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(1.1.2019) 07
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je Fachhochschulen gewähren us Sicht der Studierenden zu eginn. ‚des Studiums die esseren Arbeits- und Lebens­edingungen. Das ergab eine urdesweit repräsentative Befra­ung durch die HIS Hochschul­nformations-System GmbH im Wintersemester 1998/99.

ic Universitäten haben danach ‚or allem dann das Nachsehen, ın es um den Kontakt zu den chrkräften geht. Nur rund ein rittel der Befragten bezeich­ete diese Beziehung als gut. An en Fachhochschulen trafen agegen über die Hälfte ein pos­tives Urteil. Auch bei anderen vesentlichen Studienbedingun­en gab es derartige Abstände wischen Uni und Fachhoch­chule. Überfüllte Lehrveran­taltungen, wenig Praxisbezo­enheit schon bei der Studien­inführung, mangelnde Orien­jerungsmöglichkeiten für die igene Studiengestaltung sind au HIS Studie eher an )niversitäten anzutreffen.

Übereinstimmungen bestehen m Gegensatz dazu zum Beispiel ein den Bedenken; ob rüfungen bestanden und die

Anforderungen im Studium tat­sächlich bewältigt werden kön­nen. Die zweite große Sorge gilt den beruflichen Chancen nach dem Studium. Sorgen machen sich hier insbesondere Sprach-, Kultur- und_KGeisteswissen­

schaftler. Immerhin 29 Prozent der Studierenden beschäftigen sich mit Überlegungen, wie sie die Ausbildung finanzieren kön­nen. Dabei rangieren mit 135 Prozent allerdings die Fach­hochschüler vor ihren Kommili­

tonenlan!den/Unisi(27/ Prozent): Ursache dafür höhere Anteil an Studienanfän­gern in Fachhochschulen aus bildungsferneren Herkunfts­familien mit_niedrigerem Einkommen zu sein. Relativ ger­ing sind die Differenzen zwi­schen den Studienanfängern an Unis und Fachhochschulen bei der Wahl bestimmter Studien­strategien.

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Überfüllte Hörsäle sind laut HIS-Studie eher an Universitäten zu finden. Die befragten Studis plädierten deshalb in Sachen Studienbedingungen für Fachhochschulen.

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Preisträger

Die Preisträger im diesjährigen 14. Plakatwettbewerb des Deut­schen Studentenwerkes sind ermittelt. Die Jury hatte dabei schwere Arbeit zu leisten.

Als eine der beiden besten Arbeiten unter den insgesamt 275 eingesandten Entwürfen wurde der Wettbewerbsbeitrag von Stefanie Boike gekürt. Mit ihrem Plakat unter dem Titel Die Zukunft muss nachsitzen setzte sich die Studentin aus der Universität-Gesamthochschule Wuppertal gegen die harte Konkurrenz von 185 Mitbewer­ern durch.

Die Design-Studierenden soll­ten ihre Vorstellungen vom Studieren morgen künst­lerisch umsetzen und aufs Papier bringen...

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Foto: Fritze

Berufsperspektiven

In den letzten 20 Jahren verdop­pelte sich die Zahl der Studienabbrecher. Fast jeder dritte Studierende entscheidet sich früher oder später gegen den Hochschulabschluss. Dass ein abgebrochenes Studium aber nicht das Ende aller Berufsper­spektiven bedeuten muss, zeigen die Autoren ‚des Buches «Studienabbruch als Chance, Von der Analyse der eigenen Qualifikation bis zu den besten Branchen für Studienabbrecher findet sich in der Publikation vieles Wissenswerte für den Berufseinstieg ohne Abschluss. PUTZ

Barbara Berkhuijsen, Peter

Hiedl: Studienabbruch als Chance. Berufsperspektiven und Einstiegsstrategien,

Eichborn Verlag 2000, 196 Seiten, 24,80 DM, ISBN8218-1619-8.

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