UNI aktuell
PUTZ 3/01
Jenseits eingetretener Pfade Uni-Wissenschaftler zu Besuch im Iran
Eine Wissenschaftlergruppe aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Uni Potsdam weilte Anfang /des Jahres im Iran. Die unter Leitung von Prorektor Prof. Dr. Dieter Wagner stehende Abordnung verband mit der Reise das Ziel einer Kontaktaufnahme zu Universitäten und
Jahren 4 sollen nun unter anderem der Studentenaustausch, die Doktoranden
förderung oder auch die Arbeit an gemeinsamen Forschungsprojekten vorangetrieben werden.
Dass die Stippvisite gerade jetzt erfolgte, ist kein Zufall. Den für die Initiative günstigen Rahmen
Unterwegs in Sachen Hochschulkooperation: Potsdamer Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftler machten gleich an mehreren iranischen Universitäten und Forschungseinrichtungen Station, um Möglichkeiten konkreter Zusammenarbeit
auszuloten.
Forschungseinrichtungen des Landes. Auf dem Programm standen Aufenthalte an Einrichtungen in Teheran, Isfahan und Shiraz, die zu Vorträgen und
Kooperationsgesprächen genutzt wurden. Aber auch konkrete Kooperationsvereinbarungen brachten die
Potsdamer mit nach Hause. So stellte man die Zusammenarbeit mit der Universität Teheran und der Teheraner Az-Zahra Universität auf vertragliche Grundlage. In den nächsten fünf
Foto: zg.
bildete zum einen der vom iranischen Staatspräsidenten Khatami eingeleitete“Dialog der Zivilisationen” sowie zum anderen das konkrete Interesse beider Seiten an einer verstärkten‘Kooperation. An der Universität Potsdam hofft man vor diesem Hintergrund auf die Möglichkeit des Schaffens von Beziehungen, die weit über traditionelle Formen bilateraler Universitätspartnerschaften hinausreichen könnten.
Sprechstunden
Auch im Sommersemester 2001 bietet die Techniker Krankenkasse(TK) einen Beratungsservice auf dem Unikomplex Am Neuen Palais, Haus 08, Raum 0.71 an. Nach dem Start am 18. April finden die Sprechstunden im 14-tägigem Turnus statt. Jeweils von 11.00 bis 13.00 Uhr
P.G. bekommen Ratsuchende hier Antworten auf ihre Fragen zur Kranken- und Sozialversicherung. TK-Mitarbeiterin
Ulrike John ist aber auch außerhalb der Öffnungszeiten unter Tel.: 030/68378-817 oder per Mail: Ulrike.John@tk-online.de zu erreichen: PUTZ
Arbeitsaufenthalt
Gast aus Japan
Am Institut für Biochemie und Biologie der Uni Potsdam forschte bei Professor Frieder Scheller und Dr. Ulla Wollenberger vom 17. Januar bis zum 26. März dieses Jahres Dr. Yoshito Fushinuki vom Department for Scientific Investigation Research Laboratory, National Police Agency, in Kagoshima (Japan). In den beiden Monaten seines Aufenthaltes in Potsdam beschäftigte sich der Wissenschaftler insbesondere mit der Nutzung elektrochemischer Methoden für gerichtsmedizinische Fragen. Damit blieb Fushinuki durchaus auf für ihn bekanntem Terrain. In seinem Heimatort widmet er sich der Entwicklung und Anwendung chemischer Analysemethoden für die Forensik. Dienen sollen diese zum Beispiel zum Nachweis von verbotenen Drogen oder zur Bestimmung von Todesursachen.
P.G.
Dr. Yoshito Fushinuki in seinem
Labor. Foto: Fritze
GUT ZU WISSEN
LINKS ZUR WISSENSGESELLSCHAFT
»Wissensgesellschaft«— keine Gesellschaftsbeschreibung genießt größere Konjunktur. Was steckt dahinter? Wer steht im Mittelpunkt? Drei Tage lang soll auf dem Kongress die Wissensgesellschaft umfassend, interdisziplinär und mit internationalen Experten/innen analysiert werden: Wer hat welches Wissen? Wem gehört dieses Wissen? Wie sieht Demokratie aus in der Wissensgesellschaft und wie Gerechtigkeit?
Kongress 4.- 6. Mai 2001, Humboldt Universität zu Berlin Unter den Linden 9, 10099 Berlin
Mit: Nancy Fraser, Birger Priddat, Franz Josef Radermacher, Richard Sennett, Hans Weiler, Krista Sager, Norbert Bensel, Benjamin Barber, Wolfgang Bonß, Wolfgang Edelstein, Gerd de Haan, Undine Eberlein, Claus Leggewie, Nico
Stehr u.a.
Infos: www.bildung2010.de/gutzuwissen;
Heinrich-Böll-Stiftung, Dr. Andreas Poltermann, Fon 030-285 34-410,
Email poltermann@boell.de Anmeldung: wissen@boell.de oder www.bildung2010.de/gutzuwissen
HELN co LA SL EUNG