlosen Übergang von Unterrichtserfahrungen zur häuslichen Übung zu erleichtern. Ein Ergebnis dieser Arbeit, die Piktogramme zur künstlerischen Übung, wurden bereits im Rahmen der Vorträge zur Instrumentalpädagogik am Institut für Musik und Musikpädagogik vorgestellt. Pauligk ist Mitautor von„Instrumentale Spiele nach KabaJewski& Co.“.
Thomas Freitag, PÖK
dem Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit der Universität Potsdam; Tel.: 0331/977-1665 oder per EMail: eckardt@rz.
B.E.
Am„Tag des offenen Denkmals“ ist es möglich, die Villa Liegnitz zu beFoto: Fritze
sichtigen.
Gartenkultur
Zur Bundesgartenschau Potsdam 2001 erschien ein prächtiges Buch über die Gartenkultur in Brandenburg und Berlin. Es gibt einen Überblick über die Entwicklung des Gartenbaus in unserer engeren Heimat. Das Spektrum reicht von den slawischen Anfängen, den Kloster- und Bauerngärten über Obst-, Gemüse und Zierpflanzenbau bis zu den Bundes- und Landesgartenschauen in Berlin, Cottbus, Luckau, Potsdam und Eberswalde. Besondere Würdigung erfahren Peter Joseph Lenne und Herann Ludwig Heinrich Graf von Pückler. Prof. Dr. Klaus Klopfer/Institut für Systematik und Didaktik der Bio
logie
Gartenkultur in Brandenburg und Berlin. Hrg. MLUR des Landes Brandenburg. 1. Aufl. Potsdam 2000. 228 SS. ISBN 3:
933352-25-8.
Schlössernacht
Auch in diesem Jahr finde“ wieder die Potsdamer Schlössernacht statt. Am 19 August 2000 werden di« festlich beleuchteten Schlös ser, die Parks und Gärten ir Potsdam zum Lustwandelr einladen. In dieser Nach: gibt es ein umfangreiche: künstlerisches Rahmenprogramm. Daran wirken auch Mitarbeiter und Studierende aus dem Institut für Musil und Musikpädagogik de: Universität Potsdam mit Das aktuelle Programm is: über die Tagespresse und iı der Potsdam-Information, Brandenburger Straße 18 Tel.: 0331/27558-88 zu er fahren.
PUT
IMPRESSUM
PUTZ Die Potsdamer Universitätszeitung,
ISSN 0947-165(
Herausgeber: Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit(PÖK) im Auftrag des Rektors der Universität Potsdam, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder Redaktion: Dr. Barbara Eckardt(B.E.), Janny Glaesmer(gl)(verantwortl.), Petra Görlich(P.G.)
Dr. Ursula Resch-Esser(urs)
Texterfassung, Vertrieb:
Andrea Benthien
Titelfoto: Fritze
Anschrift der Redaktion:
Am Neuen Palais 10, D-14469 Potsdam, Telefon(03 31) 9 77-1474 oder-1496, 1665,-1675
Telefax(03 31) 9 77-1145 oder-1130 E-mail: presse@rz.uni-potsdam.de Internet: http: //www.uni-potsdam.de/ u/putz/index.htm
Redaktionsschluß der Oktober-Ausgabe: Freitag, 15. September 2000
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