Putz 3/01
UNI aktuell
Programm fürs Jubiläum
Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Universität Potsdam gibt es im Juni 2001 ein Jubiläumsprogramm. Am 19. und 20. Junmi sind in einer Ausstellung ausgewählte Forschungsergebnisse und Projekte aus Lehre und Studium zu schen.:
Am 19. Juni findet das Symposium“Zehn Jahre Universirät Porsdam” mit Podiumsdiskussion, Gesprächsrunden und Präsentation ausgewählter Forschungsprojekte statt. Danach stehen Sport und Fun auf dem Plan, beim Hochschulsportfest und dem abschließenden Open-Air-Konzert.
Am 20. Juni gibt es den Akademischen Festakt zum Jubiläum und ein Hoffest.
‚Am 28. Juni findet die Premiere von“Orpheus und EKurydike” statt. Chor und Orchester der Uni führen diese Oper auch noch am 30. Juni, 1. und 2. Juli 2001 auf.(Näheres auf Seite 36 unserer Ausgabe.)
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die Universität u gemacht,
Dikauten n möchte, findet chende Dokumente /www.uni-potseitbild /index.htm.
PUTZ
Die ersten Zehn sind um
Universität Potsdam begeht Jubiläum
“Ich rufe alle Universitätsangehörigen, nicht zuletzt die Studenten, auf, mit ihrer Arbeit, ihren Ideen und ihrer Verbundenheit den Aufbau der Universität Potsdam zu fördern.” Mit diesen. Worten wandte sich Prof. Dr. Mitzner im September 1991 in der Potsdamer WUniversitätszeitung an die Hochschulöffentlichkeit. In Zeiten des ökonomischen und geistigen Umbruchs sah der damalige Gründungsrektor große Chancen zur Gestaltung neuer Formen und Inhalte. So sollte aus einer Landeshochschule, an der “nur” Lehrer ausgebildet wurden, eine Universität werden. “Ich glaube, das wird gelingen”, zeigte sich Mitzner damals optimistisch. Noch fehlte allerdings nicht nur die Kuppel auf dem Commungebäude, in dem das Rektorat saß. Zehn Jahre ist es inzwischen her, dass durch das
Rolf
Landeshochschulgesetz der, Beschluss gefasst wurde, die Universität Potsdam am 15. Juli 1991 zu gründen. Erklärter Wille des Gründungsrektors und des Gründungssenates war es, die Gelegenheit//(der@ Universitätsgründung zu nutzen, um “die Erfahrungen, die sich an alten Universitäten angesammelt haben, zu berücksichtigen, und zwar sowohl die positiven als auch die negativen”. Das, was heute die Spezifik der Uni ausmacht, wurde damals mit Hilfe vorhandener und sich Ancu ergebender Möglichkeiten entwickelt. Ziel war es, mit der Uni Potsdam eine Alternative zu den Berliner Hochschulen zu etablieren. Deshalb schenkte man beispielsweise von Anfang an der Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen große Aufmerksamkeit, schuf interdisziplinäre Zentren und kleine vernetzte
Einheiten. Trotz der anhaltenden schwierigen Finanzsituation ist es in den vergangenen zehn Jahren gelungen, die Universität Potsdam zu einer anerkannten europäischen Lehrund Forschungsstätte mit vernetzten Fächern, starken Profilbereichen und interdisziplinär angelegten Studiengängen zu entwickeln. Das stellte nicht nur Brandenburgs Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka fest. Es gibt also gute Gründe, das zehnjährige Jubiläum der Uni zu feiern, Rückschau zu halten und die Gelegenheit zu nutzen, neue Ideen zu entwickeln und über die Zukunft zu diskutieren. B.E.
Rückfragen zum Jubiläum beantworten die Mitarbeiter im Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit. E-Mail: presse@rz.unipotsdam.de
Aus dem Senat
In der 79. Sitzung des Senats der Universität Potsdam am l. Februar 2001 wurden unter anderem die folgenden Beschlüsse gefasst.
Erziehungswissenschaften
Eine neue Studienordnung erhält der Ergänzungsstudiengang Erziehungswissenschaften. Betreut wird der Studiengang
vom Weiterbildungszentrum (WIB©e.V.).
Rahmentermine
Der Senat hat die von der LSK vorgeschlagenen Rahmentermine für den Vorlesungsbetrieb 2002/2003 zustimmend zur Kenntnis genommen. ‚Der Vorlesungszeitraum ist für das Wintersemester auf die Zeit vom 14. Oktober, 2002 bis zum. 7. Februar 2003. festgelegt. Der Vorlesungsbetrieb findet im darauf folgenden Sommersemester vom 7. April bis zum 31; Juli 2003 statt:
Am 13. Februar 2001 fand eine Sondersitzung des Senats statt. Einziger Tagesord
nungspunkt war die Stellungnahme zum Entwurf des Wirtschaftsplans für die Haushaltsjahre 2002/03 und der Finanzplanung 2001 bis 2005.
Der Senat hat den Wirtschaftsplanentwurf zur Kenntnis genommen und den darin geforderten Aufwuchs an Mitteln ausdrücklich begrüßt, der angesichts der‘ Minderausstattung in den vergangenen Jahren dringend erforderlich sei. Trotzdem hat der Senat darauf hingewiesen, dass in bestimmten Bereichen weiterhin eine gravierende Unterfinanzierung bestehen bleibt.
In der 80. Senatssitzung am 8. März 2001 wurden folgende Beschlüsse gefasst:
Wirtschaftsplan 2002/2003
Aufgrund weitergehender Diskussionen der Haushaltskommission hat sich der Senat nochmals mit dem Entwurf des Wirtschaftsplans 2002/03 beschäftigt. Ein zusätzlicher
Bedarf im investiven Bereich wurde anerkannt, da dieser nicht aus dem Haushaltsplan gedeckt werden kann. Dieser zusätzliche Bedarf soll in den Verhandlungen mit dem Wissenschaftsministerium geltend gemacht werden.
Kooperationsvereinbarung Der Senat hat der geplanten Kooperationsvereinbarung Zzwischen der Universität Potsdam und dem Deutschen Gewerkschaftsbund zugestimmt.
Informationen sind Birgit Köhler,
Weitere über
Geschäftsstelle des Senats, Tel.: 977-1732, erhältlich.