Heft 
(1.1.2019) 06
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Sport

PUTZ 6/00

Der Traum vom Weltrekord

Potsdamer Jura-Student bei Paralympics dabei

Wenn ich ehrlich bin, ist es mein größter Wunsch, einen neuen Weltrekord im Fünf­kampf aufzustellen. Dass dies nicht nur ein Traum sein muss, zeigen die bisheri­gen sportlichen Leistungen von Rayk Haucke. Seit 993, dem Beginn seiner Sportkarriere, geht es bei dem Leichtathleten und Jura-Studenten an der Uni­versität Potsdam stetig auf­wärts.

So konnte er bereits bei seinem ersten internationalen Start bei der Weltmeisterschaft 1994 in Berlin eine Bronzemedaille im Speerwurf mit nach Hause nehmen. Weitere Erfolge er­zielte er unter anderem mit dem Gewinn der Silberme­daille im Speerwurf bei der Weltmeisterschaft 1998 und des Doppeleuropameistertitels im Fünfkampf und im Speer­wurf 1999.

Wenn der Name Rayk Haucke trotz seiner großen sportlichen Erfolge nicht wie der anderer Sportler in aller Munde ist, liegt es daran, dass dem Behin­dertensport noch immer nicht

| die ihm gebührende öffentli­| che Aufmerksamkeit gewidmet | wird. In den Medien gibt es

nur selten Berichte. Selbst die

| Paralympics finden kaum me­

diale Resonanz. Seit 1992 ist der gebürtige

| Thüringer blind. Seine Kon­

zentration widmet er jetzt der Vorbereitung auf die im Okto­ber in Sydney/Australien statt­findenden Paralympics. Die

Qualifikation dafür hat er sich

bereits erarbeitet. Anfang Juni stellte er zwei deutsche Re­

| korde auf und verbesserte vier Persönliche Bestleistungen. Bis

auf 48 Punkte hat er sich an

| den aktuellen Weltrekord im Fünfkampf, der gegenwärtig

bei 2596 Punkten steht, her­angetastet.

Dem sportlichen Ziel ordnet er im Augenblick alles unter. Dafür hat er sein Studium un­terbrochen. Er lebt seit Fe­bruar dieses Jahres in einem Sportinternat in Cottbus, hat dort das Stadion vor der Tür,

die Physiotherapie in der Nähe, einen freundschaftlich mit ihm verbundenen Trainer. Natürlich ist es eine Schinde­rei, an fünf Tagen in der Wo­che fünf bis sechs Stunden zu trainieren, aber es macht auch Spaß, und das Ziel lockt.

Sydney verbessern. 2600

Punkte hat er sich im Fünf­kampf als persönliche Marke gesetzt.Diesmal möchte ich gerne ganz oben auf dem Sie­gerpodest stehen.

Aber auch für die Zeit nach der Olympiade hat er nicht nur

COTTBUS

Möchte bei den Paralympics den bestehenden Weltrekord im Fünfkampf ver­

bessern: Jura-Student Rayk Haucke(Iks.).

Wenn es beim Laufen manch­mal doch nicht so spannend ist, beim Training der innere Schweinehund überwunden werden muss, freut sich der Sportler darüber, dass er mit Leib und Seele Fünfkämpfer ist. Denn das bedeutet auch im Training Abwechslung: Weit­sprung, Speerwerfen, 100-Lauf, Diskuswerfen, 1500-Lauf.

Der 24-jährige Rayk Haucke hofft, dass sich seine Anstren­gungen lohnen werden. Er möchte seine Platzierungen der letzten Paralympics 1996 in Atlanta, Silbermedaille im Fünfkampf und vierter Platz im Speerwurf, unbedingt in

Foto: privat

sportlich ehrgeizige Pläne. Im November wird er mit ganzer Anstrengung sein Studium fortsetzen. Außerdem möchte er unbedingt eine Zeit im Aus­

land verbringen. B.E.

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Sieger steht fest

Nach zahlreichen Rundenspie­len steht jetzt der Studenten­liga-Sieger der Uni bei den Mi­xed-Mannschaften im Volley­ball fest. Durchgesetzt hat sich am Ende das TeamNu po­gadi. Zehn Mannschaften kämpften in diesem Studien­jahr um den inoffiziellen Titel. Keine von ihnen blieb dabei ohne Sieg und ohne Nieder­lage. Damit war über beide Se­mester hinweg für spannende Spiele gesorgt. PUTZ

Hochschulpokal

Es hat geklappt. Nun schon zum siebenten Male gewannen die Potsdamer Volleyballer den Deutschen Hochschulpokal. Dabei fuhr das Team mit durchaus gemischten Gefühlen zum Finale nach Chemnitz. Und das nicht ohne Grund. In seinen Reihen fehlten Bundes­ligaspieler Erik Heidemann und Alexander Schuler aus der Brandenburgligamannschaft. Damit standen zwei wichtige Spieler für die entscheidenden Matches nicht zur Verfügung. Dennoch kam man über den Kampf zum Sieg. Am Ende er­gab sich folgender Tabellen­stand:

}. Uni Potsdam 2. Uni Greifswald 8. TU Chemnitz 4. Uni Freiburg 5. Uni Kaiserslautern PUTZ Mit Brief und Siegel Deutsches= Das Vertrauen unserer entralinstitut Spenderinnen und für Soziale Spender verpflichtete Fragen/DZI uns schon immer zur korrekten Planung, Pa il a Durchführung, Abrech­x dzıl* nung und Kontrolle Ka der Projektarbeit. Das * 7 ag DZI/ bestätigt dies mit X© Brief und(Güte-)Siegel. für die Welt

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